Kreisklasse West: DJK in Haselbach, TSV gegen die SG - Diendorf will das Schlusslicht abgeben
Halten Gleiritsch und Stulln den Gleichschritt?

Schwandorf. (lfj) Am 8. Spieltag der Kreisklasse West hat das Führungstrio lösbare, aber nicht zu unterschätzende Prüfungen zu bestehen. Spitzenreiter DJK Gleiritsch (1./18) will beim SV Haselbach (9./8) seinen Siegeszug fortsetzen, der TSV Stulln (2./18) mit einem Heimsieg gegen die SG Pertolzhofen/Niedermurach (8./9) am punktgleichen Tabellenführer Schritt halten.

Aufsteiger SV Trisching (3./15) ist wieder voll da. Mit einem Auswärtssieg bei der FTE Schwandorf (13./5) soll der Anschluss gehalten werden. Sollte der FC Schwandorf (5./11) auch im Derby und Verfolgerduell beim SC Kreith (4./13) zum vierten Mal in Folge sieglos bleiben, ist er vorerst weg vom Fenster, der Gastgeber bliebe dann in Lauerstellung.

Nabburger Paukenschlag

Der TV Nabburg (7./9) sorgte in der letzten Runde mit dem 5:1-Sieg beim FC Schwandorf für den Paukenschlag, gegen den SC Weinberg (6./10) will er einen weiteren Dreier anheften. Der TSV Trausnitz (10./7) ist in den letzten Wochen aus der Spur geraten, will aber mit einem Erfolg beim TSV Klardorf (11./7) wieder die richtige Rille finden. Gar nicht gut siehts momentan für Laternenträger SV Diendorf (14./4) aus. Beim TuS Dachelhofen (12./5) wäre eine weitere Niederlage fatal, was aber auch für den Gastgeber gilt.

TSV Klardorf       Sa. 16.00       TSV Trausnitz
"Unsere Personalsituation wird vor dem wichtigen Heimspiel gegen Trausnitz noch schlechter", klagt Klardorfs Trainer Martin Striedl, der aber dennoch fordert, die drei Punkte zur "Kirwa" in Klardorf zu behalten. Er erwartet eine Reaktion von seiner Mannschaft, um aus dem Tabellenkeller zu kommen. Als richtungsweisendes Spiel auf Augenhöhe sieht der Trausnitzer Spielertrainer Sebastian Lang die Partie in Klardorf. Dabei wollen die Pfreimdtaler die Konzentration über die gesamte Spielzeit aufrecht erhalten und die Chancenverwertung verbessern. "Sollte dies nicht gelingen, wird es schwer in Klardorf zu punkten", glaubt der Trausnitzer Coach.

Eintr. Schwandorf       So. 14.30       SV Trisching
An die gute und geschlossene Mannschaftsleistung vom letzten Sonntag, die mit einem Sieg belohnt wurde, will die Eintracht wieder anknüpfen. Gegen den gut aufspielenden Aufsteiger soll der nächste Dreier eingefahren werden, dazu müssen aber noch kleinere Fehler abgestellt werden und in machen Spielsituationen cleverer agiert werden. Trainer Tom Stenzel ist zuversichtlich, dass dann etwas Zählbares dabei heraus kommt. Die beste Saisonleistung seiner Mannschaft sah Trischings Trainer Martin Heimler am letzten Freitag gegen nie aufgebende Klardorfer. "Sollten die Chancen wieder so effektiv verwertet werden, sollte auch gegen die wiedererstarkte Eintracht etwas Zählbares mit nach Trisching gehen", ist der SV-Coach zuversichtlich. Schmid und Hiltner fehlen urlaubsbedingt, Rito Pedro ist verletzt.

SV Haselbach       So. 15.15       DJK Gleiritsch
Sehr gut ist die Trainingsmoral beim SV Haselbach mit ständig über 20 Leuten bei den Einheiten. Nach der unglücklichen Niederlage gegen Weinberg versucht der Aufsteiger dem Tabellenführer ein Bein zu stellen. Der Spielerkader ist dabei fast komplett. Trotz des verdienten Heimsieges gegen Dachelhofen war der Gleiritscher Trainer Alex Götz unzufrieden, weil die DJK seiner Meinung nach nur eine Halbzeit Fußball spielte und die vielen Chancen nicht besser nutzte. Gegen den unbekannten SV Haselbach will er seine Elf kämpferisch und läuferisch einstellen und die drei Punkte einfahren. Personell gibt es keine Änderungen.

TuS Dachelhofen       So. 15.15       SV Diendorf
"Leider wurden wir für die gute Leistung beim Spitzenreiter nicht belohnt, wodurch wir gegen Diendorf jetzt unter Zugzwang stehen", sagt TuS-Trainer Oliver Birk, der dennoch den Druck von seinem Team nehmen will. Es fehlen Schediwy, Baumer und Möschl, so dass die personelle Lage angespannt ist. Auch Gästetrainer Udo Braunschläger sieht das Match in Dachelhofen als richtungsweisend an. "Um nicht die Rote Laterne zu übernehmen, müssen wir am Sonntag alles geben", fordert der SV-Coach, der endlich den gesamten Spielerkader zur Verfügung haben müsste.

TSV Stulln       So. 15.15       Pertolzh./N'murach
"Wir wollen auch gegen Pertolzhofen/Niedermurach die Punkte in Stulln behalten, um weiter mit dem Spitzenreiter Schritt zu halten", sagt Stullns Trainer "Girgl" Winkler. Er weiß, dass dies kein Selbstläufer wird, da seiner Truppe derzeit auch etwas der "Dusel" zur Seite steht und sie immer bis zur Leistungsgrenze gehen muss, um zu gewinnen. Winkler meldet "alle Mann an Bord, jeder muss sich voll reinhängen, um zu spielen". Die Leistungen der Gäste schwanken von Spiel zu Spiel noch zu sehr, um vor dem schweren Auswärtsspiel in Stulln eine Prognose zu treffen. "Deshalb ist eine geschlossene Mannschaftsleistung und bessere Chancenverwertung notwendig um etwas Zählbares mitzunehmen", glaubt SG-Co-Trainer Florian Winderl. Trainer Claus Frank kann Lohrer wieder aufbieten.

SC Kreith       So. 15.15       FC Schwandorf
Viel Zuversicht strahlt Kreiths Trainer Mario Albert vor dem Derby gegen den Traditionsclub FC Schwandorf aus. Drei Punkte gegen den Kreisligaabsteiger seien Pflicht, um den Anschluss an die vorderen Plätze zu halten. Mittelfeldspieler Fick fehlt gegen seinen Ex-Verein, wieder dabei sind Torwart Büchold und Stürmer Kiendl. Für die Gäste gilt es, auf Kreiths Höhen die desolate Leistung gegen Nabburg mit einer deutlichen Leistungssteigerung auszuwetzen. Das erklärte Ziel des Clubs ist mindestens ein Punktgewinn, wobei die verletzten Broz und Szerletics ausfallen werden.

TV Nabburg       So. 15.15       SC Weinberg
Nach dem fulminanten Auswärtsauftritt beim FC Schwandorf wollen die Nabburger gegen Weinberg unbedingt nachlegen. Allerdings ist sich der TV der Schwere der Aufgabe durchaus bewusst. Nachdem in der letzten Saison kein Sieg gegen den SC gelang, soll diese Serie diesmal gebrochen werden, dazu ist es allerdings erforderlich, Gästetorjäger Dirlmeier aus dem Spiel zu nehmen. Die letzten drei Spiele des SC Weinberg zeigten eine Aufwärtsentwicklung. Deshalb ist Trainer Richard Wagner zuversichtlich, auch in Nabburg nicht leer auszugehen. "Dazu muss meine Mannschaft allerdings ihr Potenzial abrufen und zudem von Verletzungen verschont bleiben", hofft der SC-Coach.
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