Kreisklasse West: TV empfängt den SV Trisching - Setzt Diendorf gegen Trausnitz Aufwärtstrend ...
Verfolgerduell und Derby in Nabburg

Schwandorf. (lfj) Herbstmeister DJK Gleiritsch (1./34) droht der Konkurrenz in der Kreisklasse West davon zu eilen. Die Mannschaft von Alex Götz hat den sofortigen Wiederaufstieg fest im Visier und will im Derby gegen den starken Aufsteiger SG Pertolzhofen/Niedermurach (6./20) einen weiteren Dreier gutschreiben. Der TSV Stulln (2./29) schwächelte zuletzt und ist seit drei Spielen ohne Sieg. Beim abstiegsgefährdeten TuS Dachelhofen (13./10) sollte die Elf von "Girgl" Winkler in die Erfolgsspur zurückfinden. In Lauerstellung liegt nach wie vor der SV Trisching (3./22), bei einem Spiel weniger. Aber im Verfolgerduell und Derby beim TV Nabburg (4./21) erscheint der Ausgang völlig offen.

Im Nachbarschafts-Schlager zwischen Schlusslicht SV Haselbach (14./9) und dem SC Kreith (5./21) hoffen die Gastgeber auf den Derbycharakter und drei Punkte gegen den Abstieg. Die Gäste wollen ebenfalls siegen, um vorne dabei zu bleiben. Um viel geht es auch in den Spielen des SV Diendorf (8./16) gegen den TSV Trausnitz (10./13) und des SC Weinberg (12./13) beim 1. FC Schwandorf (9./14).

SC Weinberg       Sa. 15.15       1. FC Schwandorf
Nur drei Punkte aus den letzten sechs Begegnung sorgten beim SC Weinberg für eine prekäre Tabellensituation. Im Derby gegen den Club aus der Stadt will die Truppe von Trainer Richard Wagner alles geben, um von den Abstiegsrängen wegzukommen. Die Gäste stimmten der Bitte des Gastgebers, das Spiel auf Samstag zu verlegen, zu. Die Club-Verantwortlichen hoffen, dass die Köpfe ihrer Spieler nach dem Tod des langjährigen Funktionärs "Charly" Langner frei sind. Bis auf Bäßler stehen den Kreisstädtern in diesem Derby alle Mann zur Verfügung.

SV Haselbach       Sa. 16.00       SC Kreith
Gegen Nabburg zeigte Haselbach zwei verschiedene Gesichter. In der starken zweiten Halbzeit vergab der SV allerdings zu viele Chancen, weshalb Spielertrainer Daniel Friedl während der Woche genau dort den Hebel ansetzte. Im Derby gegen Kreith fühlen sich die Haselbacher als krasser Außenseiter. Sie sehen das aber auch als Chance. Graf und Fischer fallen verletzt aus, Gottschalk und Brazozowski sind wieder dabei. Gästetrainer Mario Albert muss Faderl, Kraus und P. Schulz ersetzen. Nach der guten Leistung gegen Dachelhofen ist die Zuversicht bei den Kreithern groß.

FTE Schwandorf       So. 13.45       TSV Klardorf
"Meine junge Mannschaft will den positiven Trend der letzten Wochen aufrecht erhalten und mit einem Sieg gegen den die kampfstarken Klardorfer dem oberen Mittelfeld näher kommen", sagt Eintracht-Trainer Tom Stenzel. Alle Spieler sind fit und gerüstet für das Vorhaben, die Heimbilanz aufzupolieren. An der Lage hat sich für die Klardorfer Gäste nichts geändert. Trainer Martin Striedl fordert langsam einmal wieder zu punkten, um nicht auf einem Nichtabstiegsplatz zu überwintern.

TV Nabburg       So. 14.15       SV Trisching
Der TV Nabburg hat sich durch drei Siege am Stück freigeschwommen und würde diese Serie gegen den Aufsteiger aus Trisching gerne fortsetzen. Der TV bewegt sich allerdings personell am Limit. Weiler und Koziolek fallen sicher aus, hinter dem Einsatz von Prey und Blödt steht ein Fragezeichen. Das spielfreie Wochenende nutzte der SV Trisching zur Erholung. In Nabburg erwartet Trainer Martin Heimler einen schweren Gang, denn der Gastgeber wird versuchen Platz drei zu erobern und sich für die Auftaktniederlage zu revanchieren. Mit der konstant guten Abwehrleistung und dem vorhandenen Mannschaftsgeist will der SV das verhindern und auf alle Fälle nicht leer ausgehen. Bis auf Becker ist der Kader komplett.

DJK Gleiritsch       So. 14.15       Pertolzh./N'murach
"Lediglich die Chancenverwertung hätte beim verdienten Derbysieg über Trausnitz besser sein können", findet Gleiritschs Trainer Alex Götz, der sein Team für die sehr gute Vorrunde lobt. Zum Rückrundenstart erwartet der Herbstmeister gegen die SG ein schweres Spiel. "Die sind gut drauf und werden es uns nicht leicht machen", befürchtet Götz, der bis auf Babl alle Mann an Bord hat. Die Gäste liegen mit 20 Punkten nach der Hinrunde im Soll. Es wird schwer, in Gleiritsch etwas zu holen, aber die SG-Männer erinnern sich ans Hinspiel, bei dem sie nur knapp verloren. Eventuell stößt Eckl wieder zum Kader, Hoch und Prey werden fehlen.

SV Diendorf       So. 14.15       TSV Trausnitz
Der SV Diendorf will nach dem Sieg gegen Klardorf einen Dreier nachlegen, um den Abstand zu den hinteren Rängen zu vergrößern. Trainer Udo Braunschläger fordert seine Schützlinge auf, dafür alles zu geben. Bis auf Holzgartner hat er voraussichtlich alle Spieler zur Verfügung. Nicht gerade zufrieden zeigte sich der Trausnitzer Spielertrainer "Wastl" Lang mit der Leistung bei der gerechtfertigten Niederlage in Gleiritsch. In Diendorf wird es erneut schwer werden, den Hebel umzulegen, denn der im Aufwind befindliche Gastgeber war schon im Hinspiel ein starker Gegner. Aufgrund von Verletzungen muss der TSV-Coach einiges umstellen, Ziel ist es aber, mindestens ein Punkt mitzunehmen.

TuS Dachelhofen       So. 14.15       TSV Stulln
"Mit Leistungen wie zuletzt im Heimspiel gegen Kreith werden wir die Klasse nicht halten können", ist Dachelhofens Trainer Oliver Birk skeptisch und meint: "Wer nicht bereit ist, alles zu geben, ist fehl am Platz." Gegen Stulln erwartet der TuS-Coach jedenfalls eine deutliche Leistungssteigerung. Rekonvaleszent Götz fällt für den Rest des Jahres aus. Die Stullner spielten eine befriedigende Hinrunde, holten aber nach Meinung ihres Trainers "Girgl" Winkler in den letzten drei Spielen zu wenig Punkte (zwei). Diese gilt es in den letzten Spielen vor der Winterpause einzufahren, um auf Platz zwei zu überwintern. In Dachelhofen steht fast die Bestbesetzung zur Verfügung.
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