Kreisklasse West: Aber Mantel sinnt auf Revanche - Pressath glaubt an Chance in Krummennaab
Tremmersdorf will Vorsprung halten

Weiden. (kap) Schon ein Punkt reicht dem FC Tremmersdorf (1./45) gegen den hochmotivierten VfB Mantel (3./29), um als Tabellenführer der Kreisklasse West in die Winterpause zu gehen. Dranbleiben will Verfolger TSV Reuth (2./42). Der Gast aus Schwarzenbach (11./17) sollte dabei nicht im Wege stehen. Im Derby zwischen Aufsteiger ASV Haidenaab (4./25) und dem SV Kulmain II (10./18) stehen die Gäste unter Erfolgsdruck.

SV Riglasreuth       So. 14.00       SV Parkstein
Aufgrund der engen Tabellenkonstellation konzentriert sich Trainer Manfred Budek vorsichtshalber nach unten. Ein Sieg über den Relegationsplatzinhaber käme gerade recht, um beruhigt in die Winterpause zu gehen. Auf jeden Fall will Budek den Abstand zum Gegner halten. Die seit Wochen anhaltenden Personalsorgen bleiben bestehen. Zudem fehlt Rotsünder Philipp Schenkl. So hatte sich der Kreisligaabsteiger die Saison nicht vorgestellt. Trainer Sascha Sporrer macht den personellen Umbruch für das schwache Abschneider verantwortlich. "Wir haben das Potenzial, um die Hausherren zu schlagen. Aber dazu muss die Mannschaft weit mehr als nur wie zuletzt 45 Minuten Gas geben." Hinter Michael Benner steht ein Fragezeichen.

FC Vorbach       So. 14.00       SpVgg W'eschenbach
Nur drei Zähler trennen beide Teams in der Tabelle. Deshalb fordert FC-Trainer Florian Ruder vehement wenigstens einen Zähler, um den Abstand zu wahren. "Ein Sieg wäre natürlich optimal. Dann könnten wir ohne Sorgen in die Winterpause gehen." Kapitän Benjamin Retzer ist verletzt, Nico Biersack fehlt aus privaten Gründen. Auch die Gäste sind sich der kritischen Lage bewusst. "Wir dürfen auf gar keinen Fall verlieren", sagt Trainer Martin Braungart. Der Relegationsplatz ist nur drei Zähler entfernt. Er und Torwart Senifer Latorre kehren in den Kader zurück. Dafür fehlen Högen, Gillj, Schandri und Rotsünder Springer.

ASV Haidenaab       So. 14.00       SV Kulmain II
Lange Zeit mischte die Heimelf an vorderster Front mit. Aber dann kam ein kleiner Einbruch. Nach vier Niederlagen in Folge besteht für den Aufsteiger noch keine Gefahr. Trotzdem würde sich Trainer Alois Geisler gerne mit einem Derbysieg in die wohlverdiente Winterpause verabschieden. Wenn da nicht die unbequemen Gäste wären. Bei zweiten Mannschaften weiß man nie, in welcher Formation sie auflaufen. Haberberger und Mayer fehlen. Kollege Markus Schönl macht eine einfache Rechnung auf. "Wir haben noch zwei Spiele und ich fordere vier Punkte. Am besten gleich drei am Sonntag."

TSV Kastl       So. 14.00       SV Immenreuth
Zwei Niederlagen in Folge haben der Heimelf die Rote Laterne beschert. Und diese will Trainer Karl Holub unbedingt loswerden. Die personelle Lage jedoch verspricht nichts Gutes. "Es fehlen vier Stammspieler", sieht Holub der Partie sorgenvoll entgegen. "Wir werden uns mit Händen und Füßen wehren." Gästecoach Manfred Sahr sieht für beide Teams ein überlebenswichtiges Spiel. Der Verlierer gehe schweren Zeiten entgegen. Bei seiner Mannschaft erkennt er einen leichten Aufwärtstrend, den er unbedingt mitnehmen will. Im Gegensatz zu seinem Kollegen hat er keine Personalsorgen.

FC Tremmersdorf       So. 14.00       VfB Mantel
FC-Trainer Robert Schäffler weiß, dass mit Mantel ein schwerer Brocken auf sein Team wartet. "Wir werden versuchen, unseren Vorsprung in die Winterpause mitzunehmen. Die Mannschaft wird noch einmal alles investieren, um als Sieger vom Platz zu gehen." Fahrnbauer, Karl und Steinl fehlen, dafür kehren Neukam und Schnödt zurück. Nicht vergessen hat Roland Schuller, Trainer des Gastes, die deftige 1:5-Abfuhr aus der Vorrunde. "Diese schreit nach Revanche. Ich verspreche dem Gegner einen offenen Schlagabtausch." Dazu steht ihm der komplette Kader zur Verfügung.

TSV Krummennaab       So. 14.00       TSV Pressath
"In der momentan kritischen Lage können und dürfen wir uns keinen Ausrutscher erlauben", weiß Trainer Silvio Steudel. "Um wenigstens den Abstand zu wahren, fordere ich zumindest ein Remis. Ein Sieg wäre natürlich noch besser. Damit käme mehr Ruhe in die Mannschaft." Auch wenn Thomas Bayer, Michael Kaiser und Andreas Kopf fehlen, kann Steudel ein schlagkräftiges Team auf den Platz schicken.

Achtbar zog sich der Gast gegen den Spitzenreiter aus der Affäre. "Dabei wäre sogar mehr drin gewesen", ärgert sich Trainer Fritz Betzl. "Wegen einer schwachen Chancenverwertung hat sich die Mannschaft selbst um den verdienten Lohn gebracht." Mit einer ähnlichen Leistung sieht Betzl durchaus eine reelle Erfolgschance.

TSV Reuth       So. 14.00       SC Schwarzenbach
Um den selbst ernannten Ambitionen gerecht zu werden, kommt für TSV-Trainer Michael Bachmeier nur ein Sieg in Frage. Allerdings warnt er sein Team eindringlich vor dem Gast. "Schon im Hinspiel mussten wir uns kräftig strecken, um als 4:2-Sieger vom Platz zu gehen." Den Hausherren steht das beste Aufgebot zur Verfügung. Nichts zu verlieren hat laut SC-Trainer Thomas Baier seine Mannschaft. "Aber wir haben auch nichts zu verschenken", lautet seine Kampfansage Richtung Reuth. Trotz der miesen Personallage verspricht Baier, der während des Spiels wieder von Co-Trainer Uwe Salfer vertreten wird, Kampf und Leidenschaft.
Weitere Beiträge zu den Themen: SpVgg (24098)November 2015 (9610)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.