Kreisverband der Soldatenvereinigung macht sich dennoch Sorgen um Mitglieder
Der Größte in der Oberpfalz

Ein eingespieltes Team ist der Kreisvorstand Amberg-Neumarkt der Bayerischen Kameraden- und Soldatenvereinigung (von links): Bezirksvorsitzender Josef Hartinger, Franz Stiegler, Landrat Richard Reisinger, Johann Moser, Vorsitzender Franz Kölbl, Major Sebastian Bley (Panzerbrigade 12), Peter Stock, Wolfgang Richthammer und Bürgermeister Alwin Märkl. Bild: bö
(hmx) Der Kreisverband Amberg-Neumarkt der Bayerischen Kameraden- und Soldatenvereinigung (BKV) ist mit 1333 Mitgliedern in 15 Ortsverbänden der mitgliederstärkste Kreis in der Bezirksgruppe Oberpfalz. Das betonte Kreisvorsitzender Franz Kölbl bei der Kreisversammlung im Gasthaus Rehaber.

Er merkte aber auch an, dass sich die schwindende Mitgliederstruktur wie ein roter Faden quer durch die Traditionsverbände ziehe. "Dies kann man seit dem Aussetzen der Wehrpflicht bei uns erkennen. Wir halten zwar unseren Mitgliederstand stabil, aber wer weiß, wie lange dies noch so sein wird", fragte Franz Kölbl.

Stolz auf Sammelergebnis

Stolz sei man auf das Kriegsgräbersammelergebnis von 5430 Euro. Neben der Kreisversammlung mit Neuwahlen gehörten Besuche bei den angegliederten Kameradschaften zum Aufgabenbereich des Vorstands. Gefreut habe man sich über den Besuch von General Markus Laubenthal und seine Informationen zur Ausrichtung der Panzerbrigade 12 "Oberpfalz".

In den Bann gezogen habe alle Kameraden der Vortrag von Oberstleutnant im Generalstab Patrick Kübler zum Thema "Die Bundeswehr in Afghanistan und danach". Die BKV-Kameraden nahmen auch an der Soldatenwallfahrt auf den Mariahilfberg in Amberg und am Übergabeappell der Panzerbrigade teil.

Laut Kreisschießwart Manfred Körner stehen heuer noch fünf Schießveranstaltungen im Terminplan. Er warb dafür, dass alle Schützen künftig an der Waffensachkundeprüfung teilnehmen. "Diese Ausbildung macht den Umgang mit Waffen sicherer und sorgt für einen zügigen Schießablauf." Er regte an, dass noch heuer eine Sachkundeprüfung angeboten wird. "Schätzenswert wäre es aber auch, wenn die Bedürfnisnachweise mit einem Schießbuch bei den Schießveranstaltungen von den Teilnehmern vorgelegt würden."

Major Sebastian Bley von der Panzerbrigade 12 informierte darüber, dass die Brigade ab Juni etwa 1300 Soldaten auf allen Einsatzgebieten der Bundeswehr haben wird. "Hier reicht die Bandbreite vom Kosovo bis in den Irak." Eine große Herausforderung für die Brigade sei immer noch die Neuausrichtung und der Umzug nach Cham 2018.

Landrat Richard Reisinger merkte an: "Ich werbe ausdrücklich in diesem Kreis für das freundschaftliche Verhältnis zum Militär, für die Bundeswehr und für die Amerikaner in unserer Region." Auch eine Bundeswehr könne nicht unsichtbar präsent sein. Es gelte, besonders die deutsch-amerikanische Freundschaft zwischen den beiden großen Truppenübungsplätzen zu pflegen.
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