Kreisklasse Ost: SV Floß, SV Altenstadt/WN und TSV Pleystein drohen Niederlagen - Derby in ...
Schlechte Aussichten für die Kellerkinder

Nichts zu holen gab es für den TVS Krummennaab letzte Saison im Derby: Der TSV Reuth siegte mit 3:1 in Krummennaab (Szene) und gewann gar 5:0 auf eigenem Platz. Für Sonntag hat sich der TSV vorgenommen, nicht erneut als Verlierer vom Platz zu gehen. Bild: G. Büttner
Weiden. (fz) Nach fünf Spieltagen, das ist schon ein Fünftel der Saison, stehen in der Kreisklasse Ost der vorjährige Zweite SV Floß (1), der SV Altenstadt/WN (2), beide noch ohne Sieg, und der TSV Pleystein (3) am Tabellenende. Niemand hätte das vor Saisonbeginn so vorausgesagt. Pech für das Trio ist, dass sie auch dieses Wochenende alles andere als gute Karten haben. Altenstadt/WN bekommt es mit dem Überraschungstabellenführer Anadoluspor zu tun, Floß ist bei der stark auftrumpfenden SpVgg Pirk alles andere als Favorit und Pleystein hat mit dem Abstiegskollegen FC Luhe-Markt ein gewaltiges Brett zu bohren.

SV Pfrentsch       Sa. 17.30       DJK Weiden
"Der Knoten ist geplatzt. So will ich meine Mannschaft Fußball spielen sehen." Mit dieser Aussage meint SV-Coach Manuel Mäckl den Kantersieg gegen Floß. "Das darf es aber nicht gewesen sein, nun müssen wir nachlegen", fordert Meckl. Auch wenn er das Team vom Flutkanal als spielstärker als Floß einstuft, sei das mit dem kompletten Kader und entsprechender Einstellung möglich. Bei den Gästen ist Trainer Matthias Müller mit der Leistung und dem Sieg gegen Altenstadt/WN rückblickend zufrieden. Die Stimmung innerhalb der Mannschaft ist super. An der Chancenverwertung müssen man aber noch arbeiten, so Müller. Ihm fehlen Treml und Gayer, Konnerth ist wieder dabei.

SpVgg Pirk       So. 15.00       SV Floß
"Wir haben verdient verloren, weil wir in der zweiten Halbzeit zu passiv agierten", meint SpVgg-Trainer Stefan Kleber zum Match in Neukirchen. Er ist dennoch zufrieden nach fünf Spielen, weil die Zwischenbilanz in Pirk keiner erwartet hätte. Einige Akteure fallen aus, aber der Kader kompensiert das. Trotzdem warnt Kleber vor einem Gegner, der mit dem Rücken zur Wand steht. Dass dem so ist, bestätigt Gästecoach Michael Nordgauer. Nach dem Debakel in Pfrentsch herrscht Alarmstimmung. Trotz des letzten Aufgebotes und der Tatsache, dass man das Match in Pfrentsch mit nur acht Mann beendete, hätte es nicht so wie kommen dürfen. Nordgauer ist sicher, dass auch wieder bessere Zeiten für den SV kommen. Vielleicht schon mit einem Remis in Pirk.

FSV Waldthurn       So. 15.00       SV Altenstadt/Voh.
"Nicht ausruhen auf dem Punkt beim Tabellenführer", das ist für FSV-Coach Stefan Grünauer die Ansage. Nicht alle haben ihr Leistungspotential ausgeschöpft. "Da ist bei einigen noch Luft nach oben", analysiert Grünauer. Er geht davon aus, dass jeder im Derby seine Top-Leistung abruft. Beim Gast spricht Trainer Hans Schmucker von einer guten Leistung gegen den TSV Pleystein. Das Team hat gesehen, wenn es volle "Pulle" geht, dann springt etwas heraus. "Wir fahren selbstbewusst an den Fahrenberg", sagt Schmucker, dessen Torjäger Rene Albrecht allerdings noch gesperrt ist.

TSV Eslarn       So. 15.00       SpVgg Vohenstrauß II
TSV-Trainer Markus Karl hat klare Vorstellungen für einen Sieg im Derby. Um den zu erreichen, gilt es die Kreise des Vohenstraußer Spielgestalters Hölzl einzuengen. Karl muss allerdings eine Hiobsbotschaft verkraften. Keeper Florian Frischholz (Kreuzbandriss) fällt bis zur Winterpause aus. Karl ist sich sicher, dass er von Matthias Kaiser gut vertreten wird. Beim Gast sieht Abteilungsleiter Gerald Grosser dem Derby gelassen entgegen, weil die letzten Partien gut gespielt wurden. Es gilt, individuelle Fehler abzustellen, weil man sich damit das Leben selbst schwer macht. "Wenn Leistung und Einstellung stimmen, dann nehmen wir etwas mit", so Grosser.

TSV Pleystein       So. 15.00       FC Luhe-Markt
Nach einem katastrophalen Auftritt beim SV Altenstadt/Voh. liege die Verantwortung ganz alleine bei der Mannschaft, wie sie sich gegen den Mitabsteiger präsentiert, stellt TSV-Coach Bernd Reil fest. Sollte sich nichts ändern, wird es ein böses Erwachen geben. Die personelle Situation spitzt sich zu, da Stahl, Pflaum und Grötsch gesperrt sind. Zudem hat man noch Urlauber. FC-Trainer Tobias Kick betont, dass der Sieg gegen Störnstein nicht überbewertet werden darf, weil noch viel Verbesserungspotential vorhanden ist. Kick erwartet einen angeschlagenen TSV, der sich nicht eine weitere Heimpleite leisten will Verletzungen und Urlaub erfordern einige Umstellungen.

SV Störnstein       So. 15.00       DJK Neukirchen/Chr.
Als desolat bezeichnet SV-Trainer Krysztof Pianka die Leistung in Luhe. Das ist nicht seine Vision von Fußball. "Wenn wir so weitermachen, dann spielen wir gegen den Abstieg", stellt er klar. Die DJK ist kein Aufbaugegner, an dem man sich schadlos halten kann. Pianka erwartet aber vom Team eine klare Antwort. Sebastian Weiß ist beruflich verhindert. Nach dem Sieg gegen Pirk verteilt DJK-Coach Hans-Jürgen Mühling Lob, weil man die Ausfälle gut verkraftet hat. Sonntag sind Zaschka und Baier wieder dabei und auch sein Sohn Florian nach längerer Verletzung wieder fit. "Es ist ein richtungsweisendes Spiel", sagt Mühling, denn mit acht Punkten und Platz acht befindet man sich momentan am Scheideweg. Mühling wäre mit einem Punkt zufrieden.

SV Altenstadt/WN       So. 15.00       SV Anadoluspor
Ein nervöser Anfang, keine Sicherheit in der ersten Hälfte im Spiel bei der DJK Weiden, dann die Besserung nach der Pause, aber vor dem Tor erfolglos - das ist die Analyse von SVA-Trainer Thorsten Trinkner. Gegen den Anadoluspor müssen alle Spieler funktionieren, um zu einem Erfolg zu kommen. Trinkner selbst ist in Urlaub. Von den Verletzten kehrt Werner Gösl zurück. Beim Gast ordnet Trainer Akram Abdel-Haq den SVA nicht nach dem Tabellenstand ein. Nach dem miserablen Spiel letzten Sonntag fordert er Wiedergutmachung, was nur mit einer anderen Einstellung gelingt. Beim Tabellenfürer werden Canyurt, Selvi und Kovacevic urlaubsbedingt fehlen.
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