Kreisklasse West: SpVgg Schönseer Land reicht gegen den SC Weinberg ein Unentschieden - Auch SV ...
Aufsteiger will auch die Meisterschaft

Wernberg. (lfj) Die Kreisklasse West biegt auf die Zielgerade ein. Die SpVgg Schönseer Land (1./51) kann am Sonntag mit einem Unentschieden gegen den SC Weinberg (6./33) die Meisterschaft feiern. Der Aufstieg ist sowieso schon klar. Der SV Kemnath (2./47) sollte stark genug sein, um beim TSV Stulln (8./31) zu bestehen und den Aufstiegsplatz zu untermauern.

Der SC Ettmannsdorf II (3./45) steht auf dem Aufstiegs-Relegationsplatz. Die SpVgg Bruck (13./23) will der Relegation zum Klassenerhalt entgehen. Dazu wäre allerdings ein Sieg bei der Landesligareserve nötig, die ihrerseits den Dreier braucht, um dann am letzten Spieltag ein Endspiel um den Aufstieg in Kemnath zu erzwingen. Der SC Kleinwinklarn (4./42) muss den SV Altenschwand (11./29) besiegen und auf Ausrutscher der Ettmannsdorfer oder Kemnather hoffen, um die minimale Aufstiegschance zu wahren. Brisanz birgt das Nachbarschaftsduell zwischen Schlusslicht SC Teublitz (14./18) und dem TSV Klardorf (12./26). Schon bei einem Remis wäre der heimische Traditionsverein erstmals in seiner langen Geschichte A-Klassist.

SC Ettmannsdorf II       So. 15 Uhr       SpVgg Bruck
"Unser Spiel ist eigentlich gar nicht so schlecht, aber die Chancenverwertung ist miserabel", so SCE-Trainer Bastian Hierl, der nach zwei hergeschenkten Punkten hofft, dass seine Mannschaft gegen Bruck Nervenstärke beweist und die drei Punkte einfährt. Bis auf zwei verletzte Spieler sind bei der Landesliga-Reserve alle Mann an Bord.

Für die Gäste ist es die allerletzte Chance, mit einem Sieg der Abstiegs-Relegation vielleicht doch noch zu entgehen. Allerdings könnte die Aufgabe für das Team von Trainer Mario Eckl kaum schwerer sein als bei den Ettmannsdorfer Reservisten, die aufsteigen wollen. Die SpVgg will aber für eine Überraschung sorgen.

SpVgg Schönseer Land       So. 15 Uhr       SC Weinberg
Nachdem der Aufstieg perfekt ist, richtet sich der Fokus der SpVgg nun auf den Meistertitel, der schon am Sonntag gegen Weinberg zementiert werden könnte. Dazu sind aber 90 Minuten Konzentration notwendig, wobei die Mannschaft ohne Druck aufspielen und die makellose Heimbilanz beibehalten sollte. Bis auf den verletzten Dietl kann Trainer Hans-Jürgen Linge alle Mann aufbieten.

Die Gäste sind mit der Saison als Aufsteiger mehr als zufrieden und fahren mutig ins Schönseer Land zum Spitzenreiter. Vielleicht können sie ja im Meisterschaftsrennen das Zünglein an der Waage spielen und die Meisterfeier des Gastgebers zumindest vertagen.

TV Nabburg       So. 15 Uhr       FTE Schwandorf
Beim TV Nabburg ist Rehabilitation für die unnötige Niederlage in Klardorf angesagt. Beide Teams befinden sich im gesicherten Mittelfeld und können befreit aufspielen. Die Personalsituation beim TV bezeichnet Abteilungsleiter Andreas Eckl allerdings als dramatisch, denn es fehlt ein halbes Dutzend Spieler. Lediglich Blödt stößt wieder zum Kader.

Für die Gäste ist die Saison gelaufen, dennoch will die Eintracht ihre Auswärtsstärke noch einmal unter Beweis stellen und in Nabburg punkten. Für Trainer Rupert Frimberger ist es das letzte Auswärtsspiel bevor er zum Saisonende aufhört.

SC Teublitz       So. 15 Uhr       TSV Klardorf
"Mit der Einstellung von Sonntag werden wir gegen Klardorf keinen Blumentopf gewinnen", ist sich der Teublitzer Trainer Oliver Birk sicher. Nachdem auch noch Abwehrspieler Roidl ausfällt, ist es das Ziel, sich achtbar aus der Affäre zu ziehen.

Die Gäste schweben noch in Abstiegsgefahr und brauchen unbedingt den Dreier in Teublitz, um einen entscheidenden Schritt in Richtung Klassenerhalt zu machen, oder diesen vielleicht schon unter Dach und Fach zu bringen. Trainer Jürgen Ubykin warnt eindringlich davor, den so gut wie abgestiegenen Gastgeber zu unterschätzen.

SC Kleinwinklarn       So. 15 Uhr       SV Altenschwand
"Wir haben letzte Woche zwei Punkte und so wohl auch die letzte Möglichkeit zur Aufstiegs-Relegation verspielt", ärgert sich Kleinwinklarns Spielertrainer Markus Rüdiger. Dennoch hat der SC eine gute Rückrunde gespielt, welche er mit einer guten Leistung im letzten Heimspiel krönen will. Allerdings fehlen drei verletzte Stammspieler.

Die Gäste konnten zuletzt in Sachen Klassenerhalt fast schon alles klar machen. Um die letzten Zweifel zu beseitigen, will der SV in Kleinwinklarn nicht leer ausgehen. Duscher fällt verletzt aus, Jäger und Reiger sollten dafür wieder dabei sein.

TSV Trausnitz       So. 15 Uhr       SV Fischbach
Nach der schwachen Leistung von Kemnath erwartet der Trausnitzer Spielertrainer Wastl Lang im letzten Heimspiel gegen Fischbach nochmal eine Leistungssteigerung. Ziel ist es, sich mit einem Heimsieg vom Anhang zu verabschieden. Bis auf den langzeitverletzten Schmid stehen alle Spieler zur Verfügung.

Fischbach konnte am letzten Sonntag die Klasse sichern, kann also ohne Druck ins Pfreimdtal fahren, wo es aber laut Trainer Robert Schafbauer schwierig wird, etwas zu holen. Die Eckpfeiler Hofbauer und Heigl werden fehlen, ebenfalls der junge Torwart Seidl. So muss wieder ein Feldspieler das Tor hüten.

TSV Stulln       So. 15 Uhr       SV Kemnath/B.
Der überraschende, aber auch verdiente Punktgewinn in Ettmannsdorf, macht den Stullnern Mut, auch gegen Kemnath ein gutes und hoffentlich erfolgreiches Match abzuliefern. Aufgrund des bereits dezimierten Kaders und weiteren vier Ausfällen heißt es aber, "wer einigermaßen fit ist und laufen kann, der spielt", dämpft Trainer Georg Winkler etwas die Erwartungen.

Durch die Ergebnisse am letzten Spieltag konnte sich der SV Kemnath einen kleinen Vorteil schaffen, den er bis zum Schluss behalten will, den der SV will ja aufsteigen. In Stulln erwartet Trainer Gerry Lösch allerdings einen "schweren Brocken". Die Kemnather wissen, um was es geht und wollen nicht verlieren.
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