Kreisklasse West: Der Gast aus Trausnitz ist allerdings im Aufwind - Nabburg mit Überholmanöver?
SpVgg Schönseer Land mit großer Chance

Deutschland und die Welt
15.11.2014
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Schwandorf. (lfj) In der Kreisklasse West kommen vor der letzten Runde in 2014 noch drei Teams für die Überwinterung an der Tabellenspitze in Frage. Die Trümpfe hält aber ganz klar Tabellenführer SpVgg Schönseer Land (1./33) bei noch zwei ausstehenden Spielen in der Hand. Dabei reicht der Elf von Hans-Jürgen Linge bereits am Sonntag gegen den TSV Trausnitz (12./17) ein Dreier, dann steht noch das Nachholspiel beim TV Nabburg (5./25) aus.

Der SV Kemnath (2./32) will den Kontakt zum Klassenprimus nicht abreißen lassen und sich deshalb beim TSV Klardorf (11./17) für die Hinspielniederlage am Buchberg revanchieren. Ebenfalls noch zwei Mal hat der SC Ettmannsdorf II (3./27) die Gelegenheit zu punkten. Am Sonntag gastiert die Landesliga-Reserve im Stadtderby bei der FTE Schwandorf (8./19). Der TV Nabburg (5./25) könnte seinen Gast SC Kleinwinklarn (4./26) mit einem Heimsieg überholen. Der TSV Stulln (6./22) möchte sich mit einem Erfolg beim SC Weinberg (7./20) in der vorderen Tabellenhälfte etablieren. In den Derbys SV Altenschwand (13./16) gegen den SV Fischbach (9./19) und SpVgg Bruck (14./15) gegen den SC Teublitz (10./18) geht es um wichtige Punkte im Abstiegskampf.

Eintr. Schwandorf       So. 14.00       SC Ettmannsdorf II
Bei der Eintracht sehnt man die Winterpause herbei. In Stulln haben die Kreisstädter nicht nur ein weiteres Match verloren, sondern auch zwei weitere Verletzte auf der Liste. Gegen Ettmannsdorf wird das Aufgebot aus dem Gros der zweiten Mannschaft bestehen. Gegen den Meisterschaftsfavoriten will die Eintracht versuchen, mit defensiver Ausrichtung für eine Überraschung zu sorgen. "Wir haben gegen die Eintracht noch etwas gut zu machen. Wenn wir die gleiche Leistung wie am Sonntag abrufen können, habe ich ein gutes Gefühl", meint Ettmannsdorfs Trainer Bastian Hierl, der auf drei verletzte Spieler sicher verzichten muss. Dennoch wird er eine schlagkräftige Truppe zur Verfügung haben, deren Ziel drei Punkte sind, wenngleich dies nicht einfach wird.

SC Weinberg       So. 14.00       TSV Stulln
"Für den SC Weinberg ist es zum Glück das letzte Spiel für heuer", sehnt Trainer Richard Wagner aufgrund des großen Verletzungspechs die Winterpause herbei. Gegen Stulln hofft der SC, mit Glück und Geschick einen Punkt holen zu können, um dann im neuen Jahr, vorausgesetzt die Verletzten melden sich zurück, eine gute Rückrunde zu spielen. Weiterhin aus dem letzten Loch pfeift der Gast aus Stulln in personeller Hinsicht. Neben den Verletzten beklagt Trainer "Girgl" Winkler weiterhin einige grippekranke Spieler, so dass sich die Aufstellung erst kurz vor Spielbeginn entscheidet. Dennoch will der TSV punkten und den Abstand nach hinten wahren.

SpVgg Schönseer Land       So. 14.00       TSV Trausnitz
Mit dem Remis in Kleinwinklarn zeigte sich SpVgg-Trainer Hans-Jürgen Linge zufrieden, denn damit konnte die Tabellenführung verteidigt und der Mitkonkurrent auf Abstand gehalten werden. Im letzten Heimspiel erwartet er einen selbstbewussten Gegner, der in der Rückrunde noch ungeschlagen ist. Deshalb erwartet er von seiner Truppe volle Entschlossenheit und einen Sieg. Personell kann die SpVgg aus dem Vollen schöpfen. Die drei Siege in Serie haben den Trausnitzern neues Selbstvertrauen eingehaucht und die Hoffnungen auf den Klassenerhalt gestärkt. Dennoch fahren die Pfreimdtaler mit großem Respekt zum Spitzenreiter, wollen aber keinesfalls ängstlich agieren und noch einmal alles geben. Mit einem Punkt wäre der TSV, der mit demselben Kader wie zuletzt antritt, hoch zufrieden.

TV Nabburg       So. 14.00       SC Kleinwinklarn
Nach der vollen Punktzahl aus den beiden letzten Auswärtsspielen ist es für Nabburg an der Zeit, die Heimbilanz aufzupolieren. Allerdings erwartet der TV mit Absteiger Kleinwinklarn einen sehr unangenehmen Gegner. Trotzdem ist man zuversichtlich, die Erfolgsserie der letzten Wochen weiter ausbauen zu können, auch wenn Reindl rotgesperrt fehlt und der Einsatz von Marek fraglich ist. Nicht verlieren, wenn möglich drei Punkte mitnehmen, ist die Zielsetzung der Gäste, die nach der Winterpause nochmal um zwei Platz zwei ein Wörtchen mitreden wollen. In Nabburg fordert SC-Trainer Harald Zisler deshalb eine engagierte Mannschaftsleistung, um die hohe Hürde unbeschadet nehmen zu können.

SpVgg Bruck       So. 14.00       SC Teublitz
Die SpVgg Bruck, mittlerweile auf dem letzten Platz angekommen, trifft gegen den SC Teublitz auf einen Leidensgenossen. Dabei gilt es, sich gegenüber der Steigerung von Fischbach weiter zu verbessern, die drei Punkte einzufahren und damit nicht als Schlusslicht zu überwintern. Der SC Teublitz will auf keinen Fall noch tiefer in den Abstiegsstrudel geraten und deshalb in Bruck möglichst drei Punkte holen. Damit könnte der SC den Mitkonkurrenten weiter distanzieren und selbst den Anschluss ans Mittelfeld herstellen. Trainer Harald Frankerl fordert deshalb noch einmal vollste Leistungsbereitschaft von seinem Team.

SV Altenschwand       So. 14.00       SV Fischbach
Bei den "Schwandern" wird sich zeigen müssen, wie sich die ernüchternde Schlappe in Kemnath und das Abrutschen auf einen direkten Abstiegsplatz ausgewirkt hat. Im Heimspiel gegen den SV Fischbach zählt für die Mannschaft von Trainer Hubert Scheinost nur ein Dreier, um auf einem Nichtabstiegsplatz zu überwintern. Die Gäste wollen den positiven Trend der letzten Spiele beibehalten und beim nächsten Derby in Altenschwand auch im fünften Match in Folge punkten. Einen Auswärtssieg hält SV-Trainer Robert Schafbauer jederzeit für möglich, wenn die Leistung der letzten Spiele abgerufen und die Chancenverwertung verbessert wird. Der Coach hofft auch dass die Grippewelle nachlässt und er genügend Spieler zur Verfügung hat.

TSV Klardorf       So. 14.00       SV Kemnath/Bu.
Die Klardorfer erwarten einen enorm starken Gegner, der zuletzt stark auftrumpfte und auch in Klardorf selbstbewusst antreten wird. Der TSV hat immer noch verletzungsbedingte Ausfälle, muss aber unbedingt die drei Punkte einfahren, um etwas beruhigter in die Winterpause gehen zu können. Der SV Kemnath gab auf die vorangegangene Niederlage die richtige Antwort und will auch das letzte Match vor der Winterpause erfolgreich gestalten. Mit Klardorf hat die Buchberg-Elf aufgrund der Hinspielniederlage noch ein Hühnchen zu rupfen und brennt auf Revanche. Dabei fordert Trainer Gerry Lösch die gleiche Einstellung wie zuletzt, warnt aber gleichzeitig vor der Schwere der Aufgabe. Bis auf die Langzeitverletzten sind alle Mann an Bord.
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