Kräuter verstärkt gefragt, wo die Krankenkassen Medikamente nicht mehr bezahlen - Vortrag bei ...
Alte Hausmittel sind wieder im Kommen

Für 25 Jahre Mitgliedschaft im Obst- und Gartenbauverein Neukirchen ernteten Gertrud Kreuz, Gunda Renner und Dieter Wonneberger (vordere Reihe von links) ein Dankeschön von der Vorsitzenden Inge Müller (hinten Mitte) und 2. Bürgermeister Wolfgang Rattai (rechts). Bild: rtw
"Der Frühling ist die schönste Zeit! Was kann wohl schöner sein?" - Annette von Droste-Hülshoff und ihr Gedicht inspirierten die Vorsitzende Inge Müller, als sie die Jahreshauptversammlung des Obst- und Gartenbauvereins Neukirchen eröffnete. Die Besucher erfuhren dabei Interessantes über die "bäuerliche Naturapotheke".

"Die vom Verein gepflegten Blumenkästen an den Ortseingängen sind eine blühende Visitenkarte Neukirchens", lobte 2. Bürgermeister Wolfgang Rattai. Eine Mischung aus geselligen und informativen Veranstaltungen bezeichnete er als Erfolgsrezept für zufriedene Mitglieder.

Die Vorsitzende Inge Müller meldete mit 137 eine stabile Mitgliederzahl. Sie informierte, dass die vereinseigenen Gartenfräse sowohl von Mitgliedern als auch von Nichtmitgliedern gegen eine geringe Gebühr ausgeliehen werden kann.

Schriftführerin Rosalinde Neumüller zählte in ihrem Rückblick die Aktivitäten des Vereins auf. Der Schmuck des Osterbrunnens, eine Wanderung nach Etzelwang, die Besichtigung von Schloss Neidstein oder ein Busausflug nach Bad Windsheim mit einer Stadtführung waren nur einige Punkte.

Hannelore Hampl listete in ihrer Funktion als Kassiererin die Ausgaben und Einnahme des Vereinsjahres auf und zog eine positive Bilanz. Großzügige Spenden aus den Reihen der Mitglieder sowie die Beteiligung beim Herbstkirchweihmarkt hätten das möglich gemacht.

Für 25 Jahre Mitgliedschaft zeichnete die Vorsitzende zusammen mit dem Bürgermeister Gertrud Kreuz, Gunda Renner und Dieter Wonneberger aus. Sie erhielten Urkunden und Ehrennadeln.

Kräuterexpertin Markusine Guthjahr hatte Pflanzen und Tinkturen als Anschauungsmaterial für ihre Vortrag über die "Bäuerliche Naturapotheke" mitgebracht. "Hausmittel sind wieder gefragt, da es keine kostenlosen Medikamente für Bagatellerkrankungen wie den Schnupfen mehr gibt", erklärte die Referentin. Sie nannte Kräuter, die beispielsweise antibiotische Wirkung haben, den Stoffwechsel anregen oder für die Verdauung förderlich sind.
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