Kraft tanken für neue Saison

Mit einem leckeren Büfett begann der Erholungstag.

Bei diesem Erholungstag war einiges an Seelennahrung geboten. Doch weil Essen Leib und Seele zusammenhält, spielte auch das Büfett eine große Rolle. Die Vertreter der Landwirtschaft genossen eine Auszeit.

"In der Landwirtschaft gibt es kein Burnout", hoffte Landrat Wolfgang Lippert, der auch auf einen Sprung in der "Petersklause" vorbeischaute. "Unsere Bauern haben sich diesen Erholungstag redlich verdient." Es gelte, Kraft für die neue Saison zu tanken.

Sein Dank galt dem Bauernverband, dem Maschinen- und Betriebshilfsring, der Jungbauernschaft und dem Verband landwirtschaftlicher Fachbildung für die Organisation dieses Tages. "Landwirt ist ein Beruf, der Erfüllung bringt", sagte Bürgermeister Roland Grillmeier und dankte den Bauern für ihren Beitrag zu den herrlichen Landschaften der Region. "Dank unserer Landwirte lässt es sich in ländlichen Gebieten zumeist besser leben als in einer Stadt."

Damen in Überzahl

Kreisbäuerin Christa Söllner freute sich, "dass sich unsere Bäuerinnen und Bauern auch mal Zeit nehmen, sich zu erholen". Freilich waren die Damen in der Überzahl. Beim mehrstündigen Vortrags- und Wellness- Programm blieben fast keine Wünsche offen. Vor allem das aufgebaute Frühstücksbüfett hatte es den über 80 Anwesenden angetan.

Der Ring junger Landfrauen amüsierte mit einem Sketch zum Thema "Das Elterngespräch in der Schule". Dann folgte Nachdenkliches von Monika Endres-Dechant. "Bleibt der Mensch auf der Strecke?", fragte die Diplom-Theologin. Im Mittelpunkt ihrer Ausführungen stand die bewusste Wahrnehmung und Entscheidung, auf seinen eigenen Lebensweg zu achten und mit den eigenen Kräften sparsam umzugehen. Familie und Freunde gäben Sicherheit und ein gutes Gefühl, die Schwierigkeiten des Lebens bewältigen zu können. "Helfen kann da auch der Glaube. Deshalb sollte gelten: mit Mut und Gottes Hilfe sind wir auf einem guten Weg", sagte die Referentin. Kaum war der Vortrag beendet, folgte erneut der Sturm ans Büfett - diesmal zum ausgedehnten Brunch.

Bayerisches Qi Gong

Der Nachmittag wurde Kreisvorsitzendem Ely Eibisch eröffnet, der die Vorzüge und Leistungen des Bauernverbands darstellte. "Qi Gong auf Bayerisch" hieß es dann mit Karl Schwanner. Der Referent zum Thema "Qi Gong auf Bayrisch". Er zeigte interessante Parallelen zwischen bayerischer Volksweisheit und der Traditionellen Chinesischen Medizin auf. Als Grundprinzipien würden die fünf Pfeiler Ernährung, Bewegung, Glaube, Meditation und Muße gleichermaßen gelten. Der Qi-Gong-Lehrer aus Niederbayern zeigte den Zuhörern, wie sie ohne großen Aufwand Lockerungsübungen in den Alltag einbauen können. Er schwärmte von der Kraft der Pflanzen und Nahrungsmittel, die gemäß der Jahreszeit zu genießen seien.

Die Einteilung in gesunde und ungesunde Lebensmittel vermied er ausdrücklich. Er rief dazu auf, zu erspüren, was der Körper gerade brauche, und mit Genuss zu essen. Dem folgten die Besucher dann gleich am Kuchenbüfett des Rings junger Landfrauen: Elf fleißige Bäckerinnen hatten vom Apfelkuchen bis zur Donauwelle für ein leckeres Angebot zum Kaffee gesorgt.
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