Kreisklasse West: Schlusslicht SV Diendorf muss zum TV Nabburg - Liga hofft auf SC ...
Stadtderby im Blickpunkt

Wernberg. (lfj) In der Kreisklasse West droht das punktgleiche Führungsduo DJK Gleiritsch (1./24) und TSV Stulln (2./24) der Konkurrenz davonzueilen. Hoffnungsträger am 10. Spieltag ist der SC Kreith/Pittersberg (3./17). Die Elf von Trainer Mario Albert empfängt am Sonntag den Spitzenreiter und könnte nur bei einem Sieg den Abstand verkürzen und ein ernsthafter Konkurrent werden.

Leichter ist die Aufgabe für die Stullner gegen den zuletzt arg gerupften SC Weinberg (9./10). Will der SV Trisching (4./16) die Verfolgerrolle behalten, muss er bei Mitaufsteiger TuS Dachelhofen (13./7) dreifach punkten. Im Blickpunkt steht auch das Nabburger Stadtderby zwischen dem TV Nabburg (5./12) und Schlusslicht SV Diendorf (14./6), wobei die Gäste mehr unter Druck stehen und unbedingt gewinnen müssen, um hinten raus zu kommen. Die SG Pertolzhofen/Niedermurach (6./12) ist Favorit gegen den TSV Trausnitz (12./8), der lange kein Erfolgserlebnis mehr feiern durfte.

SV Haselbach       So. 15.15       FTE Schwandorf
Gegen die Eintracht erwarten die Haselbacher ein schweres Heimspiel, aber sie müssen punkten, um nicht in den Tabellenkeller zu rutschen. Ein Großteil der Spieler beim SV ist einsatzbereit und will versuchen, mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung die Negativbilanz gegen den Gast aufzupolieren.

"Ich habe alle Mann wieder dabei. Wir werden alles versuchen, um gegen den kampfstarken Aufsteiger einen Dreier einzufahren", drückt sich Eintracht-Trainer Tom Stenzel klar aus. Er erwartet ein interessantes Spiel, weil beide Mannschaften den Anschluss ans Mittelfeld nicht verlieren wollen und deshalb nur ein Sieg zählt.

TuS Dachelhofen       So. 15.15       SV Trisching
"Die beiden Unentschieden zuletzt brachten uns nicht wirklich weiter", so Dachelhofens Trainer Oliver Birk. Um etwas durchatmen zu können, wäre gegen Trisching ein Dreier enorm wichtig. Allerdings sieht der TuS die Gäste als haushohen Favoriten. Deshalb müsste alles, passen, um zu einem Heimdreier zu kommen, meint Birk. Er hofft, das Gästetorjäger Schatz an die Leine gelegt werden kann.

Nach einer kleinen Schwächephase will der SV Trisching wieder Fahrt aufnehmen. Ähnlich wie gegen Trausnitz, erwartet SV-Trainer Martin Heimler in Dachelhofen ein kampfbetontes Spiel, bei dem es um jeden Zentimeter Boden geht. Wieder dabei sind Radlsteiner und Axtmann, der Einsatz der Schatz-Brüder ist dagegen fraglich.

TSV Trausnitz       So. 15.15       Pertolzh./Niederm.
Die Trausnitzer verdienten sich nach Meinung ihres Spielertrainer Sebastian Lang in Trisching den einen Punkt, weil sie den Kampf annahmen und dafür belohnt wurden. "Um uns aus der Abstiegszone befreien zu können, brauchen wir die nächsten Wochen die gleiche Einstellung", gibt der TSV-Coach vor und speziell gegen Pertolzhofen/Niedermurach soll dies schon umgesetzt werden, um mit einem Dreier den Anschluss herzustellen. Manko ist, dass zu wenige Chancen herausgespielt werden, was sich dringend ändern sollte.

Drei wichtige Punkte holten die Gäste gegen Klardorf, wobei die Defensive gut stand und im Angriff die Chancen effektiv genutzt wurden. Ziel in Trausnitz ist der zweite Sieg in Folge, um den Abstand nach hinten zu vergrößern. Trainer Claus Frank steht der komplette Kader zur Verfügung.

TSV Klardorf       So. 15.15       1. FC Schwandorf
"An unserer Situation hat sich auch durch die Niederlage in Pertolzhofen nichts geändert. Wir müssen weitermachen und wollen am Sonntag gegen den Club auf jeden Fall punkten", fordert Klardorfs Trainer Martin Striedl. Dies soll gegen den schwer einzuschätzenden Gast mit der nötigen Konzentration und Einsatzbereitschaft gelingen.

Mangelndes Selbstvertrauen machen die Schwandorfer für die ernüchternde Heimniederlage gegen Stulln verantwortlich. Um in Klardorf etwas zu holen, fordert Trainer Uwe Beinhölzl deutlich besseres Abwehrverhalten und mehr Selbstvertrauen. Schießl ist gesperrt, dafür kehren Broz und Schicker zurück.

TSV Stulln       So. 15.15       SC Weinberg
"Das Match gegen Weinberg wird bestimmt kein Selbstläufer", warnt Stullns Trainer Girgl Winkler und fügt hinzu; "Wenn wir auch diese Partie gewinnen wollen, muss die Spannung hochgehalten, in der Abwehr erneut konzentriert gearbeitet und mit Elan und Siegeswillen zu Werke gegangen werden." Beim TSV fehlen Ries (Urlaub) und Lippert (verletzt).

Beim SC Weinberg machte sich zuletzt ein Abwärtstrend bemerkbar, der mit empfindlichen Schlappen bestraft wurde. Beim Spitzenteam in Stulln sieht SC-Trainer Richard Wagner sein Team in einer krassen Außenseiterrolle, bei der kaum jemand mit etwas Zählbarem rechnet. Die Kreisstädter wollen aber genau diese Rolle zu einer Trotzreaktion nutzen und alles dafür geben, um für eine Überraschung zu sorgen.

SC Kreith/Pittersberg       So. 15.15       DJK Gleiritsch
In den Kreither Köpfen schwebt natürlich ein Heimsieg gegen den Tabellenführer herum. Damit bliebe die Mannschaft von Trainer Mario Albert selbst in der Verfolgerrolle und könnte zudem das Geschehen an der Spitze spannender machen. Um das zu realisieren, ist aber eine überdurchschnittliche Leistung und Tagesform nötig. Beim SC steht der gesamte Kader zur Verfügung, nur hinter dem Einsatz der angeschlagenen Kiendl und Fick steht ein Fragezeichen. Den 5:0-Erfolg gegen ersatzgeschwächte Nabburger sah Gleiritschs Trainer Alex Götz lediglich als Pflichtsieg.

Beim Tabellendritten erwartet er ein schweres Spiel gegen einen kämpferisch und spielerisch guten Gegner, der zudem starke Individualisten in seinen Reihen hat. Darauf will der DJK-Coach seine Mannschaft einstellen und auf alle Fälle punkten. Personell gibt es keine Veränderungen, Galli und Babl fehlen weiter.

TV Nabburg       So. 15.15       SV Diendorf
Ohne etatmäßigen Stürmer war für Nabburg in Gleiritsch trotz eines großen Kampfes nichts zu holen. Jetzt hofft der TV im Derby gegen Diendorf das verlorene Terrain wieder zurückerobern zu können. Die Offensivreihe mit Blödt, Karel und Malcat ist zwar wieder dabei, doch die Verletzung von Marek, der wohl bis zur Winterpause ausfallen wird, wiegt schwer. Dennoch ist Trainer Walter Bauer zuversichtlich, die Punkte in Nabburg behalten zu können.

Diendorfs Trainer Udo Braunschläger erkannte gegen Haselbach gegenüber den letzten Spielen eine Leistungssteigerung bei seiner Truppe. Im Stadtderby beim TV Nabburg fordert es von seinen Mannen höchste Motivation und eine verbesserte Chancenverwertung, dann ist er zuversichtlich, etwas Zählbares mit über die Naab nehmen zu können. Bis auf Schärtl hat der SV alle Spieler zur Verfügung.
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