Krankenpflegeverein leistet segensreiche Arbeit - beachtliche Bilanz vorgelegt - Mit Vorstand ...
Versorgung daheim großer Pluspunkt

Albert Krieger (links) steht weiterhin an der Spitze des Krankenpflegevereins Alten- und Neuenschwand. Pfarrer Johann Trescher (rechts) kam ebenfalls zur Versammlung. Bild: Schieder
Neuwahlen standen auf der Tagesordnung des Krankenpflegevereins Alten- und Neuenschwand. Vorsitzender Albert Krieger wurde am Mittwochabend mit seinen Vorstandskollegen bei der Neuwahl im Amt bestätigt.

Krieger schickte einige statistische Zahlen voraus, die auch den ideellen Wert der Pflege erahnen ließen. Den aktuellen Mitgliederstand gab er mit 161 Personen an, die sich in 114 Familien-Mitgliedschaften und 47 Einzelpersonen gliedern. In den letzten zwei Jahren wurden drei Vorstandssitzungen abgehalten. Im Jahr 2012 seien elf Patienten versorgt worden, mit 1992 Hausbesuchen sowie 6653 medizinischen und sonstigen Verrichtungen. Die Summe der erbrachten Leistungen belief sich auf 2117 Euro. 13 Pflegeeinsätze seien geleistet worden.

Zahlreiche Dienste

Im Jahr 2013 waren es zehn Personen, mit 2202 Hausbesuchen und 7139 Verrichtungen. Die Summe belaufe sich auf 465 Euro. 286 Portionen nahmen den Dienst "Essen auf Rädern" in Anspruch. 2014 schließlich wurden neun Personen betreut, mit 2218 Hausbesuchen und 8834 Verrichtungen. Elf Pflegeeinsätze seien hier zu verzeichnen sowie 360 Portionen Essen auf Rädern, ließ Krieger wissen. Zwei Nutzer gebe es beim Hausnotruf. Im letzten Jahr nutzten vier Personen die Verhinderungspflege. Auch von den sonstigen Angeboten im gesamten Caritas-Sozialbereich wurde Gebrauch gemacht. So nutzten 15 Personen den ehrenamtlichen Hospizdienst der Caritas-Sozialstation Neunburg vorm Wald. Hier seien 113 Stunden erbracht worden. Einmal wöchentlich, immer am Dienstag, komme eine Betreuungsgruppe zusammen. Im letzten Jahr seien es 47 Nachmittage gewesen, mit durchschnittlich neun Teilnehmern. Vorsitzender Krieger sprach vor allem den Schwestern seinen Respekt aus für deren Leistungen.

Wertvoll und wichtig

Pfarrer Johann Trescher sagte, dass er kurz nach seinem Dienstantritt Mitglied in Bodenwöhr geworden sei. 27 Jahre lang sei er in seinem vorherigen Wirkungsort Chef eines Krankenpflegevereins gewesen und wisse daher, was für eine Arbeit geleistet werde. "Pflege ist nicht leicht, die gute Arbeit unbestritten. Zuhause pflegen, das ist etwas Wertvolles und Wichtiges", so der Geistliche, der dem Krankenpflegeverein für seine Arbeit dankte.

Es sei eine gute Sache, wenn der Krankenpflegeverein das finanzielle Defizit übernehme, so dass die Betroffenen nicht noch zusätzlich in die eigene Tasche greifen müssten. Die Mitgliederzahl sei zwar hoch, schön wäre es aber, wenn noch mehr dazukommen würden.
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