Kreisklasse Ost: TSV Eslarn möchte Hirschau ein Bein stellen - Nordgauer-Team empfängt den SV ...
Floß hofft auf Ausrutscher des Spitzenreiters

Weiden. (fz) In der Kreisklasse Ost stößt bei der Jagd auf Tabellenführer TuS/WE Hirschau (32) der SV Floß (28) am kräftigsten ins Horn. Um das Rennen an der Spitze spannend zu halten, ist dieses Wochenende der TSV Eslarn gefordert. Die Karl-Truppe empfängt nämlich die Kaoliner. Ein Unentschieden würde den Flossern gut passen. Vorausgesetzt Nordgauers Truppe erledigt die Hausaufgabe gegen den SV Pfrentsch erfolgreich. In Lauerstellung liegt die DJK Weiden (26).

TSV Eslarn       So. 14 Uhr       TuS/WE Hirschau
Die zweite Hälfte in Pfrentsch ist TSV-Coach Markus Karl ein Dorn im Auge. Hinten agierte sein Team zu lasch und kassierte zwei Gegentreffer. Wenn gegen den Spitzenreiter nicht konzentrierter gespielt wird, ist bei der sagenhaften Auswärtsbilanz der Gäste (nur ein Unentschieden, sonst Siege) ein erhoffter Punktgewinn nur Wunschdenken.

Der Spitzenreiter will an seine starken Auswärtsauftritte anknüpfen. Trainer Jörg Gottfried hat leichte Sorgen, weil Zeitler und Brinster fehlen und hinter dem Einsatz von Stegmann ein Fragezeichen steht.

SV Floß       So. 14 Uhr       SV Pfrentsch
Nach dem Spitzenspiel gegen Vohenstrauß geht es für Floß gegen einen vermeintlich Schwachen. "Gegen Gegner aus dem hinteren Tabellenfeld haben wir uns nicht immer von der besten Seite gezeigt", sagt Trainer Michael Nordgauer. Eslarn interessiert ihn nicht. "Wir müssen unsere Hausaufgaben machen und von Spiel zu Spiel schauen." Torwart Gerber, der von Weig gut vertreten wurde, dürfte wieder einsatzfähig sein. Bäuml fehlt verletzt. Beim Gast war das Remis gegen Eslarn schon ein Lichtblick. "Wir müssten immer so konstant spielen," sagt TW Stefan Preßl, der für dieses Spiel noch gesperrt ist und weiter von Trainer Günther Kneißl vertreten wird. Pfrentsch will sich vor allem gut auf der Affäre ziehen. Das Team weiß, dass die benötigten Punkte wohl gegen andere Mannschaften geholt werden müssen.

DJK Weiden       So. 14 Uhr       SpVgg Pirk
DJK-Trainer Markus Tusek orientiert sich nicht am Ergebnis in Püchersreuth. "Das war in Ordnung, aber das Team hat zu nachlässig gespielt, sich dem Gegner angepasst und kaum Laufbereitschaft gezeigt." Er fordert eine Leistungssteigerung, um die Hinspielniederlage zu egalisieren. Eventuell gibt Konnerth seinen Einstand.

Pirk musste vorige Woche eine erneute Heimpleite einstecken, wobei die erste Halbzeit noch in Ordnung war. Jetzt hofft die Mannschaft, endlich die schlechte Auswärtsbilanz ablegen zu können.

DJK Neukirchen       So. 14 Uhr       SV Etzenricht II
"Das Spiel beim FC Weiden-Ost hätten wir nicht verlieren dürfen", blickt DJK-Trainer Hans-Jürgen Mühling zurück. Auch das 1:1 im Hinspiel gegen Etzenricht will er korrigieren. Dem SV ist klar, dass zwar gegen Störnstein gekämpft wurde, aber man in den entscheidenden Szenen unglücklich agiert habe. "Die Spielweise der DJK scheint unserem Team zu liegen", stellt Alexander Greitzke fest und darum hofft er auch, den Teilerfolg vom Hinspiel wiederholen zu können. Scharnagl ist krank, Mulic und Uschold sind gesperrt.

SV Altenstadt/Voh       So. 14 Uhr       FC Weiden-Ost II
"Trotz der deftigen Niederlage in Hirschau stecken wir nicht den Kopf in den Sand", resümiert SV-Trainer Hans Schmucker. Diese letzte und die gegen Vohenstrauß hätten gezeigt, dass zu den Mannschaften vorne noch einiges fehle. "Die Stärken der Ostler kennen wir zwar, aber wir werden unsere eigenen wieder mehr ins Spiel einbringen müssen." Gästetrainer Trainer Martin Oppitz ist nach dem Sieg vom Vorsonntag zufrieden. "Wir haben mit toller Moral den Rückstand in einen Sieg umgewandelt." Nun geht es gegen die beste Offensive der Liga und auch hier will der FC Zählbares mitnehmen. Für Schmidt rücken Vezard und Vollath wieder in den Kader.

FSV Waldthurn       So. 14 Uhr       SpVgg Vohenstrauß II
"Wenn wir die gute Leistung von Pirk wiederholen, dann wird es ein interessantes Derby, an dem die Tagesform den Ausschlag gibt", ist FSV-Coach Stefan Grünauer sicher. Gegen den selbsterklärten Titelfavoriten habe man nichts zu verlieren. Der FSV werde alles versuchen, um die knappe Hinspielniederlage vergessen zu machen. Martin Ertl ist weider dabei. Nicht optimal war der Start in die Rückrunde für die SpVgg. Abteilungsleiter Gerald Grosser spricht von einer unnötigen Niederlage in Floß. Spielerisch sei die Mannschaft gut gewesen, habe aber Probleme mit dem Tore schießen gehabt. Dies müsse diesmal geändert werden.

SV Störnstein       So. 14 Uhr       TSV Püchersreuth
Der SV spielte in der Hinrunde gegen den TSV 2:2. Damals war Störnsteins Trainer Krzystof Pianka zufrieden. Diesmal wäre er das nicht, denn er will einen Sieg. Aber der SV ist zum Ende der Vorrunde total aus der Spur gekommen und will wieder in diese zurück. "Wenn du hinten stehst, hast du kein Glück und dann kommt Pech auch noch dazu", resümiert TSV-Trainer René Franke angesichts der Gegentore und eines verschossenen Elfers. "Wenn wir uns die Dinger nicht wieder selbst reinhauen, dann ist ein Punkt drin." Es fehlen Blömer, Kellner und Burkhard.
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