Kreis-Chefin ist beeindruckt

Vorsitzender Ingo Frohmader (Mitte) zeichnete gemeinsam mit Bürgermeister Erwin Geitner (rechts) und Kreisvorsitzender Marianne Kies-Baldasty für langjährige Mitarbeit im Vorstand Elfriede Multerer, Bernhard Multerer, Josef Niebler und Georg Weber (von links) aus. Bild: sön

Seit 21 Jahren engagiert sich Josef Popp nun schon im Vorstand: Dafür würdigte ihn der VdK-Ortsverband Rieden-Vilshofen jetzt bei seiner Jahresversammlung.

(sön) Gemeinsam mit Kreisverbandsvorsitzender Marianne Kies-Baldasty und Bürgermeister Erwin Geitner zeichnete Vorsitzender Ingo Frohmader im Gasthaus Hirschenwirt langjährige Mitglieder aus. In den Blickpunkt rückte dabei zunächst Josef Popp: 21 Jahre hat er im Vorstand mitgearbeitet, als Kassier und Schriftführer. Für elfjährige Tätigkeit als Vorsitzender (Frohmader: "In der er die Mitgliederzahl von 84 auf über 200 erhöhte") wurde Bernhard Multerer ausgezeichnet, für elfjährigen Dienst als Frauenbeauftragte Elfriede Multerer. Seit zehn Jahren gehört Georg Weber zum Vorstand, seit fünf Jahren Herbert Popp. Josef Niebler und Georg Walz.

"Mit dem VdK-Ortsverband Rieden-Vilshofen geht es stetig aufwärts", stellte Vorsitzender Frohmader mit Blick auf die aktuell 228 Mitglieder zufrieden fest. Er erinnerte an die Aktivitäten des vergangenen Jahres, angefangen vom Kaffeekränzchen bis zur Weihnachtsfeier.

Frohmader vertrat den Verein beim Kreisverbandstag, "bei der Marianne Kies-Baldasty zur neuen Vorsitzenden und unsere Vorstandsmitglieder Bernhard Multerer und Josef Niebler in der Kreisvorstand gewählt wurden". Auch bei einer Diskussion zur Pflegereform mit VdK-Präsidentin Ulrike Mascher in Schwarzenfeld war der Ortsverband präsent. Bei der VdK-Aktion "Helft Wunden heilen" erzielte er heuer mit 3691,50 Euro das beste Sammelergebnis im Landkreis. "Beeindruckend", fand Kreisvorsitzende Kies-Baldasty.

Der VdK wird nach den Worten der Kreisvorsitzenden längst als unabhängiger, parteipolitisch neutraler Vertreter sozialer Gruppen wahrgenommen. Allein in Bayern habe er im vergangenen Jahr 180 000 sozialrechtliche Beratungen abgehalten, 60 000 Anträge auf Sozialleistungen gestellt, 23 500 Widersprüche gegen Behördenbescheide eingelegt und rund 7000 Klagen vor den Sozialgerichten begleitet. Hart ging Kies-Baldasty mit der zunehmenden Armut in Deutschland ins Gericht. Positiv sei die Rente ab 63 für langjährig Versicherte. Jedoch fehlten im Rentenpaket "eindeutige Regelungen für Gruppen wie Langzeitarbeitslose oder behinderte, ältere Beschäftigte".
Weitere Beiträge zu den Themen: Rieden (3381)März 2015 (9461)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.