Kritische Stimmen wurden laut aus den Reihen des Gemeinderats: Beim Ausbau der Breitbandversorgung seien bisher noch keine Aktivitäten zu erkennen, obwohl die Firma Jobst für die Orte Paulsdorf,
Breitband im Schneckentempo

Hiltersdorf und Aschach in einem detaillierten Zeitplan die Umsetzung zum 25. Februar angekündigt habe.

(sche) Auch wenn das Unternehmen mit der Gemeinde Freudenberg keine vertraglichen Vereinbarungen getroffen hat - zuständig ist hier die Bundesnetzagentur - beauftragte das Gremium die Verwaltung, bei Jobst eine schriftliche Stellungnahme einzuholen.

Das Ergebnis der örtlichen Prüfung der Jahresrechnung 2013 wurde bekannt gegeben. Der Gemeinderat genehmigte nachträglich die in diesem Haushaltsjahr angefallenen über- und außerplanmäßigen Ausgaben, soweit sie erheblich sind. Die Summen der bereinigten Soll-Einnahmen und -Ausgaben schließen im Verwaltungshaushalt jeweils mit 5 857 889 Euro und im Vermögensetat mit 3 983 429 Euro ab. Der Schuldenstand belief sich Ende 2013 auf 5 698 000 Euro.

Die Schützengesellschaft Paulsdorf hatte einen Zuschuss für ein Lichtgewehr in Höhe von 980 Euro beantragt. Jugendbeauftragter Christian Drexler (CSU) bemerkte dazu, dass die Waffe Kindern unter zwölf Jahren das Schnupperschießen ermögliche, unter anderem auch beim Ferienprogramm. Mit Verweis auf die Förderrichtlinien der Gemeinde wurde der Antrag bei einer Gegenstimme abgelehnt. Es handle sich dabei um eine bewegliche Sache und der Wert sei geringer als 5000 Euro, lautete die Begründung.

Anbau genehmigt

Die Feuerwehr Lintach würde gerne in Eigenleistung einen Anbau an die gemeindliche Garage errichten, um dort Sandsäcke oder Ölbindemittel zu lagern. Außerdem sollten die durch den Verkehr auf der Staatsstraße in Mitleidenschaft gezogene Fassade des Gerätehauses und der Schlauchturm einen neuen Anstrich erhalten. Der Gemeinderat stimmt den beiden Maßnahmen zu und genehmigte die dafür erforderlichen Mittel von rund 5800 Euro. Während der dreimonatigen Bekanntmachungsfrist wurde ein Einwand gegen die Auflassung eines öffentlichen Feld- und Waldweges in der Gemarkung Wutschdorf eingereicht. Ein Hinterlieger machte geltend, dass für die Bewirtschaftung seines Waldgrundstückes eine Zufahrt notwendig sei. Derzeit verläuft sie ohne dingliche Sicherung über ein fremdes Grundstück. Das Gremium berücksichtigte dies und zog den Weg nicht ein. Nun soll die Verwaltung prüfen, ob man einer dinglichen Sicherung der Zufahrt zustimmen kann.

Bei den Bauanträgen von Erwin Eichermüller aus Immenstetten (Neubau einer landwirtschaftlichen Mehrzweckhalle) und von Karl und Petra Obermeier aus Schleißdorf (Errichtung einer landwirtschaftlichen Maschinenhalle) handelt es sich um privilegierte Vorhaben. Der Gemeinderat gab grünes Licht.

Vorerst keine Klausur

Fraktionsvorsitzender Gerhard Dotzler (SPD) hatte eine Klausurtagung des Gemeinderates gefordert, um eine Zeitschiene für die anstehenden Großobjekte wie Wasser- und Abwasserversorgung bis zur nächsten Wahl zu vereinbaren. Das sah Bürgermeister Alwin Märkl als verfrüht an. Bevor die Untersuchungen zu allen Maßnahmen nicht abgeschlossen seien, fehle es ihm an aussagekräftigen Ergebnissen.
Weitere Beiträge zu den Themen: Freudenberg (2767)Januar 2015 (7958)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.