Kreisklasse West: SpVgg empfängt den SC Ettmannsdorf II - Derby TV Nabburg gegen Stulln ...
Das Duell der Führenden im Schönseer Land

Obwohl es auf diesem Bild anders aussieht, die Schönseer (Christian Singer oben) kamen beim TSV Stulln (Manuel Tietz am Boden) vergangenes Wochenende nichts ins Stolpern. Am Samstag empfängt die SpVgg den SC Ettmannsdorf II zum Spitzenspiel. Bild: Baehnisch
Schwandorf. (lfj) Am 18. Spieltag musste der SV Kemnath (3./35) in der Kreisklasse West sowohl die punktgleiche SpVgg Schönseer Land (1./38) als auch den SC Ettmannsdorf II (2./36) an sich vorbeiziehen lassen. Am Karsamstag duellieren sich die beiden Führenden, so dass die Buchberg-Elf mit einem Sieg beim SC Weinberg (8./21) zumindest einen Kontrahenten wieder überholen könnte. Leise Hoffnungen macht sich auch der TV Nabburg (4./30) noch. Er muss allerdings am Wochenende zuschauen, denn das Derby gegen den TSV Stulln (6./26) wurde abgesagt. Somit kann der SC Kleinwinklarn (5./29) mit einem Sieg bei der SpVgg Bruck (12./19) am TV vorbeiziehen.

Viele Teams in Gefahr

Die Abstiegszone beginnt bei Platz sieben, der nur drei Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz besitzt. Am 19. Spieltag treffen sechs abstiegsgefährdete Mannschaften in direkten Duellen aufeinander.

SpVg Schönseer Land       Sa. 16.00       SC Ettmannsdorf II
Dem Auftakt nach Maß mit überzeugender Leistung in Stulln will die SpVgg im Spitzenspiel gegen die Landesliga-Reserve ihre Ambitionen auf den Titel untermauern. Trainer Hans-Jürgen Linge erwartet aber eine extrem schwere Aufgabe gegen einen spielerisch starken Gast, gegen den sich die SpVgg aber für die 0:.3-Hinspielniederlage revanchieren will. Fleck und Flöttl fallen wahrscheinlich aus. Ins gleiche Horn bläst Gästetrainer Sebastian Hierl, der mit der Auftaktleistung gegen Weinberg zufrieden war und ohne personelle Probleme in den Landkreis-Osten reisen kann. Er hofft dass seine Truppe den Vorrundensieg in wichtigen Sechs-Punkte-Match wiederholen kann. Er wäre letztendlich aber auch mit einem Punkt zufrieden.

SC Teublitz       Sa. 16.00       TSV Trausnitz
"Dass wir die Punkte gegen andere Teams als gegen Kleinwinklarn holen müssen war klar", meint Teublitz' Trainer Oliver Birk, der seine Truppe eher beim Sechspunktespiel gegen Trausnitz in der Bringschuld sieht. Nach der schweren Verletzung von Spielmacher Dobmeier muss die Mannschaft noch enger zusammenrücken um die Punkte in Teublitz zu behalten. "Der verdiente Punktgewinn gegen Trausnitz sollte uns Selbstvertrauen gegeben haben um beim wichtigen Match in Teublitz die Punkte entführen zu können", hofft TSV-Spielertrainer Sebastian Lang, dem der gesamte Spielerkader zur Verfügung steht. Etwas Zählbares wäre wichtig um den Anschluss nicht zu verlieren.

SpVgg Bruck       Sa. 16.00       SC Kleinwinklarn
Für die Brucker geht der Abstiegskampf unvermindert weiter. Die Hoffnung auf dem Match gegen Kleinwinklarn ruht darauf, dass die Gäste aufgrund ihrer gesicherten Position nicht alles in die Waagschale werfen werden und die SpVgg eine gute Tagesform erwischt. Es müssen drei Punkte her. Gäste-Spielertrainer Markus Rüdiger lobt den Trainingseifer und die Einstellung seiner Mannschaft, die ohne großen Druck nach Bruck fahren kann. Mit derselben Einstellung wie zuletzt gegen Teublitz, aber einer spielerischen Steigerung will der Sportclub die drei Punkte mitnehmen.

TSV Klardorf       Sa. 16.00       SV Altenschwand
In dieser Saisonphase müssen vor allem die Heimspiele gewonnen werden, weiß Klardorfs Abteilungsleiter Michael Schmid. Dies gilt natürlich insbesondere gegen den punktgleichen und direkten Mitkonkurrenten im Abstiegskampf aus Altenschwand, gegen den ein Sieg Pflicht ist. Trainer Jürgen Ubykin hat alle Mann zur Verfügung. Durch eine keineswegs zufriedenstellende Leistung ließ der SV Altenschwand nach Meinung seines Trainers Hubert Scheinost gegen Bruck zwei eminent wichtige Punkte liegen. Somit ist der Druck für die Partie in Klardorf noch höher, dort die drei Punkte zu holen. Haftmann fehlt beruflich bedingt, ansonsten sollten beim SVA alle Spieler rechtzeitig fit werden.

FTE Schwandorf       Sa. 16.00       SV Fischbach
Nach dem Coup beim Spitzenreiter in Kemnath, den die Eintracht mit dem 1:0-Sieg stürzte, wollen die Kreisstädter mit einem Heimsieg gegen Mitkonkurrent Fischbach den Abstand nach hinten wahren oder vergrößern. Dabei gilt es, endlich auch vor eigenem Anhang mal wieder zu überzeugen und keine Frage am Sieger aufkommen zu lassen. Nach zwei Niederlagen gegen direkte Konkurrenten im Abstiegskampf, gilt es für Fischbach darum, verlorenes Selbstvertrauen zurück zu gewinnen. In Schwandorf sieht SV-Trainer Robert Schafbauer sein Team als krassen Außenseiter, so dass ein Remis bereits ein großer Erfolg wäre, zumal der SV personell am Krückstock geht.

SC Weinberg       Sa. 16.00       SV Kemnath/Bu.
"Trotz überlegener zweiter Halbzeit ging das Derby in Ettmannsdorf leider verloren", trauert Weinbergs Trainer Richard Wagner den verlorenen Punkten doch etwas nach. Dies bedeutet, dass der SC aufgrund der Tabellensituation gegen Kemnath unbedingt punkten muss. Dies gilt allerdings auch für die Gäste, die mit der unnötigen Heimniederlage gegen die Eintracht einen Rückschlag im Titelkampf hinnehmen mussten. SVK-Coach Gerry Lösch erwartet ein Kampfspiel auf Biegen und Brechen und eine stark verbesserte Chancenverwertung, um auf dem Weinberg zu bestehen. M. Gebert und M.Birner fallen aus, hinter den Einsätzen von Kumeth und Wagner stehen Fragezeichen, trotzdem will die Buchbergelf nicht leer ausgehen.
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