Kreisklasse Ost: Hirschau nach 1:1 gegen Schlusslicht Etzenricht II jetzt beim ...
Leistet sich Spitzenreiter weiteren Ausrutscher?

Mit der 2:4-Niederlage gegen den ASV Waldsassen hat sich die DJK Falkenberg (blaue Trikots) aus dem Kampf um den zweiten Platz in der Kreisklasse Ost verabschiedet, die Klosterstädter sind dagegen als aktueller Zweiter dick im Geschäft. Am Sonntag tritt der ASV bei der SG Fuchsmühl an, die DJK gastiert bei Kondrau II. Bild: Gebert
Weiden. (fz) Der Tabellenführer der Kreisklasse Ost, der TuS/WE Hirschau (46), hat einen komfortablen Vorsprung und kann sich durchaus einen weiteren Ausrutscher (1:1 bei Schlusslicht Etzenricht II) auch gegen den Vorletzten TSV Püchersreuth leisten. Verfolger SpVgg Vohenstrauß II (41) hat nämlich bei der DJK Neukirchen/Chr. kein leichtes Spiel vor sich. Auch der SV Floß (39) ist als Dritter noch im Rennen. Allerdings hat die Nordgauer-Truppe im Derby am Fahrenberg beim FSV Waldthurn "ein dickes Brett zu bohren".

SV Etzenricht II       So. 15 Uhr       FC Weiden Ost II
Die Freude beim SV über den Achtungserfolg (1:1) beim Tabellenführer in Hirschau war nur kurz, bis die Meldung kam, dass sich Keeper Christian Schregelmann und Jogi Borchert in dem Match das Kreuzband gerissen haben. Weiter sind Topalli und Mehmet verletzt. Somit ist vordringliche Aufgabe, elf gesunde Spieler auf den Platz zu bringen, um die Weidener ein wenig zu ärgern. Dies habe der SV schon mit dem 3:2-Hinspielsieg getan, so Gästecoach Martin Oppitz. Aber danach ging es für den FC aufwärts. Aber das Remis der Gastgeber beim Tabellenführer müsste Warnung genug sein, sagt Oppitz. Stark und Neubert fehlen, dafür sind Ponader, Högen und Krichenbauer wieder dabei.

SV Störnstein       So. 15 Uhr       SV Altenstadt/Voh.
Das erste Lebenszeichen im neuen Jahr gab das Heimteam von Trainer Pianka letzten Sonntag nach zwei Niederlagen beim FC Weiden-Ost II von sich (1:1). Trotz des Achtungserfolges war Pianka nicht zufrieden. Denn sein Team habe vergessen, in der ersten Hälfte den Sack zuzumachen. Weiß wird fehlen. Beim Gast fällt Trainer Hans Schmucker nach dem ersten Sieg in diesem Jahr ein Stein vom Herzen. "Wir waren immer gut und sind leer ausgegangen. Nun hat sich das Team endlich belohnt", sagt Schmucker, obwohl es sich in der ersten Hälfte gegen die DJK Weidener zu wenig zugetraut habe. "Wir sind auswärts gut drauf, das hat unser Auftritt in Waldthurn gezeigt", sagt Schmucker.

TSV Püchersreuth       So. 15 Uhr       TuS/WE Hirschau
Haben die Püchersreuther schon aufgegeben? Die Aussage von Trainer Harald Kallmeier, nach der verdienten Niederlage in Pfrentsch, sich mit Anstand aus der Kreisklasse zu verabschieden, lässt keinen anderen Schluss zu. Gegen den Tabellenführer will sich der TSV trotzdem gut verkaufen. Andreas Burkhard fehlt neben den Langzeitverletzten. Der Tabellenführer betrachtet das kümmerliche Remis gegen Etzenricht als bisherigen Höhepunkt der Heimausrutscher, mit 18 Punkten in zehn Heimspielen. Schwierig gestaltet sich für Trainer Jörg Gottfried derzeit die Trainingsarbeit, da aus diversen Gründen nur ein Bruchteil des Kaders anwesend ist. Er warnt vor den Gastgebern, die vor zwei Wochen der SpVgg Vohenstrauß II einen Punkt abgeknöpft haben.

SpVgg Pirk       So. 15 Uhr       SV Pfrentsch
Die SpVgg will das Spiel in Vohenstrauß schnell abhaken, in dem man sich durch eigene Fehler selbst geschlagen habe, sagt Abteilungsleiter Josef Schiesl. Für ihn ist es ein Schlüsselspiel. Gewinnt Pirk, ist man weiter im Rennen. Wenn nicht, wird es schwer, vom Relegationsplatz wegzukommen. Michael Lindner ist wieder dabei. Der Einsatz von Wolfgang Pausch und Pascal Pscherer ist fraglich. Wenn es läuft, dann läuft es. Das trifft auch auf Pfrentsch zu. Vorstand Josef Eschenbecher spricht von einem "Sechspunktespiel". Den Direktabstieg hat man abgehakt und nun will man in Sachen Relegation ein Zeichen setzen. Eschenbecher hofft, dass das Team weiter gut funktioniert und Torjäger Mirga wieder gut hält.

DJK Weiden       So. 15 Uhr       TSV Eslarn
Gleiches Lied wie gegen Weiden Ost in Altenstadt/Voh. Die DJK hat die zweite Hälfte verschenkt. Das Team ist nach der Winterpause wie ausgewechselt, die Leichtfertigkeit und auch der Biss fehlen, resümiert Trainer Markus Tusek. "Wir müssen in die Spur zurückfinden und uns am eigenen Schopf aus der Misere ziehen", so der Coach, dem Ocks bis Saisonende ausfällt. Gästetrainer Markus Karl sieht nach dem Derbysieg gegen Waldthurn wieder Land. Für ihn wäre ein Punkt in Weiden Gold wert. Dafür muss sein Team aber eine konzentrierte Leistung in der Defensive abliefern und DJK-Torjäger Patrick Ott an die Kette legen. Wie es aussieht, fehlen Zankl und Bäumler beruflich.

DJK Neukirchen/Chr.       So. 15 Uhr       SpVgg Vohenstrauß II
Mit "ohne Fünf" war DJK-Trainer Hans-Jürgen Mühling mit der Leistung seines Teams sehr zufrieden. Allerdings habe sich diese sich nicht im Ergebnis widergespiegelt. Wer von den Fehlenden am Sonntag dabei ist, wird sich erst kurzfristig entscheiden. "Wir werden uns nicht verstecken und dem Favoriten aus Vohenstrauß nichts schenken", sagt Mühling. Das SpVgg-Team von Mario Neuber muss sich auf die robuste Gangart der DJK einstellen. "Das 6:1 gegen Pirk sollte nicht größenwahnsinnig machen", warnt Abteilungsleiter Grosser. Drei Punkte sollten realisierbar sein.

FSV Waldthurn       So. 15 Uhr       SV Floß
Nach dem Einsatz am Freitag folgt für den FSV das Derby gegen den Dritten. Das Hinspiel hat man 1:2 verloren und dafür will sich die Mannschaft von Stefan Grünauer revanchieren. Das Team sollte endlich in die Erfolgsspur zurückfinden. Auf dieser fährt der Gast mit seinen drei Siegen. Er siegte knapp gegen Neukirchen, "Drei Punkte waren es auch", sagt Trainer Michael Nordgauer, der aber mit der Leistung ab der 20. Minute ganz und gar nicht zufrieden war. "Wenn wir um den zweiten Platz mitspielen wollen, müssen wir anders auftreten." Der Einsatz von Meier und Stadler ist fraglich.
Weitere Beiträge zu den Themen: SpVgg (24098)April 2015 (8563)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.