Kreisliga West

TSV Nittenau       1:0 (0:0)       FC Schwandorf
Tor: 1:0 (85.) Florian Weber - SR: Afrim Salihu (SV Oberhinkofen) - Zuschauer: 120

(aho) Aus dem Duell der zwei Kellerkinder ging der TSV Nittenau als knapper und nicht unverdienter Sieger hervor. Lange Zeit boten die Teams den Zuschauern eine magere Fußballkost mit wenig Torraumszenen. Vor allem in der ersten Halbzeit spielte sich das Geschehen meist im Mittelfeld ab. In der zweiten Hälfte riskierten die Nittenauer etwas mehr, nun hatten sie auch einige gute Möglichkeiten. Zwischen der 53. und 64. Minute gab es drei gelungene Chancen zur Führung, Schwandorf kam nach einer Stunde erstmals gefährlich vor das Nittenauer Gehäuse. Bei der besten Angriffsaktion des TSV scheiterte Schmidbauer am Schwandorfer Torwart. Der entscheidende Treffer fiel in der 85. Minute durch Weber. Weil die Gäste in den verbleibenden Minuten nochmals alles riskierten, hatte die Heimelf noch die eine oder andere gute Gelegenheit zu einem weiteren Tor.

Eishockey

ERSC siegt und verliert Flamik

Amberg. Drei Siege, ein Unentschieden und zwei Niederlagen gegen höherklassige Gegner - die Bilanz des Eishockey-Landesligisten ERSC Amberg in seinen Vorbereitungsspielen lässt sich durchaus sehen. Der letzte Test gegen die 1b-Vertretung des EV Regensburg brachte einen 5:3-Erfolg. Das Ergebnis ist allerdings nebensächlich, schwerer wiegt da schon die Spieldauerstrafe gegen Boris Flamik. Der Abwehrchef fehlt deshalb beim Punktspielstart.

Gegen die Regensburger musste Löwen-Trainer Stefan Ponitz am Freitagabend bereits auf Schönberger, Bartels, Bogner und Gäck verzichten. In der 25. Minute war dann auch für Flamik die Partie vorbei, nachdem die Unparteiischen einen augenscheinlich regulären Bodycheck - weit entfernt von jeglicher Bande - als Check gegen das Knie bewerteten. Mit dieser Einschätzung standen die Schiedsrichter so ziemlich alleine im Stadion. Quasi als Konzession schickten sie acht Minuten später den Regensburger Martin Ritter für eine Lappalie per Spieldauerstrafe zum Duschen.

Durch einige diskussionswürdige Entscheidungen kam tatsächlich Hektik in eine bis dahin unauffällige Begegnung. Das Anfangsdrittel erwies sich nämlich als "Muster eines Vorbereitungsspieles": Keine übertriebenen Situationen, kaum Unterbrechungen und die Einsätze mit leicht angezogener Handbremse. Etwas schmeichelhaft für die Gäste stand es dann 1:1 zur Drittelpause. 43:37 war das Resultat im Mittelabschnitt - und zwar nach Strafminuten in einer im Prinzip eigentlich emotionsarmen Partie. Weil der ERSC Amberg in dieser Phase auch noch vier Treffer nachlegte, darunter ein blitzsauberes Unterzahltor in der Gemeinschaftsproduktion von Matti Swadzba und Kirill Groz, war der Spielausgang da bereits in trockenen Tüchern.

Im Schlussdrittel konnte Regensburg noch Ergebniskosmetik betreiben, während die Gastgeber sich im Auslassen guter Möglichkeiten überboten und auch am glänzenden Gästetorhüter Jonas Leserer scheiterten.

Auf Amberger Seite teilten sich Markus Buser und Lukas Stolz mit jeweils ordentlichen Leistungen die Einsatzzeiten im Tor.
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