Kopp: Großteil des Etats für Unterhalt und Instandsetzung
Geld auf der Straße

Eine umfangreiche Bestandsanalyse legte CSU-Ortsvorsitzender und Bürgermeister Günter Kopp im Zinster Feuerwehrhaus bezüglich der Arbeit für die Gemeinde vor. Er erläuterte den Haushalt für 2015, in dem im Verwaltungsetat 3,489 Millionen Euro und im Vermögenshaushalt 2,581 Millionen Euro für Investitionen veranschlagt sind.

Zur Deckung bedarf es 286 000 Euro neuer Kredite. Für laufende Tilgung sind 210 000 Euro notwendig. Zudem werden zwei Darlehen mit 387 200 Euro außerordentlich getilgt, so dass der Schuldenstand auf 1,619 Millionen und die Pro-Kopf-Verschuldung auf 720 Euro sinkt, knapp über dem Landesdurchschnitt. Einen großen Batzen verschlingen Unterhalt und Instandsetzung der Ortsstraßen im Zinster Bereich. Dazu gehören die 307 Meter lange Westanbindung mit Erneuerung der Deckschicht und Grabenprofilierung sowie die 340 Meter lange Ostanbindung mit einer Trag- und Deckschicht, Wasserumleitung und Grabenherstellung.

Die Sanierung des Rathauses schlägt sich mit 610 000 Euro, bei einem Zuschuss von 310 000 Euro, im ersten Sanierungsschritt nieder. Mit 90 Prozent Förderung erfolgt laut Kopp der Breitbandausbau im Gemeindebereich. Weitere Vorhaben sind die Resterschließung des Baugebietes Kulmain-West, die Ersatzbeschaffung des Schulbusses und die schrittweise Umstellung auf LED-Straßenbeleuchtung.

Eine wichtige Pflichtaufgabe ist die Ausrüstung der Feuerwehren. Für die Einführung des Digitalfunks stehen 20 000 Euro zur Verfügung. Zudem werden für 11 000 Euro Ausrüstungsgegenstände angeschafft. Die Feuerwehr Lenau erhält 2015 ein neues Tanklöschfahrzeug, für das im Etat 60 000 Euro eingestellt sind. Die Erneuerung der Pumpen und Elektrosteuerung im Hochbehälter Ölbrunn, Wasserrechtsverfahren, funkgesteuertes Eingangstor für den Bauhof, Ausstattung eines Schulklassenzimmers und eines Gruppenraumes im Kindergarten sowie die Unterstützung der Bücherei und Kinderspielplätze stehen zudem auf der Agenda.

Ein großes Anliegen ist Kopp der Widerstand gegen die Gleichstromtrasse. Dafür dankte er der Bürgerinitiative und den eingebundenen Politikern. Er hoffe, dass die Gemeinde von der Gleichstromtrasse verschont bleibe. Sein Dank galt auch dem ehemaligen Gemeinderat und dritten Bürgermeister Karl Schraml für seinen Einsatz, der Dorfgemeinschaft sowie der örtlichen Wehr.
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