Kreisbrandinspektor Braunreuther lobt Lochauer Wehr
Super Jugendarbeit

Die Lochauer Feuerwehr hat im Vergleich zum Jahr zuvor drei Mitglieder weniger. Wie Kommandant Andreas Heining in seinem Rechenschaftsbericht bei der Jahreshauptversammlung vortrug, zählt die Wehr 122 Personen, darunter 26 Aktive, 15 Feuerwehranwärter und 81 Passive. Der Altersdurchschnitt betrage damit 32,4 Jahre.

Sechs Mal im Einsatz

Heining sprach von sechs Einsätzen. Dazu zählten zwei Verkehrsabsicherungen und vier technische Hilfeleistungen. Weiter absolvierten die Mitglieder drei Unterrichtsabende, sechs praktische Übungen und eine Funkübung. Zwei Mitglieder wurden zu Maschinisten ausgebildet, die Wehr beteiligte sich an einer Katastrophenfallübung. Zudem überprüften sie die Oberflurhydranten, die Geräte und Fahrzeuge und führten eine Abschlussbesprechung durch.

Den Lehrgang "Jugendwart" an der staatlichen Feuerwehrschule in Lappersdorf absolvierte Corinna Hecht. Sie wird künftig von Alexander Heining als zusätzlicher Jugendwart bei der Arbeit unterstützt. Weiter erinnerte der Kommandant an die besuchten Termine auf Kreisbrandinspektor-, Kreisbrandmeister- und Landkreisebene. Er streifte auch die getätigten Anschaffungen aus der Feuerwehrkasse sowie seitens der Kommune und sprach der Gemeinde Pullenreuth dafür seinen Dank aus. Heining bedankte sich bei den Gerätewarten, besonders bei Tobias Krieg, für die Instandhaltung von Fahrzeugen und Gerätschaften. In seinen Dank schloss er auch Christian Stehbach ein, der die Elektroprüfungen vornahm. Ihm übergab er einen Gutschein. Nicht minder galt sein Dank Josef Hösl für die Reparatur des Mehrzweckfahrzeugs. Weiter dankte der Kommandant all denen, die Instandhaltungsarbeiten am Gerätehaus und in dessen Umfeld erledigten. Hier hob er besonders den Einbau einer neuen Küche heraus.

Herausforderung Digitalfunk

In seinem Ausblick sprach Andreas Heining von Unterrichtsabenden, den Monats- und Gemeinschaftsübungen. Eine neue Herausforderung für die Brandschützer bilde der Probebetrieb mit den neuen digitalen Funkgeräten.

Der Kommandant dankte Bürgermeister Hubert Kraus und der Gemeinde Pullenreuth für die gute Zusammenarbeit. Sein Dank galt auch den Jugendwarten Corinna Hecht und Alexander Heining, seinem Stellvertreter Gerhard Krieg, Gerhard Heining für die Sirenenrückmeldung, den Aktiven und allen, die sich in die Feuerwehr Lochau einbringen.

Von Übungen in zwei Gruppen im vierzehntägigen Turnus sprach Jugendwartin Corinna Hecht. Außerdem absolvierte der Feuerwehrnachwuchs drei Unterrichtseinheiten und 15 praktische Übungen. Ferner nahm er an der 24-Stunden-Übung in Neusorg teil. Zahlreiche Jugendliche konnte Corinna Hecht mit Urkunden für den bestandenen Jugendwissenstest belohnen. Die Jugendwartin lobte die jungen Mitglieder für die Übungsbesuche und ihre Mithilfe bei vielfältigen Aufgaben. In ihrem Ausblick auf 2015 stellte sie die Übungen heraus. Erstmals sei eine eigene 24-Stunden-Übung geplant. Auch die Teilnahme an der Jugendgemeinschaftsübung und am Jugendwissenstest stehe wieder auf dem Programm. Als Ausgleich für das Engagement seien ein Schwimmbadbesuch und ein DVD-Abend geplant.

Zunächst Handgeräte

Die Grüße der Feuerwehrführungskräfte des Landkreises überbrachte Kreisbrandinspektor Otto Braunreuther der Lochauer Wehr. Er berichtete aus der Statistik der Landkreiswehren und damit von 419 Einsätzen im westlichen Landkreis, darunter 20 Brände und 298 technische Hilfeleistungen. Im Januar werden für die Wehren digitale Handsprechfunkgeräte bestellt und bis Jahresende sollen auch die Funkgeräte für die Feuerwehrfahrzeuge beschafft werden. Der Kreisbrandinspektor lobte auch die "super Jugendarbeit", die in Lochau geleistet werde.
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