Kreisklasse Mitte: Trainerwechsel bei den abstiegsgefährdeten Mannschaften SV Erzhäuser und ...
Zwei neue Chef-Anweiser an der Außenlinie

Wernberg. (lfj) Während der 14-tägigen Pause hat sich in der Kreisklasse Mitte etwas getan. Bei den abstiegsgefährdeten Teams SV Erzhäuser (13./11) und SpVgg Bruck (14./3) gab es Trainerwechsel. Bei Erzhäuser übernimmt Jürgen Metzger als Spielertrainer das Zepter für Tom Gabler, in Bruck warf Mario Eckl das Handtuch. Hier ist ab jetzt Franz Steidl der neue Chef-Anweiser.

Die Brucker wollen am Sonntag gegen den SV Fischbach (11./14) die wohl letzte Chance auf das Wunder Klassenerhalt wahren. Der SV Erzhäuser hat mit dem Gastspiel des FC Wald/Süßenbach (2./29) eine Mammut-Aufgabe vor der Brust. Im oberen Tabellendrittel schöpft der TV Wackersdorf (4./27) wieder neue Hoffnungen, sollte aber das Heimspiel gegen Tabellennachbar SSV Schorndorf (5./26) möglichst gewinnen. Der SV Altenschwand (9./17) und der SC Kleinwinklarn (7./20) treffen im direkten Duell aufeinander und wollen sich durch einen Dreier ein sicheres Polster zu den gefährdeten Rängen schaffen.

SpVgg Bruck       So. 14.15       SV Fischbach
Bei der SpVgg Bruck hat der neue Trainer Franz Steidl sicherlich kein beneidenswertes Amt übernommen. Seine Mannschaft steht mit dem Rücken zur Wand und gilt als sicherer Absteiger. Im Derby gegen Fischbach zählt deshalb nur ein Dreier, um die Minimalchance auf den Klassenerhalt zu wahren.

Gästetrainer Andreas Miksch weiß um die eigenen Gesetze bei den Derbys. Dazu erwartet er einen Gastgeber, der nach dem Trainerwechsel bis zum Umfallen kämpfen wird, um die allerletzten Hoffnungen auf den Klassenerhalt aufrechtzuerhalten. Er selbst fordert von seiner Mannschaft, eine hundertprozentige Leistung, um etwas Zählbares mitzunehmen.

SV Erzhäuser       So. 14.15       FC Wald/Süßenbach
Der SV Erzhäuser trennte sich vor 14 Tagen nach der 0:7-Schlappe in Schorndorf von Trainer Tom Gabler. Bis zur Winterpause fungiert Spieler Jürgen Metzger als Interimscoach. Mit dem Tabellenzweiten wartet gleich ein schwerer Brocken. Aber der SV will mit Kampf, Einsatz und Laufbereitschaft für eine Überraschung sorgen. Voraussichtlich wird der gesamte Kader zur Verfügung stehen. Lediglich hinter dem Einsatz von Scheuerer steht ein Fragezeichen.

TV Wackersdorf       So. 14.15       SSV Schorndorf
Durch den hart erkämpften Sieg in Kleinwinklarn hat sich der TV Wackersdorf aus dem Tief gezogen. "Jetzt ist es an der Zeit, diesem Sieg bis zur Winterpause noch weitere folgen zu lassen", fordert Trainer Alexander Friedl.

Seine Truppe wird gegen Kreisligaabsteiger Schorndorf alles abrufen müssen, um die Punkte in Wackersdorf zu behalten. Dies wird sicher nicht einfach, zumal den Knappen der rotgesperrte Abwehrmann Mayer fehlt.

SV Altenschwand       So. 14.15       SC Kleinwinklarn
Schlechte Voraussetzungen für das Heimspiel gegen Kleinwinklarn sieht Altenschwands Trainer Hubert Scheinost. Er muss die Stammspieler Rittler, Grabinger und Reiger ersetzen, zudem fehlt Torwart Wimmer noch gesperrt. So gesehen wäre der SVA-Coach bereits mit einem Punkt zufrieden.

"Gegen Altenschwand haben wir noch etwas gutzumachen, da wir im Hinspiel vor eigenem Anhang unser schlechtestes Spiel ablieferten", sagt Kleinwinklarns Spielertrainer Markus Rüdiger. Da der SC bis zur Winterpause nur noch Auswärtsspiele hat, und es ein "Sechspunkte-Spiel" ist, wird die Mannschaft alles dafür tun, die drei Punkte mitzunehmen.
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