Kreisklasse Ost: Vier Mannschaften haben die Chance, um als Tabellenführer zu überwintern
Heißes Rennen um die Pole Position

Weiden. (fz) Vor dem letzten Spieltag vor der Winterpause stehen in der Kreisklasse Ost der TSV Eslarn, SV Anadoluspor Weiden, die DJK Weiden (alle 33) an der Tabellenspitze, gefolgt von der SpVgg Vohenstrauß II (31). Alle nachfolgenden Teams sind Mittelmaß oder Abstiegskandidaten. Von der Papierform her hat es Anadoluspor am einfachsten. Das Spitzenspiel steigt am Flutkanal, wo die Vohenstraußer Reserve bei der DJK aufkreuzt. Die Mehrzahl der Teams fiebert der Winterpause entgegen, in der man sich regenerieren will, um mit neuem Elan am Ostermontag, 28. März, in die restlichen neun Spiele zu starten.

SV Altenstadt/WN       So. 14.00       FSV Waldthurn
Die Niederlage in Pleystein zeigte SV-Trainer Thorsten Trinkner, dass das Defizit weiter im offensiven Spiel liegt. "Pleystein hatte mehr Biss", resümiert er. Vor dem letzten Spiel setzte Trinkner eine Trainingswoche mit viel Offensivspiel an, um die Grundlage für einen nötigen Dreier zu legen, denn keinesfalls will man auf einem Abstiegsplatz überwintern. Wolf ist wieder einsatzbereit. FSV-Trainer Markus Dagner war mit dem 2:2 gegen die DJK Weiden aufgrund der Personallage zufrieden. Die Mannschaft hat gut gearbeitet, könnte aber manches besser machen. Dagner spricht von einem ganz besonderen Spiel und wünscht sich, dass man mit einem Erfolgserlebnis in die Winterpause geht.

SV Altenstadt/Voh.       So. 14.00       SV Störnstein
Die 1:2-Niederlage in Pirk führt SV-Trainer Stefan Linz auf mangelnde Chancenverwertung zurück, hat man doch drei "Hundertprozentige" liegen gelassen. Das ist natürlich alles andere als gut angesichts der Tabellensituation. Da galt es, in dieser Woche Aufbauarbeit zu leisten. "Wir werden auf Sieg spielen", kündigt Linz an. Es ist für den Vorsitzenden das letzte Spiel als Interimstrainer. In der Winterpause wird ein neuer Coach installiert. Der Gast zeigte zwei Gesichter gegen Anadoluspor und das ärgert Trainer Krysztof Pianka. In der ersten Hälfte war man nicht auf dem Platz, lag 0:3 hinten, ehe eine Aufholjagd ein Remis bescherte. Diese zweite Halbzeit gilt es, mitzunehmen. Keeper Schedl hat sich verletzt, für ihn spielt Daniel Lukas.

DJK Neukirchen/Chr.       So. 14.00       TSV Eslarn
Gerne würde sich die DJK für die 0:6-Klatsche im Vorrundenspiel revanchieren. Aber die Vorzeichen stehen schlecht für Trainer Hans-Jürgen Mühling und sein Team. Letzten Sonntag lief er ohne Coufal, Sova, Auer, Maly und Bayer auf, jetzt kommen auch noch die gesperrten Woppmann und Wüst sowie der verletzte Janda hinzu. Mühling sehnt die Winterpause herbei. Nach der billigen Heimniederlage will der TSV die Punkte nicht nochmals liegen lassen. Trainer Markus Karl ist sich sicher, dass das Match ein Kampfspiel werden wird. Wenn sein Team den Kampf nicht annimmt, dann wird es eine herbe Enttäuschung geben. "Wir müssen die gut nach vorne getragenen Angriffe auch konzentriert zu Ende spielen", so Karl.

DJK Weiden       So. 14.00       SpVgg Vohenstrauß II
DJK-Trainer Matthias Müller ärgert das unglückliche Unentschieden in Waldthurn. Ein Sieg wäre verdient gewesen. Sein Team ist heiß auf das letzte Heimspiel und will sich mit einem Sieg für die 0:4-Hinspielniederlage revanchieren. Einige Akteure sind verletzt und angeschlagen, so dass sich die Aufstellung erst vor dem Spiel entscheiden wird. Der Gast hat sich das Spitzenspiel durch starke Leistungen in den letzten Wochen redlich verdient. Man ist seit sieben Spielen ungeschlagen und konnte dabei zuletzt drei Siege in Folge einfahren. Obwohl sich die Gastgeber in toller Form befinden, rechnet sich Trainer Mario Neuber mit seinem Team etwas aus. Die Personalsituation wird besser, da einige Stammspieler wieder zur Verfügung stehen.

SV Floß       So. 14.00       SV Pfrentsch
Nicht aus der Gefahrenzone, aber aus dem hinteren Bereich will sich das Heimteam schießen. "Wenn wir aber so harmlos agieren wie in Vohenstrauß, dann sehe ich schwarz", sagt Trainer Michael Nordgauer. Das muss von der Einstellung her anders werden. Jeder sollte wissen, um was es geht. Gästecoach Manuel Meckl schimpft trotz des Sieges gegen Neukirchen: "Das hat mit Fußball nichts zu tun, wenn man sich gegen neun Mann wie eine Schülermannschaft anstellt." Zudem haben Jedlicka und Schwarz in der Schlussphase Rote Karten provoziert. So etwas möchte er nicht mehr sehen. Kräfte, die scheinbar letzten Sonntag nicht da waren, gilt es zu mobilisieren, um in Floß nicht unter die Räder zu kommen.

SV Anadoluspor       So. 14.00       TSV Pleystein
SV-Trainer Akram Abdel-Haq macht seinem Ärger Luft. Was in Störnstein abgelaufen sei, habe er in seiner Karirere noch nicht erlebt. "Ich wünsche mir einfach, dass man uns fair nach den Regeln behandelt und auch so entscheidet." Damit zielt der Coach auf den Schiedsrichter ab. Der Sport müsse im Vordergrund stehen und nicht Sympathie oder Antipathie. "Einfach neutral sein", bittet Abdel-Haq. Nach dem wichtigen Sieg am Vorsonntag geht es für Gästetrainer Bernd Reil darum, im letzten Spiel nochmals alles zu geben. "Jeder gibt uns keine Chance, aber gerade die wollen wir nutzen", so Reil. Nochmals alle Energie auf den Platz bringen und mit einem Erfolgserlebnis in die Winterpause gehen, ist sein Appell ans Team.

FC Luhe-Markt       So. 14.00       SpVgg Pirk
Zwei Siege gab es für den FC unter dem neuen Coach Johann Bauer. Dabei war man letzten Sonntag sogar beim Tabellenführer Eslarn siegreich. Das ermuntert dazu zu sagen: "Aller guten Dinge sind drei". Das Team will sich für die Hinspielniederlage revanchieren und zugleich die punktgleichen Gäste überholen, um auf dem fünften Platz zu überwintern. Gästetrainer Stefan Kleber stellt klar, dass die 23 Punkte noch kein Freibrief für den Klassenerhalt sind. "Im Derby brennen meine Jungs ohne Ende", sagt Kleber.
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