Kreisklasse Ost: Der neue Spitzenreiter muss sich in Altenstadt/V. bewähren - SV Anadoluspor ...
Die Jagd auf den TSV Eslarn beginnt

Weiden. (fz) Die Kreisklasse Ost atmet auf. Der SV Anadoluspor ist doch besiegbar. Der TSV Eslarn (32) hat sich durch den Sieg an die Tabellenspitze gesetzt und ist nun der Gejagte. Beim wieder in die Spur gekommenen SV Altenstadt/Voh. wird Trainer Markus Karl gleich mal merken was es heißt, die Tabellenspitze zu verteidigen. Da wartet Anadoluspor (31) nur auf einen Ausrutscher. Aber erst einmal muss Pirk besiegt werden. Der SV Altenstadt/WN scheint nach dem Sieg für das Derby gegen den SV Störnstein gerüstet zu sein. Der TSV Pleystein (12) als Vorletzter hätte sich auch andere Voraussetzungen fürs Derby beim FSV Waldthurn (17) gewünscht.

SV Altenstadt/V.       Sa. 14.00       TSV Eslarn
SV-Coach Stefan Linz konstatiert, dass die Spielfreude wieder zurück ist. "Wir haben keine Angst vor Eslarn und wollen zu Hause die drei Punkte holen", sagt Linz. Die hundertprozentige Chancenverwertung wie letzten Sonntag würde da helfen. Ganz wohl ist TSV-Trainer Markus Karl nicht, weil "Altenstadt ein Gegner ist, der uns nicht liegt." Mit Grauen denkt er auch an die Abfuhr vom letzten Jahr. Um nicht wieder unter die Räder zu kommen, ist eine defensive Höchstleistung gefordert.

FSV Waldthurn       Sa. 14.00       TSV Pleystein
Für TSV-Trainer Markus Dagner hat zuletzt die Leistung gestimmt. Gegen Pleystein ist deshalb Verlieren verboten. Um den Nachbarn auf Distanz zu halten, ist ein Dreier Pflicht. Personell wird es aber wieder etwas eng. Gästetrainer Bernd Reil ärgert sich, weil der TSV gegen die DJK Weiden 70 Minuten ein super Spiel machte, aber wegen individueller Fehler "alles für die Katze war." Reil und das Team wissen, was die Stunde geschlagen hat. Gerne würde man die 0:3-Hinspielniederlage wettmachen. Personell wird es einige Veränderungen geben.

SV Altenstadt/WN       Sa. 14.00       SV Störnstein
Rückrundenauftakt nach Maß für den SVA mit dem Sieg in Pirk. Trainer Thorsten Trinkner freut es, dass seine Vorgaben umgesetzt wurden. Das erhofft er sich auch für das Derby. Wipper und Wodensky sind noch im Aufbautraining, Gößl kommt in den Kader zurück und auch das Comeback von Gruber rückt näher. Beim Gast hadert Trainer Pianka mit den beiden Heimunentschieden gegen Teams, gegen die man eigentlich hätte gewinnen müssen. Er warnt vor einer Niederlage im Derby, weil sein Team nur drei Punkte vor den Gastgebern steht.

DJK Weiden       Sa. 14.00       SV Floß
Nach gutem Anfang in Pleystein bezeichnet DJK-Trainer Matthias Müller den Sieg am Ende als etwas glücklich. "Wenn wir gegen Floß gewinnen wollen, dann muss sich das Team deutlich steigern", fordert er. Die Aufstellung weiß Müller erst kurzfristig, weil der Einsatz von einigen Akteuren verletzungsbedingt oder beruflich in der Schwebe steht. Gästetrainer Michael Nordgauer war das 1:1 gegen Neukirchen zu wenig. "Wenn wir in Weiden und dann gegen Vohenstrauß mit der gleichen Einstellung auflaufen wie zuletzt, gehen wir auf dem Abstiegsrang in die Winterpause", warnt Nordgauer.

DJK Neukirchen/Chr.       Sa. 14.00       SpVgg Vohenstrauß II
Bei der DJK ist die Euphorie von Mitte September vorbei. Seitdem verlor man vier Mal, spielte zwei Mal Unentschieden und gewann nur ein Spiel. Diese Phase soll bis zur Winterpause beendet sein. Personalprobleme erschweren dieses Vorhaben. Auch für Sonntag fehlt Cofal, der Einsatz von Florian Mühling und Dominik Hacker ist ungewiss. Beim Gast erinnert man sich, dass es bei der DJK bisher wenig zu holen gab. Das soll sich ändern und darum geht das Team hochmotiviert in das Treffen. Zumal Trainer Mario Neuber den kompletten Kader zur Verfügung hat.

FC Luhe-Markt       Sa. 14.00       SV Pfrentsch
Nach dem Trainerwechsel will der FC wieder Nägel mit Köpfen machen. "Unser Tabellenplatz zeigt nicht das wirkliche Können. Das wollen wir allen Spielern vermitteln und die Punkte behalten", sagt Abteilungsleiter Marco Schulze. Spielführer Bauer fehlt verletzt, Voit und Winderl sind fraglich. Beim Tabellenletzten SV Pfrentsch überhört man das Läuten der Alarmglocken nicht. Selbst mit einem Sieg in Luhe könnte Pfrentsch das Schlusslicht nicht abgeben, aber ein Erfolgserlebnis könnte neue Kräfte frei setzen.

SV Anadoluspor       Sa. 14.00       SpVgg Pirk
Der SV hat nun mal wieder, und das gleich zwei Mal, gemerkt, wie es sich anfühlt, den Ball aus dem eigenen Netz zu holen. Die Niederlage in Eslarn ist für Trainer Akram Abdel-Haq kein Beinbruch und auch der Verlust der Tabellenführung nicht. Gegen Pirk will man wieder dreifach punkten und so Platz zwei sichern. Beim Gast stellt Trainer Stefan Kleber fest, dass sein Team nach einer tollen Aufholjagd zum 2:2 gegen Altenstadt/WN überdreht war, in Führung gehen wollte und dabei eiskalt ausgekontert wurde. "Am Samstag gibt uns keiner eine Chance und die wollen wir nutzen", hofft Kleber, der die Moral der Mannschaft lobt.
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