Küche bald wie neu

Die Holzlege als Anbau an das Feuerwehrhaus wurde 2014 fertiggestellt. Heuer steht die Erneuerung der Küche an. Bild: Köppl

Durch drei Neueintritte ist die Mitgliederzahl auf 88 angewachsen. Besonders erfreulich ist, dass es sich bei den "neuen" um Jugendliche handelt. Daher kann die Willhofer Feuerwehr wieder eine eigene Jugendgruppe bilden.

Rund zwei Dutzend Veranstaltungen listete Vorsitzender Peter Bauer bei seiner Jahresbilanz im Feuerwehrhaus auf. Darunter einige Termine mit der Schwarzacher Feuerwehr, mit der ein freundschaftliches Miteinander besteht.

Die Teilnahme an weltlichen und kirchlichen Festlichkeiten sowie an diversen Veranstaltungen - von Christbaumversteigerungen über Starkbierfest und Fronleichnam bis hin zum Gemeindepokalschießen - verdeutlicht, dass die Wehr fest ins Dorf- und Vereinsleben eingebunden ist. Beim eigenen Johannisfeuer, bei etlichen runden Geburtstagen und mit dem Pilsstand an der Willhofer Kirwa waren die Feuerwehrleute ebenfalls gefordert. Letzterer ist, wie Kassier Thomas Haimerl aufzeigte, auch eine wichtige Einnahmequelle des Feuerwehrvereins. Knapp die Hälfte der Mitglieder (41) zählen nach Aussage von Kommandant Jürgen Schwarz zur aktiven Truppe zwischen zwölf und 63 Jahren. Eine Ölspur, den Brand von Unrat und zwei Sicherheitswachen listete der Kommandant bei den Einsätzen auf.

Bei den acht Übungen bzw. Schulungen wurde eine breite Themenpalette zusammengestellt - von der Verkehrsabsicherung bei Unfällen über den Staffelaufbau bis hin zum Hydranten spülen. Zum Florianstag in Altfalter kamen die Aktionswoche an der Biogasanlage in Altendorf, Arbeitseinsätze zum Brennholzmachen, Eldis-Schulungen und das Thema Digitalfunk.

Hier läuft bis März der erweiterte Probebetrieb und anschließend der Wirkbetrieb. Jürgen Schwarz freute sich, dass wieder eine Jugendgruppe zustande kommt und dankte wie schon der Vorsitzende allen Aktiven, den Mitgliedern, die immer wieder Material und Maschinen bereitstellen und insbesondere der Gemeinde für die Unterstützung und gute Zusammenarbeit. Bürgermeister Georg Köppl informierte, dass alle benötigten Digitalfunkgeräte für die gemeindlichen Feuerwehren in einem Kostenumfang von 8 000 Euro bestellt und zum Teil auch schon geliefert und programmiert sind.

Die Ausgabe an die Feuerwehren erfolgt jedoch erst nach den entsprechenden Schulungen. Der Bürgermeister dankte insbesondere für die Einsätze in Notfällen, die laufende Weiterbildung, die Pflege von Ausstattung und Gerät sowie die Mitgestaltung des gemeindlichen Lebens und sicherte weiterhin seine Unterstützung zu.

Nachdem im vergangenen Jahr eine Holzlege errichtet wurde, steht heuer die Erneuerung der Küche im Feuerwehrhaus an. Da einige Einbaugeräte erneuert müssen, rentiert sich der Umbau der etwa 30 Jahre alten Einbauschränke nicht mehr. Die Gemeinde gewährt einen Zuschuss von 500 Euro; 400 Euro kommen von den Kirwaburschen und den Rest finanziert der Feuerwehrverein, wobei auch etliche Eigenleistungen vorgesehen sind.

Fest eingeplant ist die Johannisfeier an der Fischerhütte am 27. Juni, der Pilsstand an der Jakobi-Kirchweih und die Beteiligung am Jubiläum der Feuerwehr Nabburg. Selbstverständlich ist wieder die Beteiligung an den kirchlichen und weltlichen Feierlichkeiten innerhalb der Gemeinde.
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