Kreisklasse West: Die SpVgg Schönseer Land hofft beim TSV Klardorf auf einen Dreier - Kemnath ...
Der Letzte empfängt den Ersten

Wernberg. (lfj) Die SpVgg Schönseer Land (1./22) war der Gewinner des 9. Spieltags in der Kreisklasse West. Sie hat aufgrund von Einbußen der Konkurrenz die Tabellenführung übernommen und den Vorsprung auf Platz drei ausgebaut.

Am Sonntag hat die Elf von Trainer Hans-Jürgen Linge beim neuen Schlusslicht TSV Klardorf (14./7) eine vermeintlich leichte Aufgabe, die sie allerdings nicht unterschätzen sollte. Im Verfolger- und Absteigerduell zwischen dem SV Kemnath (2./19) und dem SC Kleinwinklarn (4./15) geht es für die Heimelf darum, dem Spitzenreiter auf den Fersen zu bleiben. Die Gäste hätten bei einer Niederlage den Anschluss nach oben vorerst verloren.

Der SC Ettmannsdorf (3./15) hat bei einem Spiel weniger noch alle Chancen und darf sich gegen den TSV Trausnitz (13./8) keine Einbuße erlauben. Im Schwandorfer Stadtderby der beiden Aufsteiger will die zuletzt schwächelnde FTE Schwandorf (5./14) gegen den dreimal in Folge siegreichen SC Weinberg (7./12) die Kehrtwende schaffen, die Gäste den Lauf fortsetzen. Der TV Nabburg (6./12) will auch beim unter Siegzwang stehenden SV Altenschwand (12./8) nicht leer ausgehen. In der Partie TSV Stulln (8./11) gegen die SpVgg Bruck (10./11) brauchen beide Teams dringend die Punkte.

FTE Schwandorf       So. 14.30       SC Weinberg
Nur zwei Punkte holte die Eintracht aus den letzten drei Partien, zuletzt setzte es eine herbe 0:3-Pleite in Bruck. Nun heißt es für die Kreisstädter, den Hebel wieder umzulegen, und im Derby gegen die Elf vom Weinberg einen Dreier einzufahren. Dies wird sicherlich nicht einfach, denn die Gäste sind nach drei Erfolgen in Serie in bester Laune und werden dem Gastgeber alles abverlangen. "Leider mussten wir den Heimsieg gegen Klardorf durch die schwere Verletzung und dem damit verbundenen langen Ausfall von Tommi Dick teuer bezahlen", klagt Weinbergs Trainer Richard Wagner. Trotzdem will der SC mindestens einen Punkt mitnehmen.

SC Ettmannsdorf II       So. 15.00       TSV Trausnitz
SCE-Trainer Sebastian Hierl fordert nach dem Remis in Kleinwinklarn diesmal einen Heimsieg, um am Spitzenreiter dranzubleiben. Mit der Leistung war Hierl zufrieden. Er erwartet einen ähnlichen Auftritt, denn diese vermeintlich etwas leichteren Aufgabe sei keineswegs ein Selbstläufer. Personell hat die Landesliga-Reserve keine Probleme. Die Gäste wollen auf die zuletzt gegen Stulln gezeigte Leistung aufbauen. Trotz der drei Punkte gilt es aber noch einiges zu verbessern, weiß Spielertrainer Sebastian Lang. Das Hauptproblem der Pfreimdtaler war bisher die Auswärtsschwäche, welche sie ausgerechnet bei einem der Titelfavoriten, ablegen wollen. Lang möchte gerne eine Punkt mitnehmen. Es fehlt nur der verletzte Richthammer.

TSV Stulln       So. 15.00       SpVgg Bruck
"In Sachen Einstellung, Laufbereitschaft und Trainingsfleiß kann ich meinen Spielern keinen Vorwurf machen. Aber wir spielen derzeit einfach unter unseren Möglichkeiten", lamentiert Stullns Trainer Girgl Winkler. Am Sonntag gegen Bruck will der TSV wieder die Kurve kriegen und unbedingt gewinnen, um nicht noch weiter abzurutschen. Die lange Verletztenliste lässt der TSV-Coach nicht als Ausrede gelten. Die Brucker konnten sich in den letzten drei Spielen etwas stabilisieren und könnten sich mit einem Auswärtssieg etwas Luft zu den Abstiegsrängen verschaffen. Allerdings muss die SpVgg auf einige Langzeit-Verletzte verzichten und wird deswegen eine starke kämpferische Leistung bringen müssen, um zu gewinnen.

TSV Klardorf       So. 15.00       SpVgg Schönseer Land
Gegen den Spitzenreiter erwartet die Klardorfer eine sehr schwere Aufgabe, zumal drei Spieler verletzt ausfallen. Auch wenn dem TSV in der derzeitigen Situation ein Unentschieden nicht weiterhilft, wäre er mit einem Punkt hochzufrieden. Eine gute erste und eine durchschnittliche zweite Halbzeit brachte den Schönseern nach Meinung von Trainer Hans-Jürgen Linge gegen Altenschwand den Sieg und die Tabellenführung. In Klardorf sieht er die Gegensätze in der Partie "Letzter gegen Erster" nur auf dem Papier. Auf dem Platz erwartet der SpVgg-Coach einen hochmotivierten Gegner, der um seine Chance mit allen Mitteln kämpfen wird. Die Gäste wollen aber entschlossen zu Werke gehen und drei Punkte mitnehmen.

SV Altenschwand       So. 15.00       TV Nabburg
Mit der kämpferischen Leistung in Schönsee war Schwands Trainer Hubert Scheinost durchaus zufrieden. Diese gilt es nun zu stabilisieren. Für das wichtige Spiel gegen Nabburg wird die katastrophale Personalsituation beim SVA noch schlechter, denn mit Löffler, Pöll und Weibhauser werden drei weitere Akteure ausfallen. Trotzdem wird ein Heimsieg angepeilt. Für die Nabburger wird es ein richtungsweisendes Match. Gelingt erneut ein Dreier, kann der Anschluss an das vordere Mittelfeld hergestellt werden. Bei einer Niederlage muss der Blick nach unten gerichtet werden. Nachdem Karel und Marek wieder zur Verfügung stehen, kann der TV bis auf Bauer in Bestbesetzung antreten.

SV Fischbach       So. 15.00       SC Teublitz
Durch die überflüssige Niederlage in Nabburg ist der SV Fischbach im hinteren Tabellenbereich angelangt, womit er im Derby gegen Teublitz verstärkt unter Zugzwang geraten ist. "Es zählt nur ein Heimsieg", fordert Trainer Robert Schafbauer, der bis auf die verletzten Fink und Heigl alle Spieler an Bord hat. Dass einige Spieler einen Trainingsrückstand haben, will es als Entschuldigung nicht gelten lassen.

Bei den Teublitzern war beim überzeugenden Sieg gegen Kemnath nur die Chancenverwertung zu bemängeln. Nun will der SC mit einem Sieg in Fischbach den Anschluss ans vordere Tabellendrittel herstellen. Stahl, Dinbar, Dobmeier und Frank kehren in den Kader zurück, so dass Trainer Harald Frankl vor der Qual der Wahl steht.

SV Kemnath a.B.       So. 15.00       SC Kleinwinklarn
Die Kemnather wollen nach der unglücklichen Niederlage beim SC Teublitz den Blick nach vorne richten und das anstehende Heimspiel gegen den Absteigerkollegen SC Kleinwinklarn für sich entscheiden. Dass dies kein leichtes Unterfangen sein wird, weiß SV-Trainer Geri Lösch aus gemeinsamen Kreisligazeiten, wo es immer enge Spiele waren. Der SV muss auf fünf Stammspieler verzichten, will aber nicht jammern. Drei Punkte sind wichtig, um weiter vorne dabeizubleiben. Auf die Gäste wartet nach Meinung von Trainer Harald Zisler der nächste Titelkandidat auf sein Team. Die Kleinwinklarner sind aber recht zuversichtlich, auch aus Kemnath etwas Zählbares entführen zu können, was aber nicht leicht wird, weil Kemnath die 0:1-Niederlage in Teublitz wettmachen will, weiß der SC-Coach.
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