Kreisklasse Ost: Anadoluspor und DJK Weiden vor Auswärtsaufgaben - Kellerduell steigt in ...
TSV Eslarn der lachende Dritte?

Weiden. (fz) In der Kreisklasse Ost gibt es ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Tabellenführer TSV Eslarn (33) liegt knapp vor dem SV Anadoluspor und der DJK Weiden (32). Das Wochenende könnte den Eslarnern in die Karten spielen, weil sie von der Papierform her eine machbare Heimaufgabe gegen den Achten FC Luhe-Markt haben. Warm anziehen müssen sich dagegen Anadoluspor beim SV Störnstein und die DJK Weiden beim FSV Waldthurn.

Am Tabellenende mobilisiert der TSV Pleystein (12) als Vorletzter alle Kräfte, um den Abstiegsplatz an den SV Altenstadt/WN (14) weiterzureichen.

TSV Eslarn       Sa. 14.00       FC Luhe-Markt
"Das letzte Heimspiel vor der Winterpause wollen wir gewinnen", gibt TSV-Coach Markus Karl vor. Er weiß, dass der Gast nach dem Trainerwechsel im Aufwind ist. Aufgrund der durchwachsenen Leistung in Altenstadt/Voh. ohne einen Treffer und bei dem derzeit dürftigen Trainingsbesuch wird für Karl das Spiel kein Selbstläufer. Er hofft, dass dies auch seinen Akteuren klar ist. Ob beim Gast der Wechsel auf der Kommandobrücke von Tobias Kick auf Johann Bauer die erhoffte Wende gebracht hat, muss sich zeigen. Der 4:2-Sieg gegen Pfrentsch ist keine Messlatte. Allerdings ist man sich sicher, dass das Team Potenzial hat und auch mal einen Knaller hinlegen kann.

TSV Pleystein       So. 14.00       SV Altenstadt/WN
In einigen Mannschaftsteilen harmlos, ohne Zweikampfstärke und Laufbereitschaft - da kann man in Waldthurn nicht erfolgreich sein. Die Mannschaft hat Potenzial, aber das muss sie auch mal auf den Platz bringen. Der Worte sind genug gewechselt. "Wer nicht weiß, was er zur Verbesserung der Situation beitragen muss, ist fehl am Platz", meint Trainer Bernd Reil. Katholing (verletzt) und Zach (Beruf) kommen zu den Ausfällen hinzu. Beim Gast stellt Trainer Thorsten Trinkner fest, dass beim 1:1 gegen Störnstein mit Gößl für den Aufbau ein wichtiger Spieler fehlte und man kein schnelles Umschaltspiel aus dem Mittelfeld hatte. Sieben Punkte aus den letzten drei Spielen hat Trinkner vorgegeben. Dafür bedarf es aber eines Sieges, der mit der nötigen Spielintelligenz erreicht werden könne.

SV Störnstein       So. 14.00       SV Anadoluspor
"Wir können mit dem Unentschieden in Altenstadt nicht zufrieden sein", blickt Störnsteins Trainer Krysztof Pianka zurück und bemängelt die Chancenverwertung. Was er überhaupt nicht will, ist das vierte 1:1 in Folge. Gegen die beste Abwehr in der Liga hat der SVS im Hinspiel trotz der Niederlage (2:4) zwei Tore gemacht und das gibt Pianka Hoffnung. Seine Spieler müssen in einem solchen Spiel ihre Qualitäten an den Tag legen. Gästetrainer Akram Abdel-Haq weiß um die Schwere der Aufgabe. Schließlich hat Störnstein vor einigen Wochen den Tabellenführer Eslarn besiegt. "Wir müssen alles aus uns herausholen und unsere individuellen Fehler abstellen, für die wir knallhart bestraft werden", lautet seine Vorgabe. Er hat einige kranke Spieler, deren Einsatz sich erst Sonntag entscheiden wird.

FSV Waldthurn       So. 14,00       DJK Weiden
FSV-Coach Markus Dagner lobt sein Team, weil es sich im Derby gegen Pleystein mit Einsatzwillen und geduldiger Spielweise den Sieg verdient hat. Für Dagner steht der Gast aufgrund seiner homogenen Mannschaft und guter Einzelspieler zu Recht ganz oben. Seine Formation sieht er trotz Heimspiel als Außenseiter, weil sich die personelle Lage durch Verletzte und beruflich Unabkömmliche verschärft. Trotz einer schwachen Leistung gegen Floß (2:1), drei Punkte geholt und Tuchfühlung zur Spitze aufgebaut, das ist für DJK-Trainer Matthias Müller das Fazit vom letzten Wochenende. Am Fahrenberg müsse man aber einiges drauflegen. Müller hat krankheitsbedingt Aufstellungssorgen.

SpVgg Pirk       So. 14.00       SV Altenstadt/Voh.
SpVgg-Coach Stefan Kleber schwärmt von der guten Leistung seines Teams bei Anadoluspor (2:2). Im letzten Heimspiel des Jahres setzt er drei Punkte auf die Agenda. Wohlwissend, dass der Gegner wieder in die Gänge gekommen ist. Kleber vertraut aber seinen Spielern, die er alle zur Verfügung hat. Trainer Stefan Linz vom Gast spricht von einem guten Spiel und einer taktischen Meisterleistung angesichts des 0:0 gegen Tabellenführer Eslarn. Nur bedauert er, dass man Chancen liegen ließ. Revanche für die Hinspielniederlage nehmen, das fordert Linz von seinem Team. Die Serie soll halten, ein Punkt wäre ein Erfolg.

SV Pfrentsch       So. 14.00       DJK Neukirchen/Chr.
Der SVP zeigte in Luhe eine gute Leistung. Die Rote Karte gegen Erik Mirga nach einer Stunde brach der Mannschaft jedoch das Genick. Jetzt wird die Luft immer dünner im Abstiegskampf. Nun heißt es, die zwei Spiele in diesem Jahr noch gut über die Runden zu bringen und den einen oder anderen Punkt zu holen. Das könnte durchaus gegen die DJK der Fall sein, denn die scheint von der Rolle. Das zeigte die Heimniederlage gegen Vohenstrauß. "Da hätten wir wohl drei Stunden spielen können, ohne ein Tor zu schießen", ärgert sich Trainer Hans-Jürgen Mühling. "Wir haben derzeit keinen Zug im Team und das Feuer ist raus", analysiert Mühling treffend. Da sehnt man sich die Winterpause herbei. Der wichtige Cofal fehlt weiter.

SpVgg Vohenstrauß II       So. 14.00       SV Floß
Die Reserve der SpVgg lieg im Soll und hat Tuchfühlung zu den Plätzen ganz vorne. Das stimmt Abteilungsleiter Gerald Grosser zufrieden. Ziel für die verbleibenden beiden Spiele ist, fleißig Punkte zu sammeln. Das Team von Trainer Mario Neuber wird sich mit einem kämpferischen Auftritt gegen Floß ins Zeug legen. Für Radek Minich, der in die "Erste" nachrückt, wird auf jeden Fall Markus Knorr das Tor hüten. Beim Dritten DJK Weiden 1:2 verloren, da fehlte für SV-Trainer Michael Nordgauer auch das Quäntchen Glück, aber das hat nur der Tüchtige. Striegl und Stadler fielen kurzfristig aus und das war schon ein Handicap. Striegl wird wieder dabei sein, Stadler nicht. "Wir müssen uns in die Winterpause retten und da wäre ein Unentschieden wie in der Vorrunde ein Riesenerfolg", sagt Nordgauer.
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