Kranzniederlegung an den Kriegerdenkmälern
Tag mahnt, nicht zu schweigen

Am Volkstrauertag gedachten die Bürger der Toten und Vermissten. Bild: bö
"Mit Kriegen hat man die politische Landschaft unserer Erde schon oft zu verändern versucht, doch besser ist die Welt dadurch nicht geworden", erinnerte Bürgermeister Florian Junkes an die Opfer zweier Weltkriege in den Pfarreien Allersburg und Adertshausen am Volkstrauertag. Der Volkstrauertag sei das Vermächtnis dafür, dass so etwas wie die beiden Weltkriege nicht mehr passieren dürften. Junkes selbst war in seiner aktiven Zeit als Soldat mehrmals im Kosovo im Kriegseinsatz gewesen.

Die Kranzniederlegungen des Marktes Hohenburg in Allersburg und in Adertshausen stehen für ihn als ein Tag, der mahnt und darauf hinweist, nicht zu schweigen und möglichen Kriegen keinen Nährboden zu geben: "Es sind wehmütige Erinnerungen, wenn man jene Menschen kannte, die nicht mehr heim gekehrt sind. Es ist schlimm, welches Leid und Elend damit über die Menschen mit Langzeitwirkung auch in unserer Gemeinde gekommen sind."

Pfarrer Hans Jürgen Zeitler gedachte zusammen mit den Vereinsabordnungen aus beiden Pfarreien mit einem Gebet der Opfer von Krieg, Gewaltherrschaft und Terror bei den Gottesdiensten. Die Feierlichkeiten zum Volkstrauertag in beiden Pfarreien umrahmte die Trachtenkapelle Hohenburg unter der Leitung von Michael Schäfer.
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