Konter auf "Stagnation"

Hans Beck junior (Mitte) steht weiterhin an der Spitze der Freien Wähler-Gemeinschaft Bruck. Bild: Mayer

Sie sehen sich in ihrer Arbeit bestätigt und wehren sich gegen Kritik. Die Freien Wähler präsentierten am Freitagabend ihre Jahresbilanz. An der Spitze steht weiterhin Hans Beck junior.

Bürgermeister Hans Frankl freute sich in seinem Grußwort zunächst über die gelungene Sanierung des Freizeitzentrums, wo die Jahreshauptversammlung der Freien Wähler-Gemeinschaft (FWG) über die Bühne ging. Nun stünden helle und angenehme Räume zur Verfügung. Die Finanzen der Kommune seien in Ordnung, trotz der zahlreichen Investionen.

Für "Hotspots"

Das schnelle Internet befinde sich in Kooperation mit Steinberg am See auf dem Weg. Einen großen Pluspunkt machte Frankl in der Revitalisierung des Hemmerlein-Geländes aus. Die Verwaltung funktioniere unter seiner Leitung. "So viel zur Stagnation", konterte er die geäußerte Kritik. Insgesamt gesehen laufe die Arbeit im Marktrat in ruhigen Bahnen.

Ein Lob für die FW-Fraktion und den Bürgermeister kam vom Kreisvorsitzenden, stellvertretenden Landrat und Altbürgermeister MdL Joachim Hanisch. Nach wie vor notwendig seien Internet-"Hotspots" auf dem Marktplatz und im Rathaus. Bedauert wurde vom ihm die behördliche Ablehnung einer Gestaltung des Kreisverkehr-Hügels. Eine Brucker Firma hätte die Kosten übernommen. Auf Kreisebene sei einiges geschehen, die Kooperation mit dem Landrat klappe. Hanisch verwies noch auf eine Anhörung im Landtag zum Thema "Straßenausbaubeiträge". Der Unfrieden zwischen reichen Gemeinden, die darauf verzichteten und "armen" Gemeinden, die dem Bürger das Geld abverlangen müssten, solle beseitigt werden.

"Motor der Gemeinde"

Der Sprecher unterstrich auch die ablehnende Haltung zu TTIP und Fracking. Ein Lob zollte Hanisch Heimatminister Markus Söder in Bezug auf DSL. Hier müsse allerdings für Flächenkommunen noch nachgebessert werden. Nach der Satzungsänderung (künftig sind alle Mandatsträger im Vorstand vertreten) gab Vorsitzender Hans Beck junior seinen Bericht. Die Freien Wähler seien nach wie vor "Motor der Gemeinde, die etwas voranbringen". Die Kritik ziele ins Leere. Auf gesellschaftlichem Sektor habe die FWG ebenfalls Präsenz gezeigt. Kassiererin Annelies Eckert berichtete von positive Finanzen.

Anja Bräu gab Rechenschaft für die Frauengruppe, die wieder eine Reihe von Aktivitäten entwickelte. Sabine Poger belegte die Kassenbewegungen und Edeltraud Prechtl gab für die Revision "grünes Licht".
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