Kreisliga-Tabellenführer TSV Konnersreuth will gegen Griesbach in die Erfolgsspur zurück - ATSV ...
Stefan Hamann hat die erste Niederlage abgehakt

Mit der ersten Saisonniederlage hat Stefan Hamann kein Problem, geärgert haben den Trainer des TSV Konnersreuth beim 3:5 in Wunsiedel allerdings die Gegentore in Überzahl. Am Sonntag empfängt der Spitzenreiter den SV Griesbach. Bild: hho
Tirschenreuth. (kap) Für Stefan Hamann, Trainer von Kreisliga-Tabellenführer TSV Konnersreuth (1./31 Punkte), ist die erste Niederlage in dieser Saison (3:5 beim ASV Wunsiedel) kein Beinbruch. "Wir kehren gegen den SV Griesbach (15./7) umgehend in die Erfolgsspur zurück", verspricht er. Dieses Ziel haben auch die zuletzt besiegten Kontrahenten SV Mitterteich II (6./20) und SpVgg Selb 13 (3./24) im direkten Duell.

War der überraschende 2:0-Sieg bei der SpVgg Selb nur eine Eintagsfliege? Die Antwort darauf gibt Aufsteiger ATSV Tirschenreuth (7./20) gegen das nächste Spitzenteam, den ASV Wunsiedel (4./24). Wenn der FC Tirschenreuth (8./19) den Anschluss zu den vorderen Rängen herstellen will, ist ein Sieg beim FC Lorenzreuth (10./19) Pflicht. Nach zwei Siegen in Folge reisen die Sportfreunde aus Kondrau (13./10) zuversichtlich zum TSV Thiersheim II (12./11).

FC Lorenzreuth       Sa. 15 Uhr       FC Tirschenreuth
Laut Trainer Sebastian Fräßdorf verschenkte sein Team in Steinmühle einen durchaus möglichen Punkt. Mangelhafte Chancenverwertung und ungewohnte Schwächen im Abwehrverhalten seien die Gründe dafür gewesen. Die Gäste hatte Fräßdorf weiter vorne erwartet. Deshalb stellt er sein Team auf einen angriffslustigen Gegner ein. Einige A-Junioren werden fehlen, zudem ist Alexander Rühl noch gesperrt und Tommi Krull fällt verletzt aus. Dafür kehrt Andreas Besold zurück. "Wer keine Tore schießt, kann kein Spiel gewinnen", lautet das Fazit von FC-Manager Günter Popp zum mageren 1:1 gegen Thiersheim II. "Damit haben wir erneut eine Möglichkeit, weiter aufzurücken, leichtfertig vergeben." Mit einem weiteren Remis in Lorenzreuth kommt der Ex-Bezirksligist nicht weiter. Deshalb fordert Popp vehement einen Sieg. Die Personallage bessert sich zusehends.

SC Mähring       Sa. 16 Uhr       VfB Arzberg
Besserung gelobt SC-Spielleiter Stefan Schneider nach der blamablen 1:5-Pleite am vergangenen Sonntag. "An diesem Tag ließ die Mannschaft alle Tugenden vermissen, die sie einst so stark machte." Gegen Arzberg will er wieder Kampf und Leidenschaft sehen, "sonst geht auch diese Partie in die Hose". Große personelle Veränderungen sind wegen des kleinen Kaders nicht zu erwarten. "Trotz vieler Ausfälle lieferte meine Mannschaft gegen Mitterteich eine hervorragende Partie ab", spart VfB-Trainer Robert Nothhaft nach dem 7:0 nicht mit Lob. "Mit einer ähnlichen Leistung bestehen wir auch an der Grenze." Die personelle Situation bessert sich aber nicht.

ATSV Tirschenreuth       Sa. 16 Uhr       ASV Wunsiedel
Nach dem überraschenden, aber nicht unverdienten Sieg in Selb nimmt sich die Heimelf den nächsten hochkarätigen Gegner vor. ATSV-Trainer Markus Schaumberger vergleicht die Gäste mit einer "Rakete". "Wunsiedel wird vermutlich noch etwas stärker sein", sagt Schaumberger. "Aber auch diese Begegnung muss erst einmal gespielt werden", liebäugelt der ATSV-Coach mit einer Punkteteilung. Kurz und bündig gibt ASV-Trainer Udo Schnurrer seine Zielvorgabe bekannt: "Ich will drei Punkte, basta." Allerdings ist auch ihm die Heimstärke des Gegners nicht entgangen, was ihn aber nicht von seinem Vorhaben abhält.

TV Selb-Plößberg       So. 15 Uhr       TSV Waldershof
Damit der Sieg in Mähring an Wert gewinnt, müssen die Hausherren unbedingt nachlegen. "Mit einer ähnlichen Leistung haben wir eine gute Chance, dass die Punkte in Selb bleiben", glaubt TV-Trainer Daniel Micklisch. Nicht zu beneiden ist der neue Gästetrainer Markus Kremser. In der eh schon schwierigen Lage nimmt die Personallage dramatische Formen an. Brunner, Wollner und Schreyer reihen sich in die lange Verletztenliste ein. Die Mannschaft stellt sich demnach von alleine auf. "Wir sind natürlich krasser Außenseiter", sagt Kremser, "aber zu verschenken haben wir nichts".

SV Mitterteich II       So. 15 Uhr       SpVgg Selb 13
Kollektives Versagen bestätigten sowohl SV-Trainer Sascha Haberkorn als auch Kollege Stefan Rogler ihren Teams bei den Niederlagen vor Wochenfrist. Einen rabenschwarzen Tag hätte beide Mannschaften erwischt. Natürlich versucht man in den jeweiligen Lagern, den Ausrutscher umgehend auszubügeln. Entscheidend wird sein, welches Team die Pleite besser weggesteckt hat. Auf jeden Fall treten die Kontrahenten mit viel Wut im Bauch an. SV-Coach Haberkorn muss personell wieder umdenken. "Es entscheidet sich kurzfristig, welcher Kader mir zur Verfügung steht." Eine weitere Chance dagegen will Stefan Rogler den "Versagern" vom vergangenen Sonntag geben.

TSV Konnersreuth       So. 15 Uhr       SV Griesbach
TSV-Trainer Stefan Hamann hat mit der ersten Saisonniederlage kein Problem. "Wir haben gegen einen an diesem Tag besseren Gegner verloren. Irgendwann erwischt es jeden. Die Niederlage ist kein Beinbruch." Geärgert haben Hamann aber die Gegentore trotz Überzahl. "Darüber wird in der Spielersitzung noch zu reden sein." Gegen den vom Abstieg bedrohten Gast will er umgehend in die Erfolgsspur zurückkehren. Dieser befürchtet, den aufgestauten Frust der Heimelf abzubekommen. SV-Spielleiter Benjamin Schmidt sieht der Partie aber gelassen entgegen. "Für uns ist es das leichteste Spiel der Saison, denn wir haben nichts zu verlieren. Aber wir lassen uns etwas einfallen", verspricht Schmidt. "Eine 0:7-Abfuhr wie in der vergangenen Saison wird es nicht geben." Bis auf Sandro Culmbacher reisen die Gäste komplett an.

FC Marktleuthen       So. 15 Uhr       SV Steinmühle
Schlimmer kann ein Einstand nicht sein. Mit 2:6 verlor der neue Trainer Mark Sommer mit seiner Truppe das Kellerduell in Griesbach. "Natürlich wusste ich um die schwierige Aufgabe. Wir werden alles versuchen, die Liga zu erhalten", verspricht Sommer. Bis bessere Zeiten eintreten, wird er sich wohl noch gedulden müssen. Weiterhin steht ihm nur ein Rumpfteam zur Verfügung. Seit sechs Runden sind die Gäste ungeschlagen. Nicht nur deshalb lautet das Ziel von Trainer Thorsten Meier, die eindrucksvolle Serie fortzusetzen. "Ich will mit einem Sieg vorne dranbleiben." Tobias Seitz fällt verletzt aus, zwei Akteure sind angeschlagen.

TSV Thiersheim II       So. 15 Uhr       SF Kondrau
TSV-Vorsitzender Karl-Peter Mötsch fordert zur Kirchweih einen Sieg. Der sollte durchaus möglich sein, denn seine Truppe zeigte beim FC Tirschenreuth eine ansprechende Leistung. Aus dem großen Kader wird eine schlagkräftige Truppe auflaufen. Nicht überbewerten will SF-Trainer Jürgen Schmidkonz den klaren 4:0-Sieg über Waldershof. "Wir haben zur richtigen Zeit die Tore gemacht. Thiersheim stellt mit Sicherheit ein anderes Kaliber dar." Ohne Urlauber Manuel Enders und Rotsünder Matthias Rosner strebt er wenigstens einen Zähler an.
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