Künftig Bußgeld für frei umherlaufende Hunde

Die Beschwerden von Bürgern über das freie Umherlaufen von Hunden nehmen zu. Schon bisher regelte eine städtische Verordnung die Anleinpflicht von Kampfhunden und "großen" Hunden mit einer Schulterhöhe von mindestens 50 Zentimetern. Die Verordnung enthielt allerdings nur Bußgeldvorschriften für Besitzer von Kampfhunden. Mit einstimmigem Beschluss ergänzte der Stadtrat in der Hundeanleinverordnung die Möglichkeit der Verhängung eines Bußgeldes auch für frei umherlaufende "große" Hunde. Mit der Umrüstung der Innenbeleuchtung der städtischen Gebäude auf die LED-Technik will der Stadtrat Energiekosten sparen und der CO2-Einsparbilanz Rechnung tragen. "Zudem schadet es nicht, die alten Lampen zu ersetzen", bemerkte Bautechniker Günther Deinzer.

Er stellte dem Gremium Beleuchtungsvarianten vor und empfahl den Einbau von LED-Leuchtkörpern besonders in den beiden Schulen sowie im Kindergarten Hütten, im Rathaus und in der Stadthalle. Die Investitionskosten von 615 000 Euro für 1391 Leuchten sind zwar horrend. Doch auch die dem Stadtrat vorgetragenen Einsparmöglichkeiten von bis zu 89 Prozent des jährlichen Energieaufwandes erstaunte das Plenum. Der Bautechniker sprach von einer Amortisationsdauer von viereinhalb Jahren. Der Verbrauch werde von zirka 398 000 auf 40 000 Kilowattstunden sinken, rechnete Günther Deinzer dem Gremium vor. Hilfreich für den einstimmigen Umrüstungsbeschluss war der Hinweis auf eine staatliche Förderung von 40 Prozent. Die Zuschusssumme beträgt 246 000 Euro. (do)
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