Kreuzkirche
Hintergrund

Als 1950 etwa 800 evangelische Christen in Eschenbach lebten, war die Zeit reif für den Bau einer Notkirche, die 1950 auf dem Gelände vor dem früheren Stadtweiher von Pfarrer Hermann Grimm eingeweiht wurde. 1962 musste das behelfsmäßige Gotteshaus der B 470-Trasse weichen.

Von der "Neuzeit" der Evangelischen Kirchengeschichte in Eschenbach schilderte Bernd Thurn die Entwicklung der Kirchengemeinde in den letzten 50 Jahren. Mit Aufnahmen aus seinem Bilderarchiv ließ er Planung und Bau der Evangelischen Kreuzkirche Revue passieren und ging auf die wechselvollen Zeiten der Kirchengemeinde bis hin zum Jubiläumsfest "50 Jahre Kreuzkirche" im Jahr 2012 ein. Der Vortrag fand begeisterten Beifall und endete mit dem von Walter Thurn anlässlich des Kirchenjubiläums umgedichteten Text eines Kirchenliedes. (do)

Die Glocken

Einem der letzten Pastoren in Lauban in Schlesien gelang es, die Glocken aus den zerstörten Kirchen der evangelischen Kirchengemeinde in Lauban nach Eschenbach zu holen. Im Jahr 1761 in Görlitz gegossen, kam das Geläut 390 und 262 Kilogramm schwer auf Vermittlung von Pfarrer Hermann Grimm 1952 in Eschenbach an und fand nach der Weihe am 20. Juli 1952 im neuen Glockenturm der evangelischen Notkirche ihre Wiederverwendung.

Nach dem Bau der Kreuzkirche fanden die beiden Glocken im markanten pyramidenförmigen Turm des neuen Gotteshauses eine "neue Heimat". Noch heute rufen die Glocken zum Gebet. (do)
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