Konzert mit Jörg Streng und Walter Oetter in der Kreuzkirche
Leise Töne zur Bibel

"Gott macht es gut": Dies war der Leitgedanke beim Konzert von (von links) Jörg Streng und Walter Oetter. Der singende Architekt aus Bayreuth und sein musikalischer Kompagnon begeisterten die Zuhörer in der Kreuzkirche. Bild: rn
Die Kreuzkirche wurde zur Konzerthalle. Hauptakteur dabei war Architekt und Stadtplaner Jörg Streng. Unter dem Leitgedanken "Neue Lieder zur Bibel" vermittelten er und Walter Oetter den Zuhörern auf begeisternde Weise: "Gott macht es gut." Diese Zusicherung prangte in großen Lettern über dem Altar.

Vertrauensmann Walter Trötsch kündigte eingangs zahlreiche Lieder in leisen Tönen zur Bibel an. Er wusste von fröhlichen, nachdenklichen, auffordernden und auch wegweisenden Gedanken, die sich im Gepäck des Duos befanden. Denn Bibelverse sind für Jörg Streng ein Hobby. Dies vermittelte der Interpret aus Bayreuth auf vielfältige Weise - nicht nur durch die Botschaft: "Wenn ihr nah bei Gott seid, seid ihr unendlich reich und geborgen."

Zum Einstieg in den knapp 90-minütigen Liederreigen lud Streng das Publikum ein, mit der Bibel auf Richtungssuche zu gehen und bat: "Zeige uns Herr, was wirklich wichtig ist und uns am Ende in dein gutes Ziel bringt." Mit Begeisterung sangen die Zuhörer den an die Wand projizierten Refrain mit. Dann vermittelte Streng die Botschaft "Gott hält uns trotz Dunkelheit fest" und trug mit beruhigend wirkender Melodie: "Fürchte dich nicht, ich bin bei dir, vertraue mir" vor. An ein Kindermusical erinnert, "erlaubte" er sich, in der Kirche melodiös zu pfeifen.

Gerne griff er das Motto einer großen Jugendveranstaltung auf. Und wieder stimmte sein Auditorium begeistert in den Refrain ein: "Wir werden gehalten, wir sind geborgen, wir sind getrost und wir fürchten uns nicht. Gott hat uns gerufen ohne Ängste und Sorgen, aus Dankbarkeit in sein strahlendes Licht."

Der singende Architekt und sein musikalischer Kompagnon - ein Diplom-Chemiker - zeigten auch zum Abschluss Zuversicht mit der Botschaft: "Gott will uns aus dem Strudel des Alltags herausziehen." Vor einem stürmischen Applaus und Zugaben richtete Streng den Apostelwunsch an die Zuhörer: "Gnade sei mit euch und Frieden von dem, der da ist und der da war und der da kommt."
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