Kreisfachberater Arthur Wiesmet gibt Pittersberger Gartlern Tipps zur Baumpflege
Gesundes Obst dank Schnitt

Das richtige Baumschneiden, auch im Sommer, demonstrierte in einer öffentlichen Aktion Kreisfachberater Arthur Wiesmet an der 1992 gepflanzten Kirsch- und Obstbaum-Allee entlang der Zufahrt zur B 85.

Allee der Erinnerung

Diese war als Gedächtnisallee anlässlich von Geburten, Trauungen oder auch als Erinnerung an Verstorbene gepflanzt worden.

Es gehe beim Baumschnitt, insbesondere auch bei älteren Obstbäumen darum, immer wieder das Kronengleichgewicht des Baumes herzustellen, erläuterte Wiesmet. Dies sei zum Beispiel wichtig für die Widerstandsfähigkeit gegen Sturm. Andererseits sorge man so für ausreichend Licht, Luft und Sonne in der Krone - eine Voraussetzung für gesundes Obst, betonte der Fachmann.

Die Gemeinschaft für Schöpfung, Umwelt und Kultur hatte Wiesmet gebeten, die vor 23 Jahren gepflanzte Allee wieder auf Vordermann zu bringen. Erwachsene und Kinder halfen ihm - und lernten dabei gleich für den Baumschnitt im eigenen Garten dazu. Der Kreisfachberater gab dazu viele technische Hinweise, etwa zur sicheren Handhabung des Geräts. So führte er unter anderem den Umgang mit der Teleskop-Motorsäge, auch Hoch-Entaster genannt, vor.

Optimaler Standort

Wiesmet bezeichnete das Grindl-Dreieck mit den Alleebäumen als einen optimalen Nussbaumstandort: Erkennbar sei dies am guten, frischen Wuchs, trotz Trockenheit. Bei der gemeinsamen Exkursion fanden die Teilnehmer auch ein seltenes Gewächs - die Öhrenheide, deren Vorkommen ebenfalls ein Hinweis auf feuchten, tiefgründigen Boden sei.
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