Kulmain, Kemnath und Grafenwöhr die Sorgenkinder der Bezirksliga Nord
Tief im Abstiegssumpf

Der letzte Saisonsieg des SVSW Kemnath (rechts Matthias Riedl) datiert vom 16. August. Damals gewann der Bezirksligaaufsteiger in Vohenstrauß mit 1:0. Gegen den SC Katzdorf soll endlich wieder ein Dreier eingefahren werden. Bild: af
Weiden. (af) Wenn die Mannschaften aus dem Teilkreis Weiden nicht bald den Hebel umlegen, werden sie die drei Direktabstiegsplätze und den Relegationsrang in der Fußball-Bezirksliga Nord unter sich ausmachen. Für den SC Luhe-Wildenau (16. Platz/2 Punkte) ist sowieso schon Hopfen und Malz verloren. Unmittelbar vor dem Schlusslicht rangieren mit dem SV Kulmain (15./10), SVSW Kemnath (14./13) und SV Grafenwöhr (13./13) drei weitere Teams, die tief im Schlamassel stecken.

Am zweiten Rückrundenspieltag sieht es nicht danach aus, als ob zumindest zwei Kellerkinder ihre bedrohliche Lage nachhaltig verbessern könnten. Der SV Kulmain fährt als krasser Außenseiter zum SV Schwarzhofen (3./33). Der Gastgeber hat Wut im Bauch. Aus den letzten beiden Partien holte die Mannschaft von Trainer Adolf Götz nur einen Punkt und verlor damit den direkten Anschluss an die Tabellenspitze. Ob in dieser Mini-Krise die Kulmainer Chance liegt, müssen die 90 Minuten zeigen.

Heimchance für SVSW

Ein Remis, zwei Niederlagen - Interimstrainer Roland Schreglmann konnte bei der SV Grafenwöhr bislang wenig bewirken. Die Talfahrt des Vizemeisters aus dem Vorjahr wird aller Voraussicht nach beim Spitzenreiter FC Amberg II (1./38) unverändert weitergehen. Noch am ehesten ist es dem SVSW Kemnath zuzutrauen, dass er seine Misserfolgsserie durchbricht. Seit dem 16. August (2:0 in Vohenstrauß) hat der Aufsteiger nicht mehr dreifach gepunktet. Sollte auch gegen den SC Katzdorf (10./20) ein Sieg ausbleiben, wäre das Gift für das sowieso schon angekratzte Selbstvertrauen.

Einen schönen Prestigeerfolg hat zuletzt der TSV Detag Wernberg (8./22) mit 2:0 gegen den SV Schwarzhofen gelandet. Satte neun Zähler beträgt nun der Vorsprung auf die Abstiegszone. Und der könnte am Sonntag noch anwachsen, wenn man beim SV Hahnbach (11./17) eine konzentrierte Leistung auf den Platz bringt. Mit den Top-Positionen hat die DJK Ensdorf (5./29) mittlerweile nichts mehr am Hut. Dies könnte die Chance für die SpVgg Vohenstrauß (9./21) sein, um einen Überraschungscoup auf des Gegners Platz zu landen. Der 1. FC Schwarzenfeld (6./28) hat in den vergangenen Wochen Prächtiges geleistet. In der aktuellen Form sollte es dem Neuling nicht schwer fallen, die Hürde beim wankelmütigen SV Freudenberg (12./17) zu nehmen.

Pfreimd in Sorghof

Im Hinrundenspiel hat die SpVgg Pfreimd (7./28) dem ambitionierten Tabellenzweiten SV Sorghof (2./38) beim 1:1 einen Punkt abgeknöpft. Eine erneute Punkteteilung würde sich am Sonntag für den Gast wie ein Sieg anfühlen.

17. Spieltag

Sonntag, 14 Uhr: SV Hahnbach - TSV Detag Wernberg, FC Amberg II - SV DJK Grafenwöhr, DJK Ensdorf - SpVgg Vohenstrauß, SV Freudenberg - 1. FC Schwarzenfeld, SVSW Kemnath - SC Katzdorf, FV Vilseck - SC Luhe-Wildenau, SV Sorghof - SpVgg Pfreimd, SV Schwarzhofen - SV Kulmain
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