Kreisklasse West: Kein Spaziergang beim TV Nabburg - Nächstes Schicksalsspiel für den TSV ...
Herbstmeister SpVgg Schönseer Land in Gefahr

Schwandorf. (lfj) Durch den eigenen 2:1-Sieg konnte sich die SpVgg Schönseer Land (1./29) zum Vorrundenschluss den Herbstmeistertitel in der Kreisklasse West sichern. Besser noch war für den Spitzenreiter, dass er durch das Unentschieden im Verfolgerduell zwischen dem SC Ettmannsdorf II (3./24) und dem SV Kemnath (2./26) seinen Vorsprung auf drei Punkte ausbauen konnte.

Kleinwinklarn auf der Lauer

Zum Rückrundenbeginn hat die SpVgg beim TV Nabburg (6./19) eine harte Nuss zu knacken. Die Kemnather wollen mit einem Heimsieg über die SpVgg Bruck (10./15) im Falle des Falles parat stehen und eventuell sogar die Führung wieder übernehmen. Da kann sich auch die Ettmannsdorfer Reserve keinen Patzer erlauben und ist gefordert, ihren Gast SV Fischbach (12./13) in die Schranken zu weisen. Der SC Kleinwinklarn (4./22) liegt in Lauerstellung, will den Anschluss an die Spitze halten und sich gegen die FTE Schwandorf (9./16) für die Hinspielniederlage revanchieren.

Stulln muss siegen

Für den TSV Stulln (5./19) zählt beim SV Altenschwand (13./13) nur ein Dreier, wenn er weiter nach oben schielen will. Schlusslicht TSV Trausnitz (14./8) hat gegen den ebenfalls gefährdeten TSV Klardorf (11./14) ein weiteres Schicksalsspiel, das er dringend gewinnen muss, vor der Brust.

SC Ettmannsdorf II       Sa. 12.15       SV Fischbach
"Gegen Fischbach haben wir aus der Vorrunde noch etwas gutzumachen", meint der Ettmannsdorfer Trainer Sebastian Hierl, der zwei verletzte Spieler ersetzen muss, aber deswegen keine Personalprobleme hat. Durch die zwei verschenkten Punkte gegen Kemnath braucht die Landesliga-Reserve wieder einen Dreier. Deshalb erwartet er von seiner Mannschaft auf voraussichtlich schwer zu bespielenden Platz die nötige Einstellung und einen Sieg. Auf dem 2:2 von Stulln, wo nach Meinung von Fischbachs Trainer Robert Schafbauer aufgrund der zweiten Halbzeit ein Sieg für sein Team verdient gewesen wäre, lässt sich aufbauen. Am Samstag muss der SV zu einem weiteren schweren Brocken reisen, wobei der SV-Coach die Ettmannsdorfer Reservisten als spielstärkstes Team der Liga einschätzt. Wenn der SV die Leistung von Stulln wiederholen kann, ist er sicherlich nicht chancenlos. Allerdings muss sie den Ausfall von Fendl und Tomasic kompensieren.

SV Kemnath/Bu.       So. 14.00       SpVgg Bruck
Der SV Kemnath will nach dem zweiten Vorrundenplatz weiter vorne mitmischen, bekommt es aber nach Ansicht von Trainer Gerry Lösch zum Rückrundenstart mit einer starken SpVgg Bruck zu tun, die zuletzt in Schönsee gezeigt hat, dass ihr nur schwer beizukommen ist. Aber Ziel der Buchbergelf ist es natürlich, den Vorrundensieg zu wiederholen. Dazu ist eine andere Einstellung als im letzten Heimspiel gegen Stulln nötig, sonst wird auch aufgrund der angespannten personellen Lage nichts zu holen sein. Nach der unverdienten Niederlage beim Spitzenreiter geht es für die Brucker am Sonntag zum nächsten Titelfavoriten in den Landkreis Amberg-Sulzbach. Auch hier will die Elf von Trainer Mario Eckl versuchen, sich mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung achtbar aus der Affäre zu ziehen. Weiterhin fehlen einige Leistungsträger.

SC Teublitz       So. 14.00       SC Weinberg
Mit einer ähnlich imponierenden kämpferischen Einstellung wie gegen die Eintracht will der SC Teublitz auch im zweiten Heimmatch gegen Aufsteiger, gegen den SC Weinberg, unbedingt dreifach punkten. Es fehlen weiterhin die Langzeitverletzten Dobmeier, Dindar und Haghdadi. Die Gäste sehen sich nach den beiden letzten Spielen mit dem Sieg gegen den Spitzenreiter und dem Remis in Nabburg auch zum Rückrundenstart in Teublitz keineswegs chancenlos. Trainer Richard Wagner wird seinen Schützlingen mit auf den Weg geben, konzentriert und entschlossen aufzutreten und auf Sieg zu spielen.

SC Kleinwinklarn       So. 14.00       FTE Schwandorf
"Meine Mannschaft hat sich jetzt gefunden, jetzt wollen wir bis zur Winterpause versuchen, die maximale Punktzahl zu ergattern, um an den Führungsteams dranzubleiben", ist Kleinwinklarns Trainer Harald Zisler zum Rückrundenbeginn zuversichtlich. Gegen den Aufsteiger soll die Hinspielniederlage ausgebügelt und ein optimaler Start hingelegt werden. Nach einer Reihe erfolgloser Spiele und sehr vielen Verletzten, besonders im Abwehrbereich, will die Schwandorfer Eintracht versuchen, in Kleinwinklarn zu punkten. Vom Gesamtkader der "Ersten" stehen den Kreisstädtern nur noch acht gesunde Spieler zur Verfügung, den Rest wird mit Spielern aus der Reserve aufgefüllt.

TSV Trausnitz       So. 14.00       TSV Klardorf
Der TSV Trausnitz hat die Schlinge um den Hals, und diese zog sich durch die folgenschwere Heimniederlage gegen Altenschwand noch mehr zu. Um wieder ein wenig Luft zum Atmen zu bekommen, appelliert Spielertrainer Sebastian Lang an seine Truppe, gegen Klardorf alles zu geben, um den wichtigen Dreier in Trausnitz zu behalten. Bei einer erneuten Niederlage bräuchte es schon fast ein Wunder, um da hinten wieder rauszukommen. Nach der katastrophalen Vorstellung in Kleinwinklarn am letzten Sonntag, nimmt Klardorfs Abteilungsleiter Michael Schmid die Mannschaft in die Pflicht. Gegen das Schlusslicht fordert er im Pfreimdtal unmissverständlich drei Punkte, um den Anschuss ans gesicherte Mittelfeld herzustellen und den Mitkonkurrenten im Abstiegskampf weiter zu distanzieren.

SV Altenschwand       So. 14.00       TSV Stulln
Der Sieg in Trausnitz war ungemein wichtig, aber auch teuer bezahlt, denn die Rote Karte für Rittler wiegt in der aufgrund der aktuellen Personalsituation schwer. Altenschwands Trainer Hubert Scheinost hofft, dass gegen Stulln zumindest Brunner und Eichinger wieder zur Verfügung stehen. Mit dem kämpferischen Einsatz hofft der SVA wenigstens einen Punkt behalten zu können. "Wir sind nach einem mäßigen Start wieder einigermaßen in der Spur und fahren am Sonntag nach Altenschwand, um dort zu gewinnen", lautet die klare Ansage von Stullns Trainer Georg Winkler. Zum einen kann sich der TSV mit einem Sieg weiter vom Tabellenende entfernen und zum anderen den Abstand zum vorderen Tabellendrittel zumindest wahren. In personeller Hinsicht gibt es voraussichtlich keine Änderungen.
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