Kreisklasse West bleibt spannend: Spitzenreiter Kemnath/B. in Nabburg - Schönseer Land empfängt ...
Weiter Gerangel um Tabellenführung

Wernberg. (lfj) Gemunkelt wird derzeit viel über die Anzahl der Aufsteiger in die Kreisligen. In der Kreisklasse West ist aber Fakt, dass die Spannung im Rennen um die Aufstiegsplätze weiterhin erhalten bleibt. Der SV Kemnath (1./38) hat durch den 2:0-Sieg gegen die SpVgg Schönseer Land (2./38) den Gast an der Tabellenspitze wieder abgelöst, kann sich aber nicht ausruhen. Am Sonntag muss die Buchbergelf bei Nachbar TV Nabburg (5./31) gegen den nächsten Top-Gegner ran, während die SpVgg Schönseer Land mit dem SV Fischbach (10./23) den vermeintlich leichteren Gegner erwartet.

Dick im Geschäft ist nach wie vor der SC Ettmannsdorf II (3./37), der bei Schlusslicht SC Teublitz (14./18) sicher drei weitere Punkte einfahren wird, da der Gastgeber wegen Personalmangel gar nicht erst antritt. War das schon der bittere Gang in die A-Klasse für den Traditionsverein aus dem Landkreis-Süden? Neben dem Sportclub sind mindestens sieben weitere Teams in den Abstiegskampf verwickelt. Der TSV Stulln (6./29) scheint diesem entkommen zu sein, doch beim SC Kleinwinklarn (4./32) droht Gefahr. In den Partien FTE Schwandorf (7./26) gegen TSV Klardorf (12./23), SpVgg Bruck (13../19) gegen TSV Trausnitz (8../25) und SC Weinberg (9./24) gegen SV Altenschwand (11./23) duellieren sich potenzielle Abstiegskandidaten direkt.

FTE Schwandorf       So. 14.30       TSV Klardorf
Die Eintracht will an die Leistungen der letzten Spiele anknüpfen und vor allem den Heimkomplex ablegen. Im Stadtderby gegen Klardorf gilt es, die Gästeoffensive durch kompakte Abwehrarbeit in den Griff zu bekommen. Trainer Rupert Frimberger hat alle Spieler zur Verfügung.

Bei der Eintracht gehen die Klardorfer Gäste von keiner leichten Aufgabe aus. Trainer Jürgen Ubykin muss weiterhin zwei verletzte Spieler ersetzen. Im Kampf um den Klassenerhalt zählt jeder Punkt. So wäre der TSV mit einem Zähler zufrieden.

SC Kleinwinklarn       So. 15.00       TSV Stulln
Kleinwinklarns Spielertrainer Markus Rüdiger fordert von seiner Truppe Wiedergutmachung für die schlechte Leistung in Trausnitz. Es geht gegen den neuen Verein des jahrelangen SC-Trainers Georg Winkler, der den Gastgeber in- und auswendig kennt und sein Team besonders motivieren wird. Deshalb fordert der SC-Coach volle Einsatzbereitschaft seiner Schützlinge.

Gegen seine "Kloawinkelinga" erwartet Stullns Trainer "Girgl" Winkler ein Match auf Augenhöhe. Gegen seinen Ex-Verein warnt der TSV-Coach vor allem vor SC-Goalgetter "Diego" Paschke und dem ebenfalls torgefährlichen Spielertrainer Markus Rüdiger. Der TSV kann aber befreit aufspielen und will in erster Linie ein gutes Spiel abliefern.

SpVgg Bruck       So. 15.00       TSV Trausnitz
Die Luft wird für die SpVgg Bruck immer dünner. So sieht Trainer Mario Eckl nur noch Endspiele für seine Truppe. Gegen Mitkonkurrent Trausnitz, der in den letzten Wochen sehr erfolgreich war und schwer zu bezwingen sein wird, ist dennoch ein Sieg Pflicht, um im Abstiegskampf weiter Hoffnung schöpfen zu können.

Besonders die überzeugende Defensivarbeit machte Trausnitz Spielertrainer Sebastian Lang beim Sieg gegen Kleinwinklarn viel Freude. Mit Bruck erwarten die Pfreimdtaler nun einen Gegner, der mit dem Rücken zur Wand steht, und deshalb besonders gefährlich ist. In der Offensive gibt es noch Verbesserungsbedarf, wobei der Kader der letzten Wochen weiterhin komplett zur Verfügung steht.

SC Weinberg       So. 15.00       SV Altenschwand
Ein weiteres Sechs-Punkte-Spiel steht für den SC Weinberg an, in welchem Trainer Richard Wagner seine Truppe nach der Niederlage von Fischbach unter Siegzwang sieht. Deshalb fordert er hundertprozentigen Einsatzwillen und Konzentration von seinen Schützlingen.

Altenschwands Trainer Hubert Scheinost sind die Leistungsschwankungen seiner Mannschaft unerklärlich. Durch die Heimniederlage gegen die Eintracht ist der SVA auf dem Weinberg verdammt zu punkten, was allerdings sehr schwer werden wird. Nachdem Reiger länger ausfallen dürfte, setzt Scheinost auf den Kader wie zuletzt.

Schönseer Land       So. 15.00       SV Fischbach
Nach der Niederlage in Kemnath, bei der die SpVgg nach Meinung ihres Trainers Hans-Jürgen Linge keine Top-Leistung abrufen konnte, gilt es gegen die konterstarken Fischbacher, unbedingt die volle Punktzahl gutzuschreiben. Dafür muss die Mannschaft aber wieder an ihre Leistungsgrenze gehen, denn ausruhen kann sich die SpVgg in dieser entscheidenden Phase nicht. Wild und Ebnet fehlen beruflich, Flöttl kehrt nach Verletzung zurück.

Durch den verdienten und wichtigen Sieg gegen den Mitkonkurrenten Weinberg kann der SV Fischbach nach Ansicht von Trainer Robert Schafbauer als krasser Außenseiter etwas entspannter nach Dietersdorf fahren. In diesem Match hat der SV nichts zu verlieren. Er will an die Leistungsgrenze gehen, um eventuell einen Punkt mitzunehmen. Jobst fehlt beruflich, dafür ist Scheuerer nach sechswöchiger Pause wieder dabei.

TV Nabburg       So. 15.00       SV Kemnath
Nabburgs Trainer Walter Bauer hofft, die Leistung aus dem überzeugenden Auftritt von Ettmannsdorf in die Partie gegen Kemnath mitnehmen zu können. Nachdem Boura und Ziegler wieder zur Verfügung stehen, setzen die Nabburger zumindest auf einen Teilerfolg. Das wäre eine Fortsetzung der Serie von aktuell acht Spielen ohne Niederlage.

Wieder voll im Geschäft bei der Titelvergabe wähnt Kemnaths Coach Gerry Lösch seine Mannschaft nach dem erhofften Befreiungsschlag gegen Schönseer Land. Auf der gezeigten Leistung soll aufgebaut werden, um die restlichen Spiele erfolgreich zu gestalten. Schon am Sonntag wartet mit Nabburg ein weiterer schwerer Brocken, wobei es besonders gilt, die Offensivkräfte des TV im Zaum zu halten, um nicht leer auszugehen. Es fehlen M. Gebert, M. Birner und Ruidisch.
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