Krankenpflegeverein trägt den Erfordernissen für die Pflegestation Rechnung
Künftig "eingetragen"

Der Umwandlung in einen "eingetragenen Verein" steht nichts mehr im Wege: Einstimmig wurden die nötigen Satzungsänderungen von den Mitgliedern des Krankenpflegevereins bei der Jahreshauptversammlung gebilligt. Für den Betrieb der ambulanten Pflegestation wird Verstärkung gesucht.

Zunächst begründete Vorsitzender Wolfgang Sperber die Änderungen: Um die Anstellung der Mitarbeiter der Pflegestation rechtlich auf eine sichere Basis stellen zu können, sei die genannte Eintragung des Vereins erforderlich. Pfarrer Roland Klein stellte die tägliche Leistung der Krankenpflegestation in den Mittelpunkt seines geistlichen Wortes: "Trotz Alters und Krankheit besteht der Wunsch vieler Menschen, möglichst lange zu Hause versorgt werden zu können. Der Dienst der Pflegekräfte macht dies möglich."

Zweiter Vorsitzender Gerhard Frind stellte die wirtschaftliche Situation der Station als geordnet dar: "Wir haben ein gutes finanzielles Polster - sollte es einmal in einem Jahr nicht so gut laufen." Die Umsatzleistungen seien um 30 000 Euro über dem des Vorjahres gelegen. Mit einer Stellenausschreibung werde für die Station eine neue Pflegedienstleitung gesucht, da die Stelleninhaberin in Ruhestand gehe. Aus den Bewerbungen hoffen die Verantwortlichen eine geeignete Nachfolgerin zu finden.

Rund 23 000 Kilometer

Margot Lulay präsentierte die Zahlen seitens der Pflegedienstleitung. So waren die Schwestern bei den 86 betreuten Patienten zu über 14 200 Hausbesuchen unterwegs. Sie legten 23 000 Kilometer unfallfrei mit ihren Dienstautos zurück. Gesucht würden weiter Freiwillige, die sich kostenlos als "Einzelbetreuer" ausbilden und einsetzen lassen. Gut vorbereitet, unterstützten sie die Angehörigen von Pflegebedürftigen durch Betreuung wie Vorlesen und Begleitung in der Häuslichkeit. Kassiererin Hilde Achatzi stellte die Einnahmen aus Beiträgen der über 400 Mitglieder und Spenden dar und erläuterte die Ausgaben zur Unterstützung der Arbeit der Pflegestation.

Zweiter Bürgermeister Wolfgang Rattai lobte die Leistungen des Vereins: "Die guten Abschlüsse im finanziellen Bereich sind auch ein Verdienst der ehrenamtlichen Geschäftsführung durch den Vorstand." Er nahm die Abstimmung zur Satzungsänderung vor, die einhellig erfolgte. Nach der Pause stellte Bernd Voggenreiter - beim BRK Amberg-Sulzbach für den Hausnotruf zuständig - die angebotenen Systeme vor. Er zeigte an mitgebrachten Geräten die Funktionen und notwendigen Vorbereitungen, um nach einem Einbau sicherer in den eigenen vier Wänden zu sein. Auch bei Unfall oder plötzlicher Erkrankung helfe das Hausnotrufsystem rasch.
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