Kreisklasse Ost: Anadoluspor vor nächstem Sieg? - DJK Weiden mit viel Selbstvertrauen - Eslarn ...
SV Floß nur krasser Außenseiter

Michael Nordgauer ist vor dem Gastspiel des SV Anadoluspor eher skeptisch. Der Flosser Trainer beklagt viele Verletzte. Bild: A. Schwarzmeier
Weiden. (fz) Erstmals mit vier Punkten Abstand hat sich Aufsteiger SV Anadoluspor Weiden (24) an der Spitze der Kreisklasse Ost abgesetzt. Zehn Spiele ohne Niederlage sind eine Top-Leistung der Truppe von Trainer Akram Abdel-Haq. Vom Papier her wird der SV Floß als Gastgeber auf der Brust zu schwach sein, um dem Spitzenreiter die erste Niederlage beizubringen. Der SV Altenstadt/Voh. hat die Reißleine gezogen und sich nach dem Absturz auf den Relegationsplatz von Trainer Hans Schmucker getrennt. Mal sehen, ob Vorstand Stefan Linz der Truppe so viel Leben einhauchen kann, dass diese bei der DJK Neukirchen St.Chr. den Schalter umlegen kann.

SV Floß       So. 15.00       SV Anadoluspor
Bei der vorhandenen personellen Ausstattung war der Flosser Coach Michael Nordgauer mit dem Punkt in Altenstadt/WN zufrieden. Durch Verletzungen und Sperren stellt sich das Team auch Sonntag gegen den Spitzenreiter von selbst auf. "Wir müssten schon in Topbesetzung auflaufen, damit ich sagen kann: Die packen wir", meint Nordgauer. Das heißt aber nicht, dass man nicht alles versuchen wird, um das Unmögliche möglich zu machen. Abdel-Haq spricht von einer schweren Aufgabe, weil er die Gastgeber als "Fastaufsteiger" in die Kreisliga klassifiziert. "Da müssen wir alles abrufen, sonst könnte die weiße Weste einen Fleck in Form der ersten Niederlage bekommen." Es fehlt lediglich Tombas.

DJK Weiden       So. 15.00       FC Luhe-Markt
Nach sechs Spielen ohne Niederlage strotzt die DJK vor Selbstvertrauen. Natürlich will sie die Serie fortführen, um weiter unter den ersten Drei zu bleiben. "Wir wissen, dass Luhe eine gute Mannschaft hat und werden uns darauf einstellen", so Trainer Matthias Müller. Am Personal wird sich nichts ändern. Gästetrainer Tobias Kick sieht seinen FC als Außenseiter. "Wenn wir aber an die gute Leistung in Altenstadt/Voh anknüpfen und wieder kein Tor zu lassen, dann ist etwas möglich", so Kick. Sein Appell ist, die Angriffe noch zielstrebiger zu Ende zu spielen und im Torabschluss mehr Kaltschnäuzigkeit zu zeigen. Auf dem großen Platz am Flutkanal sollen die schnellen Spieler Impulse nach vorne setzen.

SpVgg Pirk       So. 15.00       SV Störnstein
"Wenn die keine Tore machst, gewinnst du nicht." Diesen alten Spruch holte SpVgg-Trainer Stefan Kleber mit Blick auf den Vorsonntag hervor. Daran arbeiten und effektiver werden, lautet seine Aufforderung. "Jetzt müssen drei Punkte her, sonst rutschen wir unten rein", fordert Kleber. Personell hat er das Problem vieler angeschlagener Spieler. Angesichts des Auftretens gegen Eslarn (5:2) hört sich SV-Trainer Krysztof Pianka wieder besser an. Mit der Leistung war er zufrieden. Mit dem Punktestand ist er das auch nach zwei Siegen in Folge nicht. "Wir wollen in Pirk punkten", kündigt Pianka an.

TSV Eslarn       So. 15.00       TSV Pleystein
Wiedergutmachung fordert Eslarns Coach Markus Karl angesichts der Schlappe in Störnstein. Wie in den letzten Spielen war die Defensive die Achillesferse. Christian Ach hat sich verletzt und wird wohl heuer nicht mehr spielen. Für Keeper Matthias Kaiser steht Markus Meier zwischen den Pfosten. Pleysteins Trainer Bernd Reil Eslarn tritt in seinem Heimatort an. Der Gastgeber sei klarer Favorit, aber nicht unschlagbar. "Ich werde meinem Team alles mit auf den Platz geben in Form von Einstellung, Taktik und Kampfgeist, damit wir zumindest einen Punkt holen", so Reil. Da sich die Personallage nochmals verschärft hat, wird Reil erst kurzfristig entscheiden, was er aus der Reserve rausnehmen kann.

SV Pfrentsch       So. 15.00       FSV Waldthurn
SV-Trainer Manuel Meckl hadert ein wenig mit dem Glück, weil in Pleystein mehr als ein Punkt möglich gewesen wäre. "Aber wenn du hinten stehst, dann schaut die Glücksgöttin Fortuna an dir vorbei", weiß Meckl. Waldthurn ist für ihn ein größeres Kaliber als Pleystein. Dagegen zu halten, ist Meckls Plan. Aber da Süß, Mirga, Saller Hruska und Sollfrank verletzt fehlen, sieht es eher schlecht aus. Gästetrainer Stefan Grünauer stellt fest, dass man im Schongang in der Kreisklasse und schon gar nicht gegen eine starke Vohenstraußer Reserve bestehen kann. Wenn man in Pfrentsch nicht wieder mit leeren Händen dastehen will, dann muss sich die Einstellung zum Spiel vom Anpfiff weg grundlegend ändern. Personelle

SpVgg Vohenstrauß II       So. 15.00       SV Altenstadt/WN
Die SpVgg rettete nach hartem Kampf in Waldthurn die drei Punkte gerade noch ins Ziel. Nun will man im Heimspiel in der Erfolgsspur bleiben. Besonderer Kritikpunkt von Trainer Mario Neuber ist die große Anzahl von Gegentoren in den letzten Wochen. Hier will man sich verbessern und den Kasten am Sonntag sauer halten. Da die Erste am Samstag spielt, steht ein schlagkräftiger Kader zur Verfügung. Gästetrainer Thorsten Trinkner spricht von einer guten Leistung gegen Floß. Die Viererkette stand gut. Das Team soll an die letzten zwei Spieltage anknüpfen und noch konzentrierter vor des Gegners Tor auftreten, ist Trinkners Wunsch. Johannes Gruber ist nach seinem Kreuzbandriss wieder im Training, Wipper, Wokensky und Trottmann fehlen weiter.

DJK Neukirchen/Chr.       So. 15.00       SV Altenstadt/Voh.
Nach zwei Niederlagen in Folge ist für DJK-Trainer Hans-Jürgen Mühling eines klar: Es soll kein drittes Negativerlebnis geben. "Da setze ich auf den Teamgeist und werde die Spieler an der Ehre packen", sagt Mühling. Stahl ist gesperrt. MStefan Linz vom SV sieht seine erste Aufgabe als Interimscoach darin, das Team zu motivieren. "Es muss ein Ruck durch die Mannschaft gehen", fordert Linz. "Wir fahren mit einer Portion Optimismus zu diesem Spiel", stellt er fest. Verstecken wird man sich nicht. Linz hofft, dass der eine oder andere Spieler wieder befreiter aufspielt.
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