Kreisklasse West: Mit Sieg gegen Fischbach dran bleiben - Trausnitz mit großer Herausforderung
SpVgg Schönseer Land mit lösbarer Aufgabe

Patrick Herdegen, Torwart der SpVgg Schönseer Land, will seinen Kasten im Heimspiel gegen den SC Teublitz sauberhalten. Die SpVgg darf sich keinen Ausrutscher erlauben. Bild: mhs
Schwandorf. (lfj) In der Kreisklasse West konnte am letzten Sonntag der SV Kemnath (1./29) die Tabellenführung aufgrund des besseren Torverhältnisses wieder übernehmen, weil die Partie des bisherigen Spitzenreiters und Herbstmeisters SpVgg Schönseer Land (2./29) in Nabburg abgesagt wurde. Auch nicht im Einsatz war der SC Ettmannsdorf II (3./24) dessen Match gegen Fischbach verlegt wurde.

In der 15. Runde dürfte sich an der Tabellensituation kaum etwas ändern. Kemnath hat beim SV Fischbach (12./13) ebenso eine lösbare Aufgabe vor der Brust wie die Schönseer gegen den SC Teublitz (9./18), oder die Ettmannsdorfer Landesliga-Reservisten beim abstiegsgefährdeten SV Altenschwand (13./13). Der TSV Stulln (6./19) sowie der TV Nabburg (7./19) könnten dem Schlusslicht TSV Trausnitz (14./11) einen großen Dienst erweisen und bei den Mitkonkurrenten gegen den Abstieg TSV Klardorf (11./14) beziehungsweise SpVgg Bruck (10./15) punkten. Allerdings haben die Pfreimdtaler bei der FTE Schwandorf (8./19) selbst eine Herkulesaufgabe vor der Brust. Die Schwandorfer knockten zunächst Absteiger SC Kleinwinklarn (4./22) aus, die mit einer weiteren Einbuße beim SC Weinberg (5./20) den Anschluss an die Spitze ganz verlieren würden.

SV Altenschwand       So. 14.00       SC Ettmannsdorf II
Auch durch die Spielpause konnte der SV Altenschwand den Trainingsrückstand einiger Akteure nicht wettmachen. Somit gibt es gegen die, nach Meinung von SVA-Trainer Hubert Scheinost, spielstärkste Mannschaft der Liga, keine großartigen personellen Veränderungen. Es gilt für den SV mit Kampf dagegen und das eigene Tor sauber zu halten, um wenigstens einen Punkt einzufahren. Die Gäste hoffen nach dem Ausfall des Spiels am letzten Samstag dass in Altenschwand angepfiffen werden kann. Trainer Bastian Hierl hat zwei angeschlagene Spieler in seinen Reihen, doch erneut keine personellen Probleme. Er erwartet aufgrund der wohl nicht einfachen Platzverhältnisse ein schweres Match, indem für die Reservisten jedoch nur ein Sieg in Frage kommt, um am Führungsduo dranzubleiben.

TSV Klardorf       So. 14.00       TSV Stulln
Die Aufgabe gegen Stulln werde alles andere als leicht, meint Klardorfs Abteilungsleiter Michael Schmid, der aber gleichwohl weiß, dass die Mannschaft seines Trainers Jürgen Ubykin unbedingt drei Punkte benötigt. Die Klardorfer beklagen drei angeschlagene Spieler, so dass Akteure der "Zweiten" ran müssen. Beim TSV Stulln hat sich zu den Verletzten während der Woche auch noch eine Grippewelle gesellt. Trainer Georg Winkler gibt sich jedoch kämpferisch und meint, "obwohl wir personell aus dem letzten Loch pfeifen, wollen wir in Klardorf etwas mitnehmen, um den Abstand nach hinten zu halten". Die Aufstellung wird sich erst kurzfristig entscheiden.

FTE Schwandorf       So. 14.00       TSV Trausnitz
Schlecht, aber erfolgreich gespielt hat die Eintracht in Kleinwinklarn laut Trainer Rupert Frimberger. Gegen Trausnitz will sie ihrem Anhang endlich mal wieder einen Heimsieg präsentieren. Die Stimmung im Lager der Kreisstädter ist positiv, zumal mit J. Jäger, Lehner, Trepte und Lunzer gleich vier Stammspieler zurückkehren. "Der Sieg gegen Klardorf war der Schritt in die richtige Richtung, aber trotzdem sind wir nach wie vor mit Abstand Letzter", konstatiert der Trausnitzer Trainer Sebastian Lang, der sein Team in Schwandorf in krasser Außenseiterrolle sieht. Aufgrund der bisher schwachen Auswärtsleistungen wäre eine enorme Leistungssteigerung nötig, um mit einer kämpferischen Einstellung wie zuletzt, auch bei der Eintracht nicht leer auszugehen. Bis auf den angeschlagenen Richthammer bleibt der Kader gleich.

SC Weinberg       So. 14.00       SC Kleinwinklarn
Mit starken Ergebnissen in den letzten drei Spielen konnte sich der SC Weinberg in der Tabelle bis auf den 5. Platz hocharbeiten. Auch im Heimspiel gegen den SC Kleinwinklarn rechnet sich die Truppe von Trainer Richard Wagner etwas aus und will dementsprechend leidenschaftlich zu Werke gehen. Nach der überraschenden und total überflüssigen Niederlage gegen Eintracht Schwandorf am letzten Sonntag gilt es jetzt für Kleinwinklarn, auf dem Schwandorfer Weinberg zu punkten. Trainer Harald Zisler hofft auf eine couragierte Leistung seiner Mannschaft, die bei einer erneuten Einbuße wohl einen vorderen Platz endgültig abschreiben könnte.

SpVgg Schönseer Land       So. 14.00       SC Teublitz
"Mit Teublitz kommt ein Gegner, den ich stärker einschätze, als es sein Tabellenplatz aussagt, so dass ich mit einem 1:0-Sieg wie im Hinspiel zufrieden wäre", sagt SpVgg-Trainer Hans-Jürgen Linge. Dazu wünscht er sich eine bessere Balance zwischen Defensivarbeit und schnellem Angriffsspiel, verbunden mit mehr Effektivität im Torabschluss. Personell kann der Coach aus dem Vollen schöpfen. Nach der unglücklichen Heimniederlage gegen Weinberg will der SC Teublitz in Dietersdorf gegen den Top-Favoriten der Liga versuchen, mindestens einen Punkt zu entführen. Mit Niedermeier und Dobmeier kehren zwei Spieler zurück. Fraglich ist Zimbelmann.

SpVgg Bruck       So. 14.00       TV Nabburg
Wie hat die SpVgg Bruck die 0:6-Klatsche von Kemnath verdaut? Dies ist die große Frage vor dem wichtigen Heimspiel gegen starke Nabburger, in dem die Elf von Trainer Mario Eckl dringend dreifach punkten muss. Die SpVgg will von Beginn an leidenschaftlich kämpfen und versuchen, die drei Punkte in Bruck zu behalten. Nach durchaus zufriedenstellender Hinrunde will der TV Nabburg die im Heimspiel verlorenen Punkte aus Bruck entführen. Von der hohen Niederlage des Gastgebers am letzten Wochenende wollen sich die Nabburger nicht blenden lassen, denn diese werden nun noch mehr Motivation entwickeln, um zu punkten. Personell ergibt sich beim TV gegenüber den letzten Spielen keine Änderung.

SV Fischbach       So. 14.00       SV Kemnath/Bu.
Die Fischbacher wollen gegen Kemnath die Leistung der zweiten Halbzeit von Stulln abrufen, dem Topfavoriten Paroli bieten und zumindest einen Teilerfolg erzielen. Sollte alles passen, wäre auch ein Sieg möglich, ist sich SVF-Coach Robert Schafbauer sicher. Die Mannschaft ist heiß, den Favoriten zu stürzen, wobei der Trainer bis auf Stammkeeper Fink aus dem Vollen schöpfen kann. Die Gäste wollen den Gastgeber auf keinen Fall an ihrem Tabellenplatz messen, sondern an den Duellen zu Kreisligazeiten. Die Kemnather werden sich demnach auf ein Kampfspiel einstellen und versuchen, mindestens einen Zähler mitzunehmen. Trainer Gerry Lösch kann aus dem Vollen schöpfen, zumal auch der zuletzt fehlende Birner wieder dabei sein dürfte.
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