Kreisklasse West: SV Trisching heiß auf die DJK Gleiritsch - Stulln gegen SC Kreith - TSV ...
Echte Bewährungsprobe für den Spitzenreiter

Schwandorf. (lfj) Auch die Kreisklasse West steht am Wochenende vor dem offiziellen Jahresfinale. Vorerst steht am nächsten Sonntag nur ein Nachholspiel zwischen dem FC Schwandorf und dem SV Trisching an. Spitzenreiter DJK Gleiritsch (1./43) spielte bislang eine herausragende Runde und konnte sich einen Sieben-Punkte-Vorsprung erarbeiten. Im letzten Match des Jahres hat die Elf von Trainer Alex Götz beim starken Aufsteiger SV Trisching (5./25) eine echte Bewährungsprobe zu bestehen. Ob der Vorsprung, mit dem die DJK in die Winterpause geht, zusammenschmilzt, ist eher unwahrscheinlich, zumal Verfolger TSV Stulln (2./38) gegen den SC Kreith (4./27) ebenfalls keine leichte Aufgabe hat.

Der TV Nabburg (3./28) kann seinen hervorragenden dritten Platz mit in die Pause nehmen wenn er seinen abstiegsgefährdeten Gast TSV Klardorf (9../16) nicht unterschätzt. Der TSV Trausnitz (11./14) braucht dringend einen Heimdreier im Kellerduell gegen den SV Haselbach (14./12).

FC Schwandorf       Sa. 14.15       FTE Schwandorf
Der "Club" steht nach einer Misserfolgsserie mit dem Rücken zur Wand. Nachdem die Truppe von Trainer Uwe Beinhölzl am letzten Spieltag auf den Abstiegs-Relegationsplatz abrutschte, droht sie nun sogar auf einem direkten Abstiegsplatz überwintern zu müssen. Deshalb fordern die Verantwortlichen im schweren Derby gegen die erstarkte Eintracht, alles zu geben, um da hinten wieder rauszukommen. "Meine Jungs wollen auch das letzte Match des Jahres gewinnen, um die positive Entwicklung der letzten Wochen fortzuführen", ist Eintracht-Trainer Tom Stenzel zuversichtlich, auch beim Derby dreifach punkten zu können. Aktuell fehlen fünf Spieler.

TSV Trausnitz       So. 14.15       SV Haselbach
Nach der verdienten Niederlage in Dachelhofen steckt der TSV Trausnitz tief im Abstiegskampf. "Der Mannschaft fehlt derzeit das Selbstvertrauen und sie weist eine zu hohe Fehlerquote auf", bemerkt Spielertrainer "Wastl" Lang kritisch. Gegen Haselbach hat der TSV noch einmal ein Sechs-Punkte-Spiel vor der Brust, in dem ein Heimsieg Pflicht ist. Die personelle Misere entspannt sich ein wenig. Den Schwung aus dem Sieg gegen Klardorf will der SV Haselbach mit nach Trausnitz nehmen und nach hervorragendem Trainingsbesuch nicht leer ausgehen. "Mit einem Sieg wären wir wieder voll im Rennen um den Klassenerhalt", meint Spielleiter Stefan Fischer zuversichtlich.

Pertolzh./N'murach       So. 14.15       TuS Dachelhofen
Aufgrund fehlender Torgefahr war die dritte Rückrundenniederlage der SG Pertolzhofen/Niedermurach bei der Eintracht die logische Konsequenz. "Die Mannschaft muss spielerisch wieder zulegen und sich mehr Chancen erarbeiten", fordert SG-Co-Trainer Florian Winderl, der einen Sieg gegen Dachelhofen zur Pflicht ausruft. Der Kader bleibt zur Vorwoche unverändert. "Nach dem wichtigen Sieg gegen Trausnitz wollen wir zum Jahresabschluss auch aus Pertolzhofen etwas Zählbares mitnehmen", so TuS-Trainer Oliver Birk. Mit der gleichen Einstellung wie zuletzt, sollte minimal ein Punkt möglich sein. Birk schiebt die Favoritenrolle aber dem Gastgeber zu. Personell gibt es keine Veränderungen.

SC Weinberg       So. 14.15       SV Diendorf
Der SC Weinberg bewegt sich gefährlich nahe an den Abstiegsplätzen und will auf gar keinen Fall auf einem solchen überwintern. Deshalb fordert Trainer Richard Wagner von seinen Jungs gegen die zuletzt starken Diendorfer vollste Konzentration und den nötigen Siegeswillen, um die drei Punkte gutschreiben zu können. Den positiven Trend will der SV Diendorf auch auf dem Weinberg fortsetzen und sich mit einem Sieg in die Winterpause verabschieden. Dies wäre auch wichtig, um sich im vorderen Mittelfeld festzusetzen. Trainer Udo Braunschläger will, dass sich seine Truppe noch einmal voll reinhängt und alles gibt. Beruflich bedingt fehlt Strehl.

SV Trisching       So. 14.15       DJK Gleiritsch
"Nach der sehr bitteren Niederlage in Kreith, bei der wir sehr viele Chancen liegen ließen und in den letzten Minuten den Sieg aus der Hand gaben, müssen wir uns neu ordnen", meinte Trischings Trainer Martin Heimler. Mit dem Spitzenreiter kommt die beste Mannschaft der Liga nach Trisching, vor deren Serie der SV-Coach den Hut zieht. Als klarer Außenseiter will sich der SV aber nicht ohne Gegenwehr geschlagen geben, wobei der Kader unverändert bleibt. Sehr zufrieden zeigt sich Gästetrainer Alex Götz mit dem bisherigen Saisonverlauf seiner Mannschaft. Den gastgebenden SV Trisching schätzt er als sehr gute, junge Mannschaft ein, will aber dort auf keinen Fall verlieren. Seine Mannschaft wird ohne personelle Veränderungen gut vorbereitet sein.

TSV Stulln       So. 14.15       SC Kreith
Als glücklich, aber nicht unverdient, bezeichnet Stullns Trainer "Girgl" Winkler das Remis zuletzt in Nabburg. Nun will der TSV mit aller Macht versuchen, das abschließende Heimspiel gegen Kreith zu gewinnen. Er sah eine zwar nicht immer qualitativ gute, aber bisher sehr erfolgreiche Saison seiner Truppe und zitiert Hermann Gerland; "Immer nur Glück ist auch Können, immer nur Pech ist auch Unvermögen". Kreiths Trainer Mario Albert gibt sich wie immer gelassen und meint knapp; "Wir wollen in Stulln gewinnen, um im vorderen Tabellendrittel dabei zu bleiben." Der SC-Coach muss im Match beim Tabellenzweiten auf Faderl und Fick verzichten.

TSV Klardorf       So. 14.15       TV Nabburg
Die Klardorfer wollen das Jahr erfolgreich abschließen. Trainer Mario Eckl ist jedenfalls zuversichtlich, mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung gegen Nabburg ein positives Ergebnis erzielen zu können. Dies wäre für den Abstiegskampf enorm wichtig. Beim abstiegsbedrohten TSV Klardorf rechnen die Nabburger mit einer ganz schweren Aufgabe. Der Gastgeber steht mit dem Rücken zur Wand und wird alle Hebel in Bewegung setzen, um zu gewinnen. Der TV möchte nach sechs Partien ohne Niederlage die Serie allerdings nicht abreißen lassen und mindestens einen Punkt mitnehmen. Die personelle Situation ist zwar nach wie vor angespannt, doch glaubt Trainer Walter Bauer, eine schlagkräftige Truppe aufs Feld schicken zu können.
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