Kreisklasse Ost: FC Luhe Markt gleich gegen die Vohenstraußer "Zweite" - Neuling SV Anadoluspor ...
Standortbestimmung für die drei Absteiger

Weiden. (fz) Am Wochenende startet die Kreisklasse Ost in die Saison 2015/16 mit 14 Vereinen. Darunter mit den drei Kreisliga-Absteigern SV Altenstadt/WN, TSV Pleystein, FC Luhe-Markt und dem Aufsteiger SV Anadoluspor Weiden vier neue Vereine. Eine Standortbestimmung steht gleich für Luhe gegen die hoch gehandelte Reserve der SpVgg Vohenstrauß an, ebenso für Pleystein bei der DJK Weiden. Aufsteiger Anadoluspor bekommt vom TSV Eslarn aufgezeigt, wie der Wind in der Kreisklasse weht.

FC Luhe-Markt       Sa. 16.00       SpVgg Vohenstrauß II
"Wir müssen uns auf die neue Liga, in der wir zwei Jahre nicht gespielt haben, wieder einstellen", weiß FC-Trainer Tobias Kick. Und das gleich gegen einen Favoriten, bei dem man nicht weiß, wer alles aufläuft. In der Vorbereitung gab es erfolgreiche, aber auch schlechtere Auftritte. Verletzt sind Oliver Wagner, Mirco Stolorz, Jonas Stangl und Stephan Schärtl. Wer von denen spielen kann, entscheidet sich kurzfristig. Georg Schärtl ist in Urlaub. Bei der zweiten Mannschaft der SpVgg Vohenstrauß konnten sich die Neuzugänge gut integrieren und machen einen sehr positiven Eindruck. "In Luhe wollen wir uns einen Punkt ergattern", fordert Abteilungsleiter Gerald Grosser als Minimalziel. Der Kader ist noch nicht vollständig, kann sich aber trotzdem sehen lassen.

SV Altenstadt/V.       Sa. 17.00       SV Pfrentsch
"Wir haben uns kaum verändert und bauen auf den bewährten Kader der Vorsaison, der eine tolle Leistung geboten hat", sagt SVA-Trainer Hans Schmucker. Die Vorbereitung war wechselhaft, aber Schmucker hofft darauf, dass sich die Leistung stabilisiert, wenn es ernst wird. Nach dem Spiel steigt das Sommernachtsfest auf dem Sportgelände und das will man sich nicht vermiesen lassen. Mit großer Vorfreude startet der neue Pfrentscher Trainer Manuel Meckl in das Unternehmen Kreisklasse. Auch das Team ist voll motiviert, wie die Trainingsleistungen zeigten. Allerdings waren die Spiele miserabel, weil nie das komplette Team auflief. So wird es auch samstags sein, wenn einige Urlauber und Verletzte fehlen. Ein Punkt wäre für Meckl ein guter Saisonstart.

FSV Waldthurn       So. 15 Uhr       SV Störnstein
"Am Sonntag wird sich gleich zeigen, wo meine neu formierte Truppe steht", ist sich FSV-Trainer Stefan Grünauer sicher. Gut integriert haben sich die Neuzugänge, von denen jedoch Karl Steger (Beruf) fehlt. Die Langzeitverletzten Sebastian Schön und Simon Bauer benötigen noch einige Zeit. Nach guten Ansätzen in den Vorbereitungsspielen ist das Team zum Schluss wieder in alte Schemen gefallen. Die gilt es abzulegen. Gästecoach Pianka ist auch froh, dass es endlich losgeht. Er geht zuversichtlich in die Saison, weil sich die Neuzugänge gut eingeführt haben und er dank zweier Keeper endlich mal kein Torwartproblem mehr hat. Josef Reintsch fehlt beruflich. Ansonsten ist der SV voll besetzt.

DJK Weiden       So. 15 Uhr       TSV Pleystein
Einer der wenigen, die von einer guten Vorbereitung sprechen, ist der neue DJK-Trainer Matthias Müller. Er sieht den Absteiger zwar in der Favoritenrolle, "aber wir werden alles daran setzen, um unsere gute Form im ersten Punktspiel zu bestätigen", ist er zuversichtlich. Das vor allen Dingen auch, weil er den gesamten Kader zur Verfügung hat. Den hat Gästetrainer Bernd Reil nicht, weil hinter Schmid und Stahl Fragenzeichen stehen und Schneider sowie Dominik Namberger verletzt fehlen. Reil sprich von einem Gradmesser, weil der Gastgeber letzte Jahre immer im vorderen Drittel war. Natürlich will man zeigen, dass sich das Team nach dem Abstieg schon gefangen hat.

SV Anadoluspor       So. 15 Uhr       TSV Eslarn
SV-Coach Akram Abdel-Haq und sein Anadoluspor starten mit Freude ins Abenteuer Kreisklasse. "Das ist eine neue Herausforderung für den Verein und die jungen Spieler", sagt er. Das Ziel ist mit Klassenerhalt klar definiert. Dabei soll das junge Team Erfahrungen sammeln und sich weiter entwickeln. Seit der Vorbereitung (Studium) fehlt schon Ozan Uluza. Ansonsten ist der Gastgeber komplett. Für Gästetrainer Markus Karl ist Anadoluspor ein unbeschriebenes Blatt. Für ihn stellt sich die Frage, wie er die Kreise des ehemaligen Regionalligaspielers und Spielertrainers Abdel-Haq, der Dreh- und Angelpunkt ist, einengen kann. Ziel für Karl ist es, ohne Niederlage nach Hause zu fahren. Fehlen wird Benjamin Heider. Ansonsten ist alles an Bord.

SV Altenstadt/WN       So. 15 Uhr       SpVgg Pirk
Der neue SV-Coach Thorsten Trinkner hat zwar Trainererfahrung im Jugendbereich, das Match am Sonntag ist für ihn eine Premiere und die will er erfolgreich gestalten. Das Team hat harte sechs Wochen Vorbereitung hinter sich, in der Trinkner das Spielsystem umgestellt hat. Dabei galt es, die vielen Neuzugänge zu integrieren. Trinkner hofft, dass sein Bruder Timo spielen kann, wird aber auf Werner Gössl und Tobias Wipper verzichten müssen. Das wird gleich eine Nagelprobe für die SpVgg und den neuen Trainer Stefan Kleber. Bekanntlich hat Pirk ja personell aufgerüstet und muss erst einmal abwarten, wie sich diese Verstärkungen auswirken.

DJK Neukirchen/Chr.       So. 15 Uhr       SV Floß
DJK-Trainer Hans-Jürgen Mühling sprüht traditionell nicht vor Optimismus. Vom Kader fehlt Sohn Florian beruflich, der eine gute Vorbereitung spielte. Keeper Wittmann, Gregor Völkl und Zaschka sind wieder dabei und in dieser Woche ist auch der Pass von Mali gekommen. "Das Derby wird gleich eine heiße Kiste", sagt Mühling ebenso wie sein Gegenüber Michael Nordgauer. Der kann sich gar nicht mit dem engen Platz anfreunden. Aber da muss das Team durch. Stammkeeper Gerber fehlt weiter, dafür steht Ben Volkmar im Tor. Bublat hat zudem Bandscheibenprobleme und Kriechenbauer sowie Bayer fallen weg.
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