Kreisklasse West: SV Trisching will wieder in die Spur zurück - Nabburg gegen Dachelhofen ...
Lösbar für Gleiritsch und Stulln

Schwandorf. (lfj) In der Kreisklasse West zeichnet sich immer mehr ein Alleingang der Top-Teams DJK Gleiritsch (1./28) und TSV Stulln (2./28) ab, daran änderte auch das 2:2-Unentschieden im "Spitzenduell" am letzten Sonntag nichts. In der 12. Runde haben sowohl die Gleiritscher beim TSV Klardorf (8./13), als auch die Stullner am eigenen Vogelherd gegen den SV Diendorf (12./10) lösbare Aufgaben.

Der SV Trisching (3./19) konnte nicht Schritt halten, sollte gegen Schlusslicht SV Haselbach (14./9) aber wieder in die Spur finden. Die neugegründete SG Pertolzhofen/Niedermurach (5./16) will sich weiter im oberen Tabellendrittel etablieren und strebt gegen den Traditionsclub 1. FC Schwandorf (7./13), der die breitgefächerte Abstiegszone anführt, einen weiteren Dreier an. Der TV Nabburg (6./15) hat sich wieder gefangen und will sich mit einem Sieg gegen den TuS Dachelhofen (13./10) weiter in Sicherheit bringen. Schon seit neun Partien wartet der TSV Trausnitz (11./10) auf einen Sieg, gegen den SC Weinberg (9./13) soll es endlich mal wieder klappen.

SV Trisching       So. 15.15       SV Haselbach
"Das gute Niveau der ersten Spiele war aufgrund einiger Ausfälle zuletzt nicht zu halten, deshalb haben wir gegen Pertolzhofen/Niedermurach verdient verloren", erkannte Trischings Trainer Martin Heimler. Auch hat sich Becker einen Bänderriss zugezogen und fällt länger aus, D. Schatz fehlt definitiv, die Startformation bleibt bis zum Schluss offen. Gegen Haselbach fordert der SV-Coach absolute Kampfbereitschaft, um die drei Punkte in Trisching zu behalten. Die Verantwortlichen des SV Haselbach erwarten nach der Niederlage in Dachelhofen eine Reaktion der Mannschaft. Allerdings wissen sie auch um die Schwere der Aufgabe, nachdem in Trisching in den letzten Jahren nicht viel zu holen war. Graf hat sich schwer verletzt und fällt länger aus, dafür kehren Fischer und Rester ins Aufgebot zurück.

Pertolzh./N'murach       So. 15.15       1. FC Schwandorf
Sehr zufrieden war man im Lager der SG mit der Leistung in Trisching, bei der in allen Mannschaftsteilen konzentriert gearbeitet wurde. Gegen die Schwandorfer gilt es nun, diese Leistung zu bestätigen und einen Heimdreier einzufahren. Trainer Claus Frank steht der komplette Kader zur Verfügung. Nach sieben sieglosen Begegnungen geht es für den Club aus der Kreisstadt darum, endlich wieder einmal einen Dreier einzufahren, um nicht ganz in die sehr nahe Abstiegszone abzurutschen. Dabei erwartet die Elf von Trainer Uwe Beinhölzl eine ganz schwere Aufgabe, bei der sie in kämpferischer Hinsicht voll auf der Höhe sein und den nötigen Siegeswillen an den Tag legen muss.

TSV Trausnitz       So. 15.15       SC Weinberg
Drei Unentschieden in Folge waren für die Pfreimdtaler zu wenig im Abstiegskampf, findet Spielertrainer Sebastian Lang. Gegen Weinberg erwartet die Trausnitzer der nächste schwere Gegner, gegen den sich seine Mannschaft über die gesamte Distanz keine Auszeit nehmen darf um die angepeilten drei Punkte einzufahren. Beim TSV fehlen B. Nahlovsky (beruflich) und M. Hösl (gesperrt). "Die Mannschaft ist am vergangenen Sonntag trotz großer Personalprobleme über sich hinausgewachsen", freut sich der erleichterte Weinberger Trainer Richard Wagner: "Jetzt trauen wir uns auch im Auswärtsspiel in Trausnitz etwas zu und wollen in diesem Sechs-Punkte-Spiel auf jeden Fall punkten." Bis auf den verletzten Florian Göltl stehen die zuletzt fehlenden Spieler wieder zur Verfügung.

TSV Klardorf       So. 15.15       DJK Gleiritsch
Die Klardorfer fühlen sich im Match gegen den Spitzenreiter nach Ansicht ihres Trainers Martin Striedl als krasser Außenseiter. Der TSV-Coach hofft, dass seine Mannschaft so lange wie möglich mithalten kann. Der Gleiritscher Trainer Alex Götz ärgert sich über das Remis im Spitzenspiel gegen Stulln immer noch, auch wenn es aus seiner Sicht aufgrund der zweiten Halbzeit verdient war. Er bemängelt aber die fehlende Cleverness seiner Truppe nach 2:0-Führung. Beim schwer einzuschätzenden TSV Klardorf zählt für den DJK-Coach nur ein Sieg. Personell sieht es bei der DJK gegenüber der Vorwoche wieder besser aus.

TSV Stulln       So. 15.15       SV Diendorf
Gegen die im Aufwind befindlichen Diendorfer gilt es für die Stullner nach Aussage ihres Trainers "Girgl" Winkler, die gleiche Leistung abzurufen wie zuletzt in Gleiritsch, wo sich seine Truppe hervorragend präsentierte. Um keine negative Überraschung zu erleben, müsse der TSV mit aller Macht versuchen, die drei Punkte am Vogelherd zu behalten. Winkler kann auf den gesamten Spielerkader zurückgreifen. Beim Derby in Stulln sehen sich die Diendorfer nach Aussage ihres Trainers Udo Braunschläger als krasser Außenseiter, der dort aber nichts zu verlieren hat und nur gewinnen kann. Der SV wird versuchen über den Kampf ins Spiel zu kommen und etwas Zählbares mitzunehmen. Es fehlen weiter Schärtl und Holzgartner.

SC Kreith       So. 15.15       FTE Schwandorf
Im Derby gegen die Eintracht fehlt Kreiths Trainer Mario Albert gleich ein halbes Dutzend Spieler, darunter einige Leistungsträger. Deshalb erwartet der SC-Coach alles andere als eine leichte Aufgabe, ist aber der Meinung dass Heimspiele gewonnen werden müssen. Andererseits geht es für die Gäste aus der Kreisstadt darum, nach dem Dämpfer gegen Nabburg wieder in die Spur zu finden. Die Eintracht-Verantwortlichen rechnen auf Kreiths Höhen mit einer enorm schweren Aufgabe, die nur zu meistern ist, wenn alle an einem Strick ziehen und kämpferisch voll dagegen halten.

TV Nabburg       So. 15.15       TuS Dachelhofen
Die Nabburger konnten sich etwas von der hinteren Tabellenregion absetzen. Jetzt ist es wichtig, im Heimspiel gegen Dachelhofen nachzulegen. Gegen die beste Abwehr der Liga dürfe es aber schwer werden, einen Treffer zu erzielen. In personeller Hinsicht kann Trainer Walter Bauer keine Entspannung vermelden. Boura kehrt zwar zurück, dafür ist Prey fraglich. Groß war die Erleichterung bei den Gästen nach dem Heimsieg gegen Haselbach. Für Trainer Oliver Birk wäre es nun wichtig, in Nabburg nachzulegen, wozu aber die gleiche Einstellung wie am Vorsonntag nötig ist, um das Minimalziel eines Punktes zu realisieren. Baumer und Möschl fallen für längere Zeit aus.
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