Kreative Köpfe

Als "Augenblick von historischer Bedeutung" würdigte der Sprecher der interkommunalen Arbeitsgemeinschaft Bürgermeister Wolfgang Haberberger aus Neustadt am Kulm, den Abschluss der Zweckvereinbarung. Nächster Schritt wird am 27. Oktober eine nicht öffentliche "Auftaktveranstaltung" in Kemnath sein, an der aus jeder Mitgliedskommune neben dem Bürgermeister bis zu drei "kreative Köpfe" teilnehmen sollen.

Diese Runde solle die Kursbestimmungen diskutieren und präzisieren sowie weitere Anregungen unterbreiten, informierte Planer Andreas Hacke. Diskussionsbedarf sah Bürgermeister Gerhard Löckler aus Schlammersdorf bei der Zielsetzung des Regionalkonzepts. Diese stelle zu sehr auf den Tourismus ab: "Die Infrastrukturverbesserung im Interesse der Einheimischen bleibt auf der Strecke." Hacke entgegnete, dass es sinnvoll sei, sich auf Aspekte zu konzentrieren, die über Pflichtaufgaben der Kommunen hinausgehen. Für Infrastrukturmaßnahmen wie den von Löckler angesprochenen Wirtschaftswegeausbau gebe es andere Fördertöpfe.

Jedoch solle das Konzept nicht strikt auf die Förderrichtlinien des EFRE-Programms zugeschnitten werden: "Wir wollen ein rundes, stimmiges Konzept präsentieren, und wenn das EFRE Elemente nicht abdeckt, muss man sich nach anderweitiger Förderung umsehen." Dies erwarte auch die Regierung der Oberpfalz als Bewilligungsbehörde: "Dort wünscht man sich Regionalkonzepte, die Kreativität erkennen lassen." (bjp)
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