Kreisklasse West: Remis hilft SpVgg Schönseer Land
Sprung an die Spitze

Schwandorf. (aho) In der Kreisklasse West wurde die Tabelle mit zwei Nachholspielen am Mai-Feiertag begradigt. Durch das 1:1 im Duell mit dem SC Ettmannsdorf II (41) übernahm die SpVgg Schönseer Land (45) wieder die Tabellenspitze und ist auf dem besten Weg, in die Kreisliga aufzusteigen. Zu einem glücklichen 4:2-Erfolg über den TSV Stulln (29) kam der TV Nabburg (34).

Schönseer Land       1:1 (0:0)       SC Ettmannsdorf II
Tore: 1:0 (56.) Thomas Ebneth, 1:1 (75./Foulelfmeter) Akin Akdogan - SR: Manfred Schloderer (FTE Schwandorf) - Zuschauer: 60 - Gelb-Rot: (75.) Thomas Ebneth (Schönseer Land) wegen Foulspiel

(aho) Am Ende mussten die Ettmannsdorfer froh über das Remis sein, denn wegen der überlegen geführten zweiten Halbzeit hätte die SpVgg Schönseer Land den Platz als Sieger verlassen können. In der ersten Hälfte sahen die Zuschauer eine ausgeglichene Partie ohne Torchancen, in der die beiden Abwehrreihen herausragten. Die beste für den Gast vergab Christian Fohringer (40.), als er den Ball nicht richtig traf. Nach dem Wiederanpfiff zog sich der SCE II weit zurück, die SpVgg bestimmte das Geschehen. Die Heimelf ging in der 56. Minute durch Thomas Ebneth in Führung und hätte anschließend den Vorsprung ausbauen können. Immer wieder stand jedoch der Ettmannsdorfer Keeper Christian Bleistein im Weg. Ein von Akin Akdogan verwandelter Strafstoß brachte dem Gast den Ausgleich. Pech hatten die Platzherren, dass der SR ein Handspiel im Gästestrafraum nicht sah.

TV Nabburg       4:2 (3:1)       TSV Stulln
Tore: 1:0 (2.) Jan Marek, 2:0 (3.) Johannes Blödt, 3:0 (18.) Felix Scharf, 3:1 (37./Foulelfmeter) Wilhelm Frank, 3:2 (49.) Dennis Humbs, 4:2 (60.) Lukas Schmid - SR: Tobias Thanner (SC Kreith) - Zuschauer : 200 - Gelb-Rot: (85.) Roman Karel (Nabburg) Foulspiel, (88.) Dominik Linsmeier (Stulln) Meckern, (93.) Fabian Mois (Stulln) Foulspiel

(aho) Etwas glücklich war der Erfolg des TV Nabburg in diesem Nachholspiel. Weil der TSV Stulln in den ersten Minuten verschlafen wirkte, nutzten die Gastgeber dies mit drei Treffern zu einem vermeintlich klaren Vorsprung. Danach wurde der Gast immer stärker, das Anschlusstor kurz vor der Pause war die logische Folge. Auch nach dem Wechsel bestimmte die Winkler-Elf das Geschehen. Der TSV machte Druck, war ständig in der Vorwärtsbewegung, scheiterte aber immer wieder am Nabburger Torwart. Einen der wenigen Konter schloss Schmid nach einer Stunde mit dem 4:2 ab. Bis zum Ende waren die Stullner das aktivere Team mit den besseren Möglichkeiten.
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