"Kraft und Gesundheit"

Zweiter Bürgermeister Karl Lorenz (rechts) gratuliert seinem Chef Peter Lehr zum "40-jährigen Jubiläum" im Öffentlichen Dienst. Bild: rn

Bürgermeister Peter Lehr beging ist seit 40 Jahren im öffentlichen Dienst. In der jüngsten Sitzung des Stadtrats überreichte ihm zweiter Bürgermeister Karl Lorenz die Jubiläumsurkunde und sagte ihm Sonderurlaub zu.

Zum Ende des öffentlichen Teils der Sitzung sprach Lorenz von der Übernahme einer erfreulichen Aufgabe und erklärte: "Auf den Tag genau feiert unser erster Bürgermeister Peter Lehr sein 40. Dienstjubiläum." Der Stellvertreter Lorenz ließ Lehrs Dienstzeit Revue passieren, die am 1. Oktober 1975 mit dem Eintritt in das Panzerjägerbataillon 104 im Pfreimd begann.

Lange Jahre beim "Bund"

Bis 1982 durchlief er als Angehöriger der vierten Kompanie Grundausbildung, Ausbildung zum Unteroffizier und Feldwebel mit entsprechenden Verwendungen und Zeiten als Kompanietruppführer in der Grundausbildungskompanie. Von 1983 bis 1990 folgte der Einsatz als Führer eines Panzerzugs M 48 und Leopard 1 in Pfreimd. Mit einem Standortswechsel verbunden war von 1990 bis 1999 die Tätigkeit als Ausbildungsfeldwebel, stellvertretender Hörsaalleiter und Hörsaalleiter an der Heeresunteroffizierschule II in Weiden/Neunburg vorm Wald. In Hohenfels verbrachte Lehr zwei Jahre als Schiedsrichter im Gefechtsausbildungszentrum. Nach Weiden zurückgekehrt oblag ihm im Schulstab der Lehrgruppe C der Unteroffiziersschule des Heeres von 2002 bis 2003 die Erstellung von Lehrplänen und Ausbildungsgrundlagen.

Wechsel im April 2008

"Fern der Heimat" übernahm er von 2004 bis 2005 in der Stabskompanie der Panzergrenadierbrigade 30 im württembergischen Ellwangen die Aufgaben eines Controllingfeldwebels. Der anschließende Einsatz als Inspektionsfeldwebel (Spieß) bei Stab/Stammkompanie der Lehrgruppe C der Unteroffizierschule des Heeres in Weiden endete im April 2008. "Seit Mai 2008 bist du in einer besonderen Verwendung im öffentlichen Dienst tätig, nämlich als unser Bürgermeister", verkündete Lorenz.

Er räumte ein, dass sich die Dienstzeiten nun nicht mehr "nach den allgemeingültigen täglichen Dienstzeiten" richten und seine Fähigkeiten nicht durch Weiterbildungsmaßnahmen und eine weitere Beförderung anerkannt wurden. Er gab jedoch der Wiederwahl des Jahres 2014 den Stellenwert einer Beförderung und wünschte Peter Lehr "für die nächsten Jahre noch viel Kraft, Gesundheit und gute und erfolgreiche Entscheidungen für die Stadt Eschenbach".
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