Kreisklasse Ost: Aufsteiger kann ungeschlagen Herbstmeister werden - Derby in Vohenstrauß
Alles spricht für Anadoluspor

Weiden. (fz) Letzter Spieltag der Vorrunde in der Kreisklasse Ost: Vorrangig stellt sich die Frage, ob Aufsteiger SV Anadoluspor (28) die Vorrunde ohne Niederlage übersteht. Der Zweite TSV Eslarn (26) schielt zwar nach Pfrentsch, aber der dortige SV mit dem Eslarner Trainer Manuel Meckl dürfte zu schwach auf der Brust sein, um Anadoluspor in die Suppe zu spucken. Die Papierform sagt, dass Pfrentsch (8) und der SV Altenstadt/WN (10), der in Eslarn antritt, zur Halbzeit die beiden Abstiegsplätze einnehmen werden.

SV Pfrentsch       Sa. 15.00       SV Anadoluspor
Den Auftritt seines Teams in Altenstadt/WN hatte sich der Pfrentscher Coach Manuel Meckl anders vorgestellt. "Kopf hoch. Es ist noch nichts verloren, auch wenn wir Letzter sind", muntert Meckl seine Mannen auf. Gegen die momentane Übermannschaft heißt es alle Kräfte zu mobilisieren. Personell sieht es wieder besser aus. Beim Gast hat Trainer Akram Abdel-Haq natürlich das Ziel, ungeschlagen zu bleiben. Dass man in bisher zwölf Spielen nur vier Gegentore kassierte, ist eine gute Visitenkarte. Darum vertraut der Coach auch in Pfrentsch auf seine gute Abwehr.

TSV Eslarn       Sa. 16.00       SV Altenstadt/WN
"Gewinnen und danach Kirchweih feiern", will TSV-Trainer Markus Karl mit seinem Team. Er warnt den zuletzt verbesserten Gegner zu unterschätzen. Im Tor steht Markus Meier. Sebastian Lindner und Florian Bauer werden fehlen. Gästecoach Thorsten Trinkner resümiert, dass gegen Pfrentsch die Viererkette gut stand, aber wieder zu wenig Druck aus dem Zentrum kam. Wichtig aber war der Sieg. In Eslarn fordert Trinkner die gleiche Kompaktheit gegen die gute Offensive des TSV und Kaltschnäuzigkeit in der Offensive. Wokensky, Wipper und Gruber fehlen weiter.

SpVgg Vohenstrauß II       So. 15.00       SV Altenstadt/Voh.
Endlich blieb die SpVgg beim Tabellenführer Anadoluspor mal ohne Gegentor. Im Derby sind nun Kampfgeist und mehr Spielwitz gefordert. Das Team von Mario Neuber ist auf Revanche aus, denn man denkt noch an die bittere Heimniederlage in der letzten Saison zurück, die den Relegationsplatz kostete. Beim SV bezeichnet Vorstand und Interimstrainer Stefan Linz den einen Punkt gegen Floß als zu wenig für eine Aufholjagd. Stützen wie Duschinger, Stangl und Albrecht werden wohl fehlen. Da können sich Spieler aus der zweiten Reihe beweisen.

DJK Neukirchen/Chr.       So. 15.00       DJK Weiden
Nach drei Spielen ohne Sieg legte die DJK in Luhe den Schalter wieder um. Trainer Hans-Jürgen Mühling wird seinem Team die Tabellensituation vor Augen führen und aufzeigen, dass man mit einem Sieg den Gast überholen kann. Stahl ist noch gesperrt, Riedl fehlt beruflich bedingt. Beim Gast lobt Trainer Matthias Müller die gute Leistung seines Teams gegen Störnstein (1:0). "Leider haben wir gewaltige Personalprobleme", bedauert Müller. Gayer, Aha und Ertl fehlen sicher. Das dämpft zwar den Optimismus, aber nicht das Ziel, einen Punkt zu holen.

SpVgg Pirk       So. 15.00       FSV Waldthurn
Endlich habe sein Team mit dem Sieg in Pleystein gezeigt, was in ihm steckt, lobt SpVgg-Coach Stefan Kleber. Übermut dämpft er, denn das 2:7 waren lediglich drei Punkte für den Klassenerhalt. "Den Zuschauern ein gutes Heimspiel zeigen und natürlich gewinnen", fordert Kleber von seinem Team. Beim Gast ist Markus Dagner Interimstrainer bis zur Winterpause. Er stellt fest, dass das Team nicht schlecht spielt, aber seine Chancen nicht verwertet. Da schlägt man sich dann selbst. Es wäre an der Zeit, dass sich die Mannschaft mal wieder mit einem Dreier belohnt. Der würde bei den punktgleichen Pirkern (beide 16) besonders gut tun.

SV Störnstein       So. 15.00       TSV Pleystein
Bei der 0:1-Niederlage bei der DJK Weiden hat die Störnsteiner Offensive zu wenig getan. Zur Kirwa muss ein Heimsieg her gegen einen Gegner, der mit dem Rücken zur Wand steht und darum besonders gefährlich ist. Weiß und Wagner sind verletzt und Löw wird beruflich bedingt fehlen. "Völlig von der Rolle" sei sein Team gegen Pirk gewesen, stellt Gästecoach Bernd Reil fest. Diesen Auftritt gilt es wieder gerade zu biegen. Bei einer weiteren Niederlage geht man schweren Zeiten entgegen. Damit dieser Fall nicht eintritt, appelliert Reil an den Charakter des Teams. Mit Striegl und Zach sollte wieder mehr Stabilität einkehren.

SV Floß       So. 15.00       FC Luhe-Markt
"In dieser personellen Notsituation muss ich mit dem einen Punkt in Altenstadt/Voh. leben", stellt SV-Coach Michael Nordgauer fest. Mit Verletzten und Kranken sowie dem noch gesperrten Stadler könnte Nordgauer auf dem Papier ein eigenes Team aufstellen. Aber Nordgauer will nicht jammern: "Wir wissen alle, dass wir gewinnen müssen, um den Anschluss ans Mittelfeld zu halten." Personell scheint auch der Gast gebeutelt zu sein. Viele Spieler sind krank und konnten unter der Woche nicht trainieren. "Da lief nur ein kleines Häuflein herum", berichtet Trainer Tobias Kick. Gegen Neukirchen ließ man aus dem Spiel heraus kein Tor zu und kassierte doch vier Gegentreffer (Elfmeter, Eigentor, zwei Freistöße). "Wir müssen mehr aus unseren Chancen machen, dann spielen sich vor allem die jüngeren Spieler leichter", stellt Kick fest.
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