Kreisklasse Ost: Ströll-Truppe gastiert beim TSV Friedenfels - Verfolger FC Tirschenreuth II ...
Tabellenführer FSV Tirschenreuth droht Gefahr

Tirschenreuth. (kap) In der Kreisklasse Ost kann der Acht-Punkte-Vorsprung von Tabellenführer FSV Tirschenreuth (1./39 Punkte) am zweiten Rückrundenspieltag durchaus in Gefahr geraten. Schon in der Vorrunde hatten die Kreisstädter mit dem TSV Friedenfels (6./22) Probleme.

Am zweiten Platz dranbleiben, haben sich der TSV Neualbenreuth (4./28) und der ASV Waldsassen (3./28) vorgenommen. Beide stehen vor unangenehmen, aber lösbaren Auswärtsaufgaben. Die Klosterstädter gastieren bei den Sportfreunden Kondrau II (11./13), Neualbenreuth tritt beim SV Steinmühle II (10./13) an. Die erste Saisonniederlage sei für Manager Günter Popp vom FC Tirschenreuth II (2./31) kein Beinbruch gewesen. Gegen die SG Fuchsmühl (9./16) muss die Mannschaft jedoch umgehend in die Erfolgsspur zurückkehren. Um wichtige Zähler im Kampf um den Klassenerhalt geht es im Aufsteigerduell zwischen der SG Großkonreuth (14./4) und der SpVgg Wiesau II (12./11).

TSV Waldershof II       Sa. 14 Uhr       SV Schönhaid
Vor allem mit den Leistungen der jungen Spieler war TSV-Trainer Markus Kremser bei der blamablen 1:11-Abfuhr beim FSV Tirschenreuth nicht einverstanden. Trotzdem will er den Akteuren eine weitere Chance geben, sich zu rehabilitieren. Den Gegner schätzt Kremser als aggressiv und kampfstark ein. "Nur wenn wir dagegenhalten, haben wir eine reelle Erfolgschance." Kollege Karl Rößler appelliert ebenfalls an die Einstellung seiner Truppe. "Auf jeden Fall werden wir nicht so naiv sein, die Hausherren an der letzten hohen Niederlage zu messen. Ich vermute, sie werden alles tun, um sich dafür zu rehabilitieren." Da in der Mannschaft die Grippe umgeht, gibt Rößler die Anfangsformation erst kurzfristig bekannt.

SF Kondrau II       Sa. 16 Uhr       ASV Waldsassen
Nach vier Niederlagen in Folge ist es für die Hausherren an der Zeit, wieder zu punkten. Einen Vorwurf will Trainer Jürgen Schmidkonz der Mannschaft nicht machen. "Sie wehrt sich tapfer, aber das reicht einfach nicht." Zumindest einen Zähler strebt er im Nachbarduell an. Dazu wird Schmidkonz einige Spieler aus dem Kader der "Ersten" abordnen. Still und heimlich sind die Gäste auf Rang drei geklettert. Die gute Ausgangslage auf den zweiten Tabellenplatz wollen sie natürlich nicht leichtfertig aus der Hand geben. In Bestbesetzung fordert Trainer Safak Goybulak einen Sieg.

TSV Friedenfels       Sa. 16 Uhr       FSV Tirschenreuth
Den Tabellenführer sieht TSV-Coach Alexander Zant als ein ganz anderes Kaliber als zuletzt Pechbrunn. "Wir haben zwar Respekt, aber keine Angst", sagt Zant. Und er rechnet sich schon etwas aus. "In der Vorrunde hielt meine Mannschaft die Partie lange Zeit offen, ehe sie mit 0:2 unterlag." Da einige Akteure angeschlagen sind, gibt Zant das Aufgebot kurzfristig bekannt. Nicht überbewerten will FSV-Coach Jürgen Ströll den Kantersieg gegen Waldershof II. "In Friedenfels stoßen wir mit Sicherheit auf mehr Gegenwehr. Schon im Hinspiel mussten wir uns mächtig strecken", erinnert sich Ströll. Da ihm erstmals seit längerer Zeit der komplette Kader zur Verfügung steht, will Ströll einen Sieg einfahren.

SV Steinmühle II       So. 13 Uhr       TSV Neualbenreuth
Trotz vier Niederlagen in Folge will SV-Trainer Thorsten Meier der Mannschaft keinen Vorwurf machen. "Sie hängt personell am Tropf der Ersten. Woche für Woche muss ich improvisieren, um eine Mannschaft auf die Beine zu stellen." Langsam wird es aber besser. Ein Punktgewinn wäre gut für die Moral. Anders die Gäste, die nach vier Siegen hintereinander wieder Tuchfühlung zu Platz zwei haben. "Gegen Steinmühle waren es schon immer sehr enge Spiele. Falls wir dort punkten wollen, muss eine Steigerung her", fordert Spielleiter Martin Maier. Außer den Langzeitverletzten stehen aus beruflichen Gründen Tobias Riederer und Kai Seitz nicht zur Verfügung.

FC Tirschenreuth II       So. 15 Uhr       SG Fuchsmühl
Die erste Saisonniederlage war für FC-Manager Günter Popp kein Beinbruch. "Irgendwann erwischt es jeden." Um den Tabellenführer nicht aus den Augen zu verlieren, muss gegen die Gäste dreifach gepunktet werden. Dazu steht ein unveränderter Kader zur Verfügung. Als krassen Außenseiter sieht SG-Trainer Horst Höfer seine Truppe. "In der Rolle fühlen wir uns wohl und können nur gewinnen." Die Aussichten auf einen Teilerfolg sinken aber drastisch, da sich die Personallage dramatisch zuspitzt. Christopher Fürst und Philipp Gerg erweitern das Lazarett.

DJK Falkenberg       So. 15 Uhr       SV Pechbrunn
Eine schwache Vorstellung seiner Mannschaft sah DJK-Trainer Harald Konrad in Wiesau. "Die Niederlage war ärgerlich und unnötig. Gegen Pechbrunn will ich ein ganz anderes Auftreten sehen", setzt er das Team bewusst unter Druck. "Um am zweiten Tabellenplatz dranzubleiben, fordere ich vehement einen Sieg." Einige Umstellungen innerhalb der Mannschaft sollen für neuen Schwung sorgen. Verraucht ist bei SV-Trainer Mario Bächer der Ärger nach der peinlichen 1:6-Heimniederlage gegen Friedenfels. "Auf dem engen Platz in Falkenberg sind Kämpfer gefragt", sagt Bächer. Mit Umstellungen und neuem Personal will er wenigstens einen Zähler entführen. Verletzt fallen Robert Müller und Daniel König aus.

SG Großkonreuth       So. 15 Uhr       SpVgg Wiesau II
Das Aufsteigerduell steht ganz im Zeichen des Abstiegskampfes. Verlassen die Hausherren erneut als Verlierer den Platz, wird es Wochen dauern, ehe sie den Anschluss wieder herstellen können. Soweit will es SG- Trainer Manuel Waller nicht kommen lassen. "Wir geben nicht auf und setzen alles daran, den zweiten Saisonsieg einzufahren." Nach dem überraschenden Heimsieg über Falkenberg will Kollege Markus Pappenberger um jeden Preis nachlegen. "Ich erwarte ein intensives Kampfspiel, auf das wir vorbereitet sind." Da es in der "Ersten" Probleme gibt, entscheidet sich die Anfangself kurzfristig.
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