Kraft wächst aus der Stille

Die Klardorfer Sänger gestalteten den Gottesdienst mit der Waldlermesse.

Die Bergkirwa beim Hans-Reber-Haus hat nichts von ihrer Anziehung verloren. Beim Gottesdienst sprach der Pfarrer die Kraft an, die aus der Meditation erwachsen könne. Der weltliche Teil zog die Gäste mit bayerisch-böhmischer Blasmusik und leckeren Kuchen an.

Ein angenehm frischer Ostwind wehte beim Hans-Reber-Haus in Altenschneeberg, als der Vorsitzende von "Ski und Wandern Klardorf", Horst Fleischmann, die Besucher zur traditionellen Bergkirwa begrüßte.

Mit Waldlermesse

Er freute sich, dass wieder so viele gekommen waren. Bei den Vorbereitungen am Vortag hätten die Mitglieder noch gehörig schwitzen müssen, stellte er fest. Fleischmann dankte dem Helferteam für den Aufbau. Besonders begrüßte er Pfarrer Ambrose Chiemeka Kela, die Urlaubsvertretung von Pfarrer Albert Hölzl, der sich gleich bereit erklärt hatte, den Gottesdienst zu zelebrieren. Dabei gedachte man besonders der verstorbenen Mitglieder des Vereins.

Meditation wichtig

Die Klardorfer Sänger gestalteten traditionell den Festgottesdienst musikalisch mit der Waldlermesse in bewährter Weise. Vorstandsmitglied Georg Hien trug die Lesungen und die Fürbitten vor. Pfarrer Ambrose Chiemeka Kela ging in seiner Predigt auf die Kraft und die Erfahrungen ein, die aus der Stille und der Meditation erwachsen können. "Wenn alle Ablenkungen abfallen, können wir auf uns selber blicken."

So wie der Prophet Elia in der Wüste, begegnen auch wir den dunklen Seiten in uns. Diese Erkenntnis sei aber bereits der erste Schritt Gott näher zu kommen. "Gott ist an unserer Seite, auch in Zeiten der Krise. Er lässt uns nicht fallen, wir können uns immer an ihn festhalten." Nach dem Segen dankte der Geistliche den Ministranten, Lektor, Kommunionhelfer und auch den Klardorfer Sängern, die begeisterten Beifall für ihre musikalische Umrahmung des Gottesdienstes erhielten.

Frühschoppen mit Musik

Vorsitzender Horst Fleischmann lud zur anschließenden Bergkirwa ein. Mit feinster bayerischer und böhmischer Blasmusik wurden die zahlreichen Gäste beim Frühschoppen, Mittagessen und Nachmittagskaffee unterhalten. Gerne nahmen diese das Angebot wahr und genossen den weltlichen Teil der Bergkirwa.
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