Kreisklasse Ost: Bleibt der SV Anadoluspor auch im zehnten Spiel ungeschlagen? - Zwei ...
DJK Neukirchen probiert es als Nächster

Weiden. (cst) Ein Spitzenspiel und zwei Kellerduelle bringt die 10. Runde der Kreisklasse Ost mit sich. Der noch ungeschlagene Spitzenreiter SV Anadoluspor (1. Rang/21 Punkte) empfängt den Tabellenvierten DJK Neukirchen St. Chr. (4./17). Den überraschenden Sieg der Vorwoche über Neukirchen will der SV Altenstadt/WN (13./6) gegen Mitkonkurrent SV Floß (11./9) bestätigen. Im zweiten Duell der Kellerkinder zwischen dem TSV Pleystein (10./9) und dem SV Pfrentsch (14./4) ist für beide Mannschaften verlieren verboten.

SV Altenstadt/Voh.       Sa. 17 Uhr       FC Luhe-Markt
Eine 1:3-Niederlage brachte der SV jüngst aus Weiden mit nach Hause. Doch SV-Trainer Hans Schmucker macht seiner Mannschaft keinen Vorwurf, da er auch von zwei unberechtigten Gelb-Roten Karten zu berichten hat. Gegen den FC hofft Schmucker, dass seinem Team die Formschwäche der Gäste etwas entgegen kommt und so drei Punkte eingefahren werden. Den Gegner plagen weiter Personalsorgen. Trotz des 0:4 in der Vorwoche bei Klassenprimus Anadoluspor zeigt sich FC-Coach Tobias Kick kämpferisch, da seine Mannschaft während der Woche gut trainierte. Am Samstag will er sich keineswegs verstecken: "Wir werden offensiv auftreten und unser Glück im Spiel nach vorne suchen."

SV Altenstadt/WN       Sa. 17 Uhr       SV Floß
Zuletzt brachte die Trinkner-Elf mit einem 2:1 in Neukirchen den ersten Saisonsieg mit nach Hause. Der Coach war vor allem mit der starken Viererkette und der Einstellung zufrieden. Im Kirchweihspiel gegen Floß hofft er auf eine ähnliche Einstellung und effektive Chancenverwertung seiner Mannen. "Wir haben uns durch Undiszipliniertheiten selbst geschwächt und müssen deshalb mit dem Punkt zufrieden sein", bewertet Gästetrainer Michael Nordgauer das 1:1 gegen Waldthurn. Nordgauer geht mit dem personellen Aderlass von fünf Ausfällen in die Partie. Dennoch strebt er einen Zähler an.




Die Hausherren holten einen wichtigen 1:0-Sieg vor Wochenfrist bei Schlusslicht Pfrentsch. Vor der Partie am Sonntag weiß SV-Trainer Krzystof Pianka: "Mit Eslarn kommt ein anders Kaliber auf uns zu." Um Zählbares zu erreichen, hofft er auf eine stabile Defensive. Der Tabellenzweite landete zuletzt gegen die SpVgg Pirk ein 4:2. Dennoch kritisiert TSV-Trainer Markus Karl: "Ich muss die stellenweise fahrlässige Defensive und die mangelhafte Chancenauswertung der Offensive bemängeln." Vor dem SV warnt Karl, da seine Truppe in der Vergangenheit dort selten gut aussah. Personell wird sich bei den Grenzländern nichts ändern.

SpVgg Pirk       So. 15 Uhr       DJK Weiden
Beim 2:4 beim TSV Eslarn war SpVgg-Coach Stefan Kleber mit der Leistung seiner Elf zufrieden, doch zu viele Fehler in der Defensive sorgten für die Niederlage. "Jetzt brauchen wir zu Hause dringend drei Punkte, um den Abstand nach unten zu halten", blickt er der Partie gegen die DJK entgegen. Personell schöpft der Spielertrainer aus dem Vollen. Der Auswärtself fehlen definitiv Würl und Mikolaycik. Wer im Tor steht, enscheidet sich kurzfristig: Feiler ist verletzt, Hecht erlitt im letzten Einsatz eine Gehirnerschütterung. Dennoch ist die Müller-Elf nach fünf ungeschlagenen Spielen in Serie gut drauf. Das soll sich am Sonntag nicht ändern. "Die Stimmung in der Mannschaft ist super", freut sich Müller.

SV Anadoluspor       So. 15 Uhr       Neukirchen St. Chr.
Der SV Anadoluspor siegte beim FC Luhe-Markt deutlich mit 4:0. Am Sonntag erwartet SV-Trainer Akram Abdel Haq einen auswärtsstarken Gegner, gegen den das gesamte Potenzial abgerufen werden muss. Tombas und Canyurt sind urlaubsbedingt nicht dabei. "In der Vorwoche hat gar nichts geklappt, unser Auftreten war grauenhaft", resümiert DJK-Trainer Hans-Jürgen Mühling die Pleite gegen Altenstadt/WN. Beim Tabellenführer rechnet er mit einem schweren Spiel, das er nicht verlieren will. Sorgen macht Mühling eine Grippewelle. Vier Spieler haben sich krank gemeldet.




Licht und Schatten für den FSV beim 1:1 in Floß: Neben passender Einstellung machte FSV-Coach Stefan Grünauer technische und konditionelle Defizite beim ein oder anderen Spieler aus. Gegen die SpVgg erwartet Grünauer ein Spiel auf Augenhöhe, welches seinem Team 90 Minuten Konzentration und Einsatz abverlangen wird. Berufsbedingt ist Bergmann nicht mit an Bord. Bei der Bezirksligareserve gibt es voraussichtlich einige "Rückkehrer". Nach dem enttäuschenden 2:3 in Pleystein ist für die Gästeelf Wiedergutmachung angesagt. Damit dies gelingt, braucht die Neuber-Truppe eine gute kämpferische Einstellung.




Beim 3:2 gegen Vohenstrauß sah TSV-Trainer Bernd Reil endlich eine starke Leistung. Um Pfrentsch zu schlagen, hofft er auf eine Bestätigung des Gezeigten. Nicht zur Verfügung stehen definitiv Katholing (verletzt) und Namberger (Urlaub. "Störnstein hatte das ganze Spiel über eine Chance und gewinnt", klagt SV-Coach Manuel Meckl über das jüngste 0:1 gegen den SV Störnstein. Die Partie in Pleystein ist für ihn ein Schlüsselspiel, entweder bleibt seine Mannschaft am Tabellenende kleben oder schafft den Anschluss. Ob die Kranken und Verletzten fit werden, entscheidet sich kurzfristig.
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