Kreisklasse Ost: Spitzenspiel gegen FC Luhe-Markt - Grenzlandduell in Eslarn - Anadoluspor in ...
SpVgg Pirk mit Schwung ins Derby

Weiden. (fz) Nach drei Spieltagen sind in der Kreisklasse Ost vier Teams ohne Niederlage und fünf Mannschaften ohne Sieg. Das Spitzenspiel steigt bei der SpVgg Pirk im Derby gegen den FC Luhe-Markt. Sowohl das Team von Stefan Kleber (Pirk) als auch der FC von Tobias Kick stehen mit sieben Punkten vorne. Der forsch aufspielende Aufsteiger SV Anadoluspor (7) läuft beim TSV Pleystein Gefahr, seine Spitzenposition zu verlieren. Vierter im Bunde ist der FSV Waldthurn (7), der bei einem Sieg gegen Absteiger SV Altenstadt/WN von negativen Ergebnissen der Konkurrenz profitieren könnte. Die Paarung SV Pfrentsch - SV Floß wurde auf den 25. August verschoben.

SpVgg Vohenstrauß II       Sa. 15.30       DJK Weiden
SpVgg-Abteilungsleiter Gerald Grosser stellt fest, dass sich sein Team steigern, vorne die Chancen nutzen und hinten konzentriert bleiben muss. Das war in Floß nicht der Fall und so hat man zwei Punkte verschenkt. Er fordert, dass die Spieler daraus lernen und gegen die DJK alles geben. Bedingt durch Ausfälle in der "Ersten" wird der ein oder andere Akteur aushelfen müssen. Für Urlauber Minich rückt Knorr auf. Die DJK kassierte nach zuletzt zwei Siegen gegen Waldthurn eine Heimniederlage. Das ist für Trainer Matthias Müller kein Beinbruch. Angesichts des schweren Startprogramms liegt man mit sechs Punkten im Soll. Aus Vohenstrauß will die DJK auf jeden Fall einen Zähler mitnehmen. Zur Verfügung hat der Gästetrainer wieder Treml und Wagner, fehlen wird Konnerth.

TSV Pleystein       So. 15.00       SV Anadoluspor
Nach dem Sieg beim SV Altenstadt/WN, trotz 55 Minuten in Unterzahl, lobt TSV-Coach Bernd Reil sein Team, das wieder ein anderes Gesicht gezeigt hat. Diese Leistung muss nun bestätigt werden. "Jeder Gegner ist schlagbar, wenn man gewisse Tugenden auf den Platz bringt", sagt Reil. Nicht dabei sind Michael Stahl und Manuel Zäch, welcher bis Februar fehlt. Der Gast will in Pleystein, wie am vergangenen Spieltag gegen Störnstein, von Beginn an konzentriert zu Werke gehen. Spielertrainer Akram Abdel-Haq ist angesichts der Pleysteiner Leistung vom Vorsonntag gewarnt. Neben Urlauber Mert Selvi sind einige Spieler angeschlagen. Die Startformation entscheidet sich kurzfristig.

TSV Eslarn       So. 15.00       DJK Neukirchen
Mit dem 3:3 in Luhe hat der TSV ein positives Zeichen gesetzt. Das will er auch am Sonntag in Form eines Sieges - obwohl man sich gegen die Mühling-Elf immer schwer getan hat, wie sich TSV-Trainer Markus Karl erinnert. Als Baustelle sieht er nach wie vor die Defensive. Fehlen wird ihm der verletzte Sebastian Lindner. Gästetrainer Hans-Jürgen Mühling spricht von einer schlechten Partie gegen Pfrentsch. "Wir hätten die Führung nicht so leichtfertig aus der Hand geben dürfen", resümiert er. "So können wir auf keinen Fall in Eslarn auftreten. Wenn wir nicht dagegen halten, gehen wir unter." Sein Sohn Florian (verletzt) sowie Maly und Cofal (Urlaub) fehlen weiter.

SpVgg Pirk       So. 15.00       FC Luhe-Markt
Eine gute Leistung bescheinigt SpVgg-Spielertrainer Stefan Kleber seinem Team in Altenstadt/Voh. "Wir genießen natürlich die Momentaufnahme als Tabellenführer, heben aber nicht ab, weil das Ziel weiter Klassenerhalt heißt." Den Schwung vom Vorsonntag will Pirk in das Derby mitnehmen. Vom Papier her ist der Gast Favorit, aber die SpVgg wird alles tun, um die Punkte zu behalten. Gästetrainer Tobias Kick äußert sich enttäuscht über das Auftreten gegen Eslarn. Es sollten sich endlich Führungsspieler hervortun, wünscht er sich. "Wir hatten ein Team voller Mitläufer auf dem Feld, die wenig selbstbewusst und mit wenig Eigeninitiative agiert haben." Die Verletzten- und Urlaubssituation ist katastrophal.

SV Störnstein       So. 15.00       SV Altenstadt/Voh.
Zwei Punkte aus drei Spielen, das ist nicht das, was sich Störnsteins Coach Krzystof Pianka beim Start vorgestellt hat. Nun hat das Team die Chance, mit einem Sieg die ganze Sache in ein positiveres Licht zu rücken. Gästetrainer Hans Schmucker, ist über den Auftritt seiner Mannschaft zu Hause gegen Pirk noch Tage später sauer. "Wir haben lustlos gespielt und alles falsch gemacht", sagt Schmucker. Mit der gleichen Einstellung geht man auch in Störnstein baden. Er fordert ein Aufwachen, weil er zu viel Zufriedenheit feststellt. "Manche meinen, die Saison wird ein Selbstläufer wie im Vorjahr."

FSV Waldthurn       So. 15.00       SV Altenstadt/WN
Mit dem Unentschieden zu Hause gegen Störnstein gestartet, dann das Derby in Pleystein und das Match bei der DJK Weiden überzeugend gewonnen. Die bisherigen Spiele waren nach dem Geschmack von Trainer Stefan Grünauer. "Nun wollen wir den Zuschauern den ersten Heimsieg bieten", sagt Grünauer. "Der muss einfach her." Dann würde man sich in der Spitze festsetzen. Davon ist der Gast weit entfernt. Trainer Thorsten Trinkner moniert bei der Heimschlappe gegen Pleystein die desolate Einstellung und das Zweikampfverhalten auf allen Positionen. "Wir haben nur reagiert, nicht agiert", ärgert sich Trinkner. "Die Spieler müssen aufwachen und verstehen, dass Spiele in erster Linie im Kopf entschieden werden." Die Qualität im Team sieht Trinkner gegeben, nur ruft es sein Können nicht ab.
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