Künftig flotter zum Einsatz

Vorsitzender Maximilian Pinzer, Schriftführer Stefan Schrembs, die Kommandanten Peter Köstler und Uwe Libowsky sowie Bürgermeister Werner Nickl (von links) sind alles froh, dass der Anbau am Gerätehaus nun abgeschlossen ist. Bild: hl

Das Werk ist fast vollbracht. Bis auf kleinere Arbeiten hat die Feuerwehr Waldeck den Anbau am Gerätehaus abgeschlossen. Die Maßnahme bringt den Brandschützern nicht nur mehr Platz, sondern sorgt auch für mehr Sicherheit.

Waldeck. (hl) Das Anlegen der Ausrüstung für einen Einsatz ist gefahrlos und schneller möglich. Eine kleine Einweihungsfeier, verbunden mit einem Kameradschaftsabend, ist in den nächsten Wochen geplant. Kommandant Uwe Libowsky dankte in der Jahreshauptversammlung im Vereinslokal Schrembs Bürgermeister Werner Nickl, dass die Maßnahme so schnell umgesetzt werden konnte. Ebenso lobte er die Rentnertruppe, Alexander Wegmann und alle Helfer, die beim Umbau Hand angelegt haben. Rund 500 freiwillige Arbeitsstunden flossen ein.

Auch Rathauschef Nickl ging auf den Anbau am Gerätehaus ein, der wegen der unbefriedigenden Raumverhältnisse notwendig gewesen sei. Kosten seien zwar wegen des zunächst nicht geplanten Abrisses des Turmes angefallen, jedoch sei das Limit dank der Eigenleistungen eingehalten worden. Zur Personalsituation bei den Einsätzen während der Arbeitszeit, erklärte Nickl, dass viele Wehren dieses Problem haben. Es müsse nach Lösungen gesucht werden.

Vorsitzender Maximilian Pinzer erinnerte an die eigenen Veranstaltungen. Besonders das Frühlingsfest werde gut angenommen. Weitere Aktionen waren das Johannisfeuer auf dem Schlossberg, der dreitägige Ausflug nach Berchtesgaden sowie die Besuche der Feste der Feuerwehren Kemnath, Kastl, Erbendorf, Atzmannsberg und Zwergau sowie des SV Waldeck, Heimat- und Kulturvereins Waldeck, Schnupferclubs Schönreuth und Radfahrervereins Concordia Guttenberg. Außerdem beteiligten sich die Floriansjünger an den kirchlichen Festen in Waldeck und am Volkstrauertag.

Schriftführer Stephan Schrembs berichtete von sieben Vorstandssitzungen. Dem Mitgliederstand gab er mit 147 Personen, darunter 14 Frauen, an. 42 leisteten aktiven Dienst, 105 seien passiv dabei. Für die erkrankte Kassiererin Kerstin Fütterer verlas Pinzer den Bericht, der zufriedenstellend ausfiel. Josef Gradl und Bernhard Heindl attestierten einwandfreie Buchführung.

Kein Vereinsausflug

Als Termin für das Frühlingsfest gab der Vorsitzende den 2. und 3. Mai bekannt. Ebenso gibt es wieder ein Johannisfeuer auf dem Schlossberg sowie in nächster Zeit die freitäglichen Treffen im Gerätehaus. Dagegen wird es heuer keinen Vereinsausflug geben, da laut Pinzer das Interesse der Mitglieder offensichtlich nicht mehr so groß ist. Die nächste Jahreshauptversammlung, dann mit Neuwahlen, ist am Samstag, 5. März 2016. Aufgrund einiger Anfragen teilte der Redner den Beschluss des Vorstands mit, Geburtstage nur auf Einladung zu besuchen.

Der Vorsitzende dankte allen Aktiven, Vorstandskollegen, den Kommandanten sowie Jugend- und Gerätewarten für ihre aufopferungsvolle Arbeit. Vor der Versammlung fand ein Gottesdienst für die verstorbenen Mitglieder, besonders für Heinrich Heining, in der Pfarrkirche statt.
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